01.03.2018 → Grundsteinlegung für das neue Bürgerhaus in Wüstenahorn

Am Donnerstag, 01. März 2018 wurde im Beisein von Oberbürgermeister Norbert Tessmer, der 2. Bürgermeisterin Dr. Birgit Weber, dem Geschäftsführer der Wohnbau der Stadt Coburg GmbH Christian Meyer und vieler weiterer Gäste der Grundstein für das neue Bürgerhaus gelegt. Mit dabei waren zahlreiche Kinder des benachbarten Kindergarten Pfiffikus und der Schulchor der Melchior-Frank-Schule, die sich trotz eisiger Temperaturen nicht von Ihren Gesangseinlagen abbringen ließen und mit „Wer will fleißige Handwerker sehen“ den passenden Rahmen boten.

„Der Neubau des Stadtteil- und Bürgerhauses Wüstenahorn stellt ein Schlüsselprojekt der Quartiersentwicklung im Stadtteil Wüstenahorn dar und soll künftig Begegnungs- und Kommunikationsort sein“, betonte Oberbürgermeister Norbert Tessmer. Auch Dr. Birgit Weber, 2. Bürgermeisterin, sieht in der Grundsteinlegung einen „großen Schritt auf dem Weg zu einem  „Haus der Bürgerschaft“ und einem neuen Begegnungsort für Alle“.

Zahlreiche Bürgerveranstaltungen zur Vorbereitung eines Realisierungswettbewerbes und eine hohe Bürgerbeteiligung trugen im Vorfeld zu konkreten Formulierungen von Anforderungen an das neue Bürgerhaus bei. Von November 2015 bis Februar 2016 wurde ein Realisierungswettbewerb durchgeführt, aus dem das Architekturbüro StudioGründerKirfel als Sieger hervorging. Im Juni 2016 erfolgte die Beauftragung an das Gewinnerbüro und eine Anpassung der Entwurfsplanung. Im Dezember 2016 stimmte dann der Bau- und Umweltsenat der überarbeiteten Entwurfsplanung für das Bürgerhaus Wüstenahorn zu und beauftragte gleichzeitig die Wohnbau Stadt Coburg GmbH, die weiteren Planungen zur Realisierung des Gebäudes entsprechend dem vorgestellten Entwurf zu veranlassen. Die Abbrucharbeiten des als „Wachinger-Gebäudes“ bekannten Vorgängerhauses wurden im Februar 2018 abgeschlossen und mit dem Neubau begonnen. Die Fertigstellung des Bürgerhauses ist für Februar 2019 anberaumt. Elf regionale Firmen sind am Bau beteiligt. Die Kosten belaufen sich auf ca. 1,98 Mio. Euro.

Mit dem Versenken einer Zeitkapsel, die gefüllt wurde mit aktuellen Tageszeitungen, einer Urkunde und einigen Münzen wurde der kleine Festakt abgeschlossen.