15/04/2016 → Neuer WSCO-Standort in der Innenstadt

Seit gut anderthalb Jahren steht das ehemalige Modehaus Matzer & Worsch leer. Nun soll die innerstädtische Immobilie wiederbelebt werden: Wie der Aufsichtsratsvorsitzende der WSCO Oberbürgermeister Norbert Tessmer und der WSCO-Geschäftsführer Christian Meyer gemeinsam bekanntgaben, konnte der Kauf der Immobilie und somit ein Umzug der WSCO in die Coburger Innenstadt besiegelt werden.

Nach konstruktiven Gesprächen und Verhandlungen zwischen der WSCO, der Stadt Coburg und dem Insolvenzverwalter Kanzlei Linse in Coburg erfolgte der notariell beurkundete Besitzübergang am Montag,  11.04.2016. Dabei erwarb die WSCO die ehemaligen Verkaufsflächen des Modehauses Matzer & Worsch (Mauer 12 und 14).

Dem Kauf ging eine Machbarkeitsstudie vorweg, die die Immobile auf verschiedene Nutzungsmöglichkeiten prüfte.  Wie bei einem Pressegespräch am Freitag berichtet wurde, könne man sich auch eine kooperative Nutzung der Flächen durch WSCO und Stadtverwaltung vorstellen. Aber auch eine Teilnutzung durch Einzelhandel sei an dieser Stelle möglich. „Nachdem das Gebäude seit März 2015 leer steht, ist klar, dass die Gesamtfläche von ca. 3000 m² für den Einzelhandel nicht lukrativ ist“, so Christian Meyer, Geschäftsführer der WSCO. „Wir können uns aber durchaus vorstellen, Restflächen auch an den Einzelhandel zu vergeben.“

Seitens der Stadt Coburg sehe man dem Umzug des Unternehmens  positiv entgegen: „Die WSCO ist mit über 3200 Wohnungen im Bestand und in ihrer Funktion als Sanierungsträger ein wichtiger Antriebsmotor für die Stadt Coburg“, so Oberbürgermeister Norbert Tessmer. „Die Wiederbelegung des Gebäudes durch die WSCO ist ein Bekenntnis zur Innenstadt und durchaus ein Gewinn.“ Für die Innenstadt bedeute dies u. a., dass an diesen Standort bis zu 100 Arbeitsplätze verlagert werden könnten.

Hier finden Sie den Bericht von I-TV zum Thema: <iframe width=“640″ height=“386″ src=“http://www.itv-coburg.de/embedded/wiederbelebung-an-der-mauer“ frameborder=“0″ scrolling=“no“ allowfullscreen></iframe>