Unsere Gewerbemieter öffnen Türen – Frederic Schäffner

März 4, 2026

Seit wann sind Sie mit Ihrer „Fritzierstube“ in unserer Wohnbau-Immobilie am Freiherr-von-Stockmar-Platz tätig?

Den Namen gibt es jetzt seit zwei Jahren, seitdem bin ich hier auch der Chef, der neue Name kam also mit mir als neuer Inhaber. Das Friseurgeschäft an sich gibt es an diesem Ort aber schon seit über 25 Jahren mit Heike Abeska als Inhaberin.

 

Fritzierstube ist ein kreativer Name…

In meiner Familie werde ich von allen Fritzi genannt, daher lag eines Tages der Name Frizierstube nahe. Da der Salon unter Heike über Jahrzehnte hinweg so ein gutes Ansehen bekommen hat, haben wir bewusst auch noch den Namen Heike Abeska an der Hausfront stehen lassen. Heike war ja bereits Ende der 90er Jahre hier ansässig. Und vorher war sogar schon ihre Mutter Mieterin seit 1977.

 

Heike Abeska bereichert immer noch Ihr Team, nicht wahr?

Ja, Heike ist noch mit an Bord und auch meine Ratgeberin im Hintergrund, wir kennen uns ja schon sehr lange. Ich habe einst bei ihr als junger Friseur im Jahr 2010 angefangen, schon zwei Jahre später bin ich als Teilhaber eingestiegen, wir haben über die Jahre einen „soften“ Übergang hinbekommen.

 

2024 haben Sie während des Schlossplatzfestes mit einem besonderen Give away alle Blicke auf sich gezogen…

Sie sprechen mich auf die Eimer an, die wir verschenkt haben (lacht). Wir haben das mal woanders gesehen und fanden die Idee mit Eimern genial. Ist ein Hingucker und kann jeder gebrauchen. Sowas bleibt in Erinnerung, eine tolle Werbung also.

 

Was zeichnet Ihren Salon aus?

Wir sind ein moderner, gleichzeitig alteingesessener Salon. Unsere Kundinnen und Kunden und auch unser 8-köpfiges Team sind in allen Altersgruppen vertreten, gemeinsam haben wir großen Spaß an unserem Job. Aktuell sind unter meinen Mitarbeiterinnen auch 3 Azubis, die eine sehr gute Arbeit machen.

 

Worauf hat sich die „Fritzierstube“ fachlich spezialisiert?  

Wir decken nahezu alles ab, was die Kundin oder der Kunde wünscht. Spezialisiert sind wir auf Farben und Schnitte, aber auch Haarverlängerung.

  

Welche Zukunft hat die Friseurbranche?

Aus meiner Sicht eine gute! Hey, wir Friseure haben den geilsten Job der Welt, in welcher Berufssparte erhältst du so oft ein „Danke“ und schaust in glückliche Gesichter?!

  

Was hat Sie dazu bewegt, Friseur zu werden?

Ich wollte schon seit ich drei Jahre alt bin Friseur werden. Ich habe damals gemeinsam mit meinem Vater meine Mama vom Friseur abgeholt und da sah sie so wunderschön aus. Da wusste ich: Das will ich auch mal können, Menschen so schön aussehen zu lassen. Okay, zwischendurch wollte ich auch Schauspieler, Comedian und Fußballer werden, aber der Friseurberuf hat gesiegt – zum Glück (lächelt).