Sanierungsgebiete

Ziel und Aufgabe der Sanierung ist zunächst der Erhalt und die Aufwertung der historischen Altstadt Coburgs mit ihrem ursprünglichen, gotischen Stadtgrundriss einschließlich ihrer späteren Erweiterungen und denkmalpflegerisch bedeutsamen Umbauten.

Die Ergebnisse aller bisherigen Sanierungsmaßnahmen die die Stadt Coburg und wir als Sanierungstreuhänger geleistet haben, sind nachhaltig. Attraktives Wohnen mit begrünten Innenhöfen, verkehrsberuhigte Bereiche und Fußgängerzonen mit Quartiersgaragen und Parkhäusern sowie weiterentwickelte Einzelhandels- und Gewerbeflächen stärken im Ergebnis die Vitalität der Stadt und schaffen attraktiven Lebensraum für die Menschen in Coburg.

Zum ersten Sanierungsgebiet wurde 1972 die westliche Innenstadt ausgewiesen, mit einem Investitionsvolumen von 17,5 Mio. €. Dort wurde öffentlicher Stadtraum vorbildlich gestaltet.

Heute sind insgesamt sechs Sanierungsgebiete ausgewiesen, mit dem Ziel einer nachhaltigen Stadtentwicklung.

SANIERUNGSGEBIET I – Westliche Innenstadt

Größe: 2,5 ha
Förmliche Festlegung am: 12.04.1973
Abschluss im Jahr: 1995
Insgesamt förderfähige Kosten: 17,5 Mio. €

SANIERUNGSGEBIET II – Steinwegvorstadt

Größe: 2,5 ha
Förmliche Festlegung am: 17.07.1982
Abschluss im Jahr: 2012
Insgesamt förderfähige Kosten: 12,5 Mio. €

SANIERUNGSGEBIET III – Südwestl. Stadtkern

Größe: 1,56 ha
Förmliche Festlegung am: 18.08.1989
Voraussichtlicher Abschluss im Jahr: 2009
Insgesamt förderfähige Kosten: 10 Mio. €

SANIERUNGSGEBIET IV  – Judenvorstadt

Größe: 2,1 ha
Förmliche Festlegung am: 01.09.1995
Voraussichtlicher Abschluss im Jahr: 2010
Voraussichtlich insgesamt förderfähige Kosten: 6 Mio. €

SANIERUNGSGEBIET V  – Leopoldstraße
Größe: 3,5 ha
Förmliche Festlegung am: 01.09.1995
Abschluss im Jahr: 2010
Voraussichtlich insgesamt förderfähige Kosten: 12 Mio. €

SANIERUNGSGEBIET VI  – Ketschenvorstadt

Größe: 6,7 ha
Förmliche Festlegung am: 09.01.2006
Voraussichtlicher Abschluss im Jahr: 2015
Voraussichtlich insgesamt förderfähige Kosten: 19 Mio. €