Jubiläumsaktionen

70 Jahre Wohnbau Stadt Coburg

Seit 70 Jahren bietet die Wohnbau Stadt Coburg (WSCO) guten und bezahlbaren Wohnraum, ein Zuhause und Lebensräume für viele Coburger Bürger. Seit Gründung im Jahr 1950 ist es die primäre Aufgabe, Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten anzubieten. Dies ist bis heute so geblieben, auch wenn sich Lebensgewohnheiten und Wohnbedürfnisse über die Jahre geändert haben. Als am 09. März eine Gruppe von Personen um den damaligen Oberbürgermeister Dr. Walter Langer zusammentraf und die „gemeinnützige Wohnungsbau-und Wohnungsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg mit beschränkter Haftung“ gegründet hat, war die Stadt Coburg vom 2. Weltkrieg gezeichnet und hatte mit einer bis dahin nie gekannten Wohnungsnot zu kämpfen. 70 Jahre später sind die Herausforderungen andere und die Aufgaben der WSCO dabei weiterhin richtungsweisend.

3.200 Mietwohnungen, mehr als 1.000 Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser sichern dabei gutes und preiswertes Wohnen, jeder fünfte Coburger Bürger wohnt in einer Wohnung der WSCO. Auch die 1975 gegründete Stadtentwicklungsgesellschaft feiert in diesem Jahr ihr 45-jähriges Bestehen. Diese betreut die inzwischen fünf Parkhäuser in Coburg und damit 1.700 Parkplätze in der Innenstadt. Ob Bestandspflege, Modernisierung oder Innenstadtsanierung – stets sind die Bedürfnisse unserer Kunden Ziel unseres Handelns. Dies ist unser Beitrag, um Coburg für unsere Bewohner lebenswert und attraktiv zu gestalten.

Wir feiern unser 70jähriges Firmenjubiläum mit den unterschiedlichsten Veranstaltungen und Aktionen. Auf diesen Seiten finden Sie aktuelle Informationen und wir freuen uns, wenn Sie mit uns Feiern.

 

 

In der Zwischenzeit – Studentisches Coworking

In der Zwischenzeit – Studentisches Coworking

In der Zwischenzeit – Studentisches Coworking

Unter der Rubrik „In der Zwischenzeit…“ stellen wir in unregelmäßigen Abständen Projekte der Aktion „Zwischenzeit Steinweg“ vor.

Heute: Studentisches Coworking im Lohgraben 16

Wer seid ihr?

Wir sind eine interdisziplinäre Gruppe von 8 Student*innen, aus den Fachbereichen Bachelor Architektur, Bachelor Innenarchitektur und Master Design. Wir haben uns zusammengeschlossen, um einen Platz zum Arbeiten zu haben, an dem man sich gegenseitig helfen kann und voneinander profitiert.

 

Was macht ihr in euren Räumen im Lohgraben 16?

Die Räume im Lohgraben sind für uns wie ein zweites Zuhause. Es sind Räume, in denen wir viel Zeit damit verbringen unsere Hochschulprojekte zu bearbeiten und uns kreativ auszuleben und auszutauschen. Jedes Mitglied unseres Arbeitsraumes hat seinen eigenen Arbeitsplatz, zudem gibt es auch ausreichend Platz zum Modellbauen.

 

Was ist das Besondere an eurer Zwischennutzung?

Das Besondere an unserer Art der Zwischennutzung ist, dass wir bereits als Student*innen erkannt haben, wie sehr man durch den sozialen und fachlichen Austausch sich selbst weiterentwickeln und vernetzen kann. Dafür bietet diese Flexible Nutzung perfekte Voraussetzungen.

 

Was macht für euch den Steinweg aus?

Durch die Lage des Büros am Steinweg sind wir Teil des lebendigen Innenstadtlebens. Es entsteht ein aktiver Austausch, ob mit Büro-Nachbarn, interessierten Passanten oder man läuft spontan Freunden über den Weg.

 

Bilder: Jonas Schimmer, Marie Hieronymus & Tom Sokolowski

Anger wegen Sambafestival & Schützenfest gesperrt

Anger wegen Sambafestival & Schützenfest gesperrt

Anger wegen Sambafestival & Schützenfest gesperrt

Im Juli und August stehen zwei große Veranstaltungen an, die eine Sperrung des Großparkplatzes Anger mit sich bringen: Ab Mittwoch, 10. Juli seht der Anger aufgrund der Vorbereitungen für das Sambafestival nicht mehr zur Verfügung. Unmittelbar danach beginnt dann bereits der Aufbau für das Coburger Schützenfest. Im Anschluss an das Schützenfest wird dann die neue Schrankenanlage installiert. Ab voraussichtlich Montag, 12. August kann auf dem Anger dann wieder geparkt werden.

Im genannten Zeitraum können Parkerinnen und Parker auf die innenstadtnahen Parkhäuser Zinkenwehr, Mauer, Post und die Tiefgarage Albertsplatz ausweichen.

Was macht eigentlich Wolfgang Ehrsam

Was macht eigentlich Wolfgang Ehrsam

Was macht eigentlich Wolfgang Ehrsam

Unter der Rubrik „Was macht eigentlich…?“ stellen wir zukünftig in unregelmäßigen Abständen Mitarbeiter:innen und ihre Tätigkeiten vor.

Heute: Wolfgang Ehrsam

Wolfi, der Koffer ist nach 43 Jahren gepackt! Was hast du bei der WSCO so lange gemacht?

Ich war Hausmeister, sozusagen das Mädchen für alles (lacht). Ich habe Botengänge erledigt, Geld gefahren und die komplette Post abgewickelt. Es hat sich so viel verändert: Früher hatten wir keine Kopierer, da gab es nur Matritzen. Oder die Post, die habe ich mit einer Maschine selbst frankiert.

 

Was waren besondere Erlebnisse?

Bei genau diesem Frankieren ist mir in meinen ersten Tagen was Peinliches passiert. Ich habe das Abrollen des Frankierdrucks auf einem Schmierpapier geübt, ohne zu wissen, dass die Maschine schon mit einem Geldbetrag aufgeladen war, ich habe also unwissentlich fröhlich Geld ausgegeben (lächelt). Das haben wir dann aber bei der Poststelle aufklären können.

 

Du bist berühmt für deine Faschings-Kostüme…

Ach ja, das war immer lustig, ich war schon verkleidet als Bratwurst, Karotte oder Überraschungsei in die Wohnbau gekommen. Schuld daran ist ja eigentlich meine Frau, sie hat Spaß daran, Kostüme zu entwerfen und zu schneidern, und ich musste das dann immer tragen (schmunzelt).

 

Magst du versuchen, deine Zeit bei der WSCO zu beschreiben?

Ich hatte eine schöne Zeit, habe mich bei der Wohnbau sehr wohl gefühlt. Ich habe in den Jahrzehnten durchaus manche private Tiefschläge erleben müssen, aber ich habe nie was mit ins Haus getragen, bin immer gerne hergekommen und habe viele Späßchen gemacht.

 

Und was kommt nun im Ruhestand?

Ich werde weiterhin arbeiten, aber jetzt auf meinem Bauernhof in Drossenhausen, ich habe zahlreiche Tiere und 32 Hektar Acker und Wiesen zu bestellen. Und ich möchte mit meiner Frau verreisen, Fahrradtouren unternehmen. Deutschland hat noch so viele schöne Ecken, die ich nicht kenne.

 

Wirst du die Wohnbau vermissen?

Natürlich gehe ich mit Wehmut, aber ich werde ja weiterhin einmal in der Woche vorbei schauen dürfen, nämlich dann, wenn ich Eier von meinen Hühnern vorbeibringe. Da gibt es nämlich einige Kolleginnen und Kollegen, die schon viele Jahre bei mir bestellen.

Kabelfernseh-Empfang – ab 01. Juli wird abgeschaltet

Kabelfernseh-Empfang – ab 01. Juli wird abgeschaltet

Kabelfernseh-Empfang – ab 01. Juli wird abgeschaltet

Jetzt ist es soweit: Ab 1. Juli ist das Kabelfernsehen infolge einer Gesetzesänderung Mietersache – und das bedeutet, dass sich jede Mieterin und jeder Mieter eigenständig um einen Kabel-TV-Einzelvertragsabschluss kümmern muss. Wie mehrfach von uns angekündigt, bleibt der Fernsehbildschirm zukünftig schwarz, wenn es einen solchen Vertrag nicht gibt. Was bislang über die Wohnbau lief, muss jetzt laut Gesetz über den Mieter selbst laufen, daher die Änderung.

Falls Sie diese Frist versäumt haben sollten, ist es bei unserer Partner-Firma Rehnig nun noch wenige Tage möglich, die Vertragsabschließung nachzuholen. Wer sich erst zu einem späteren Zeitpunkt dazu entschließt, muss mit höheren Kosten rechnen.

So eine Schei…

So eine Schei…

So eine Schei…

Leider müssen unsere Gärtner (und eine Gärtnerin) in letzter Zeit immer häufiger die unschöne Beobachtung machen, dass sie Hundehäufchen auf unseren Wohnbau-Grünflächen vorfinden.
Das ist sehr ärgerlich, da sie bei Mäharbeiten schon teilweise von den Ausscheidungen getroffen wurden und somit die Kleidung übelriechend verschmutzt war.

Wir bitten Hundehalter daher inständig, den Kot ihrer Vierbeiner mit Hilfe einer kleinen Tüte zu entfernen und im nächstgelegenen Mülleimer zu entsorgen. Für ein faires und umsichtiges Miteinander sagen wir Dankeschön!

Heimatring 49 – Die Komplettmodernisierung geht voran!

Heimatring 49 – Die Komplettmodernisierung geht voran!

Heimatring 49 – Die Komplettmodernisierung geht voran!

Im Gebäude Heimatring 49 läuft auf 8 Geschossen derzeit eine Grundsanierung und auf allen Ebenen wird gewerkelt und angepackt. Das Haus, das 1966 gebaut wurde, wird einmal „auf links“ gedreht, alle Wohnungen werden saniert und vor allem auch energetisch fit für die Zukunft gemacht. Derzeit laufen die Rohinstallationen: Die Heizung wird erneuert, Sanitärleitungen gelegt und umfassende Elektroinstallationen getätigt.

Veranstaltungs-Tipp: Toleranz(t)räume

Veranstaltungs-Tipp: Toleranz(t)räume

Veranstaltungs-Tipp: Toleranz(t)räume

Unter dem Motto „Toleranz(t)räume“ finden im Zeitraum vom 18. bis einschließlich 23. Juni 2024 rund um die Themen Toleranz & Vielfalt ganz unterschiedliche Aktionen, Workshops, Vorträge sowie Diskussionsrunden statt. Träume brauchen Räume und wir freuen uns, dass wir mit unserer Sanierungswerkstatt Schlick im Steinweg 29 ein wenig unterstützen können.

In der Zwischenzeit – Kunstausstellung

In der Zwischenzeit – Kunstausstellung

In der Zwischenzeit – Kunstausstellung

Unter der Rubrik „In der Zwischenzeit…“ stellen wir in unregelmäßigen Abständen die Zwischennutzungen des Leerstandsprojekts „Zwischenzeit Steinweg“ vor.

Heute: die Ausstellung der Künstlerin Edith Alexoiu-Demeter im Steinweg 45

Wer bist du?

Ich wurde in Rumänien in einer gemischten rumänisch-ungarischen Familie geboren. Ich habe 12 Jahre lang Bildende Kunst studiert, beginnend im Alter von 7 Jahren, an der Hochschule für Bildende Künste in meiner Heimatstadt. Ich habe alle künstlerischen Zweige studiert – Bildhauerei, Keramik, Malerei, Zeichnung, Grafik, Textilien, Kunstgeschichte – und für mein Abschlussdiplom wählte ich den Bereich Grafik, den ich mit der Bestnote abschloss. Anschließend habe ich parallel an der Fakultät für Geschichte und Kulturerbe und der Fakultät für Sozialpsychopädagogik studiert.

 

Was stellst du im Schaufenster vom Steinweg 45 aus?

Die Ausstellung in Coburg, im Schaufenster vom Steinweg 45, zeigt einen Teil meiner ersten Sammlung „About Her“, Mixed-Media (Strukturpaste, Acryl, Pastell, Bleistift usw.). Ein Teil der Sammlung wurde als Original verkauft und diese Sammlung wird in keiner Form reproduziert. Jedes Gemälde stellt eine innere Erfahrung, einen Gedanken, eine persönliche Emotion dar und stellt zusammen meine Rückkehr als Malerin in die Welt der bildenden Künste nach einer 22-jährigen Pause dar.

 

Was ist das Besondere an deiner Arbeit und an deiner Ausstellung im Steinweg?

Die aktuelle Ausstellung verbindet Elemente, Stil, klassische Methoden mit modernen, freien. Dieser Stil ermöglicht mir einen umfassenden Ausdruck meiner Kreativität. Der Standort im Steinweg 45 war mein Traum. Genau so habe ich mir den perfekten Platz für meine Werke vorgestellt, eine Kombination aus dem alten Gebäude, der steingepflasterten Straße in der Nähe des Stadtzentrums und meiner modernen Mixed-Media-Kunst. Mit meiner Ausstellung im Steinweg möchte ich den Betrachtern Freude bereiten und mich durch das Prisma meiner Werke bekannt machen. Ich bin mir sicher, dass es unter den Bürgern der Stadt viele Kunstliebhaber gibt.

 

Was macht für dich Coburg aus?

Für mich war die Stadt Coburg Liebe auf den ersten Blick. Ich habe 8 von 12 Jahren Kunstgeschichte an der Kunsthochschule und 4 Jahre Geschichte an der Universität für Geschichte und Kulturerbe in meinem Land studiert. Coburg hat mich mit der perfekten Kombination aus Geschichte und Kunst (Architektur) fasziniert. Ich wollte in Coburg ausstellen und es scheint, dass die Galerien nicht reagiert haben oder keinen Platz für auswärtige Künstler haben. Also suchte ich nach einer Möglichkeit und bekam diese im Steinweg durch die Wohnbau Stadt Coburg. Vielen Dank nochmal auf diesem Weg.

Eingeschränktes Parken am Anger

Eingeschränktes Parken am Anger

Eingeschränktes Parken am Anger

Wegen des Aufbaus der Container für die Rückertschule sind Teile des Anger Parkplatzes vorübergehend gesperrt. Es kann jedoch weiterhin auf dem Großparkplatz geparkt werden. Bitte beachten Sie die Beschilderung.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

In der Zwischenzeit – Jugendkunstschule Regenbogentanz e.V.

In der Zwischenzeit – Jugendkunstschule Regenbogentanz e.V.

In der Zwischenzeit – Jugendkunstschule Regenbogentanz e.V.

Unter der Rubrik „In der Zwischenzeit…“ stellen wir in unregelmäßigen Abständen die Zwischennutzungen des Leerstandsprojekts „Zwischenzeit Steinweg“ vor.

Heute: die Jugendkunstschule Regenbogentanz e.V. im Steinweg 35

Wer seid ihr?

Wir, Nico Mion und Denise Madeleine Schliefke, haben mit weiteren Künstler*innen in Coburg 2019 die Jugendkunstschule Regenbogentanz e.V. gegründet. Als außerschulischer Bildungsort und als aktive Akteure der Bildungslandschaft können Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in unseren Kunst- & Kulturprojekten mitmachen.

 

Was macht ihr in euren Räumen im Steinweg 37?

Hier ist unser Atelier für Workshops mit Jugendlichen und Kindern, zum Beispiel in der Coburger Kinderkulturwoche. Jedes Jahr kuratieren junge Menschen hier ihre eigene Ausstellung und nutzen unsere Räume im interkulturellen Austausch, zum Beispiel wenn über das Projekt “Erasmus+” Besuch aus Portugal in Coburg ist.

 

Was ist das Besondere an eurem Verein und eurem Ladenkonzept?

Es ist ein multifunktionaler MöglichkeitsFREIRAUM für junge Menschen, in denen sie unkostenfreie Kunst- und (Sozial-)Kulturprojekte selbst entwickeln oder dabei mitmachen können.

 

Was macht für euch den Steinweg aus?

Durch Feedbackschleifen wissen wir von jungen Menschen, dass es mega gut ist, dass wir in der Innenstadt so gut erreichbar sind und die Kinder und Jugendlichen einfach vorbeikommen können – zum Beispiel, wenn wir an Projektnachmittagen öffnen oder auch so immer ein offenes Ohr haben, wenn wir gerade im Büro sind. Bis bald im #kunstundkulturfreiraum

Bilder: Jugendkunstschule Regenbogentanz e.V.

Tolle Teilnehmer. Schöne Brunnen. Sportliche Gewinne!

Tolle Teilnehmer. Schöne Brunnen. Sportliche Gewinne!

Tolle Teilnehmer. Schöne Brunnen. Sportliche Gewinne!

​Wir gratulieren den Gewinnern der diesjährigen Osterbrunnen-Aktion, die gestern von Oberbürgermeister Dominik Sauerteig prämiert wurden. Wir haben als WSCO diese langjährige Aktion in der Coburger Innenstadt gerne unterstützt.

Platz eins ging an die Mauritiusschule, die den Brunnen an der Morizkirche mit viel Liebe zum Detail gestaltet haben. Die Schülerinnen und Schüler dürfen sich über eine Einladung zu einem Heimspiel 2024/2025 inkl. Meet & Greet mit Spielern und Foto auf dem Spielfeld freuen. Platz 2 ging an das Kinder und Jugendzentrum Wüstenahorn für die kunterbunte Gestaltung des Bürglaßbrunnen. Für den zweiten Platz gibt es Sportunterricht mit 2 HSC Profis. Platz 3 machte die Rudolf Steiner Schule. Ihr Brunnenschmuck am Gurken Alex Brunnen überzeugte die Jury und das Publikum. Dafür gibt es einen Trainingsbesuch bei den Profis des HSC.

 

Weitere Schulen / Teilnehmer an der Aktion Coburger Osterbrunnen, waren:

1. Grundschule am Heimatring Gerberbrunnen am Stadtcafé
2. Gymnasium Albertinum Brunnen am Albertinum
3. Rückert Mittelschule Alexandrinenbrunnen
4. HSC 2000 Säumarktbrunnen
5. Auszubildende der Stadt Coburg Spenglersbrunnen
6. Auszubildende der Stadt Coburg Brunnen am grünen Baum

Für die Plätze 4 – 9 gibt es je ein Gutschein im Wert von 50,00 Euro für die Eisdiele Adria in der Hindenburgstraße.

Der Lohgraben wird grüner und schöner

Der Lohgraben wird grüner und schöner

Der Lohgraben wird grüner und schöner

Die Arbeiten zur Umgestaltung des Lohgrabens haben begonnen! Das gesamte Areal von der Schenkgasse bis zur ehemaligen Fleischerei Schlick wird mit Wasserspielen, Sitzmöglichkeiten und viel mehr Grün neue Aufenthaltsqualität erhalten und mit modernen Wohnformen von sich reden machen. Bis alles fertig ist, wird es zwar noch ein wenig dauern, aber der erste Bauabschnitt  ist in vollem Gange. 

Der Lohgraben, der sich derzeit vielerorts wenig attraktiv präsentiert, wird damit grüner und schöner. Die historisch bedeutenden Gerberhäuser, die so prägend sind für den Lohgraben, erhalten wieder zugängliche Erdgeschosszonen. Der Hahnfluss, der früher offen durch das Quartier floss, wird in Teilen als fließender Wasserlauf wieder sichtbar gemacht. Dadurch wird das Element Wasser bei der Neugestaltung des Gebietes eine ganz wesentliche Rolle spielen.

Die WSCO setzt damit als Sanierungsträger der Stadt die Ergebnisse aus dem freiräumlichen Realisierungswettbewerb um. Die Aufgabenstellung wurde aus den Zielen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) und den Vorbereitenden Untersuchungen des Sanierungsgebiets II/VII in der Steinwegvorstadt abgeleitet. Wettbewerbssieger war das Architekturbüro A24 Landschaft, Berlin.

Die Bauabschnitte 2 und 3 werden im Anschluss ab 2025 umgesetzt.

 

Die Maßnahmen des ersten Bauabschnitts im Überblick:

Grüner Durchgang:
Die Fläche zwischen Parkhaus Post und Schenkgasse 5/5a wird in einen ruhigen, grünen Bereich unter Einbezug der vorhandenen Bäume umgewandelt.

Schenkgasse:
Entlang des Parkhauses Post und im weiteren Verlauf der Schenkgasse entsteht ein blau-grünes Band in Form eines begrünten Wasserlaufs, der an den alten Hahnfluss erinnert.

Platz an der Schenkgasse:
Der Platz am Ende der Schenkgasse wird mit seinen Bäumen und neuen Sitzgelegenheiten ein wichtiger Aufenthaltsbereich. Ein begehbares Wasserspiel mit Wasserdüsen verbessern das Mikroklima auf dem Platz und stellen ein attraktives Spielangebot für Kinder dar.

 

Mehrgenerationenwohnen

Auch beim Projekt Mehrgenerationenwohnen geht es weiter. Für das Gesamt-Projekt vorgesehen ist das Gebäudeensemble Steinweg 25, 27 und 29 sowie Lohgraben 4 und 6. Mehrgenerationenwohnen ist ein Konzept, bei dem Alt und Jung zusammenleben: Singles, Paare und Familien unterschiedlicher Generationen. Man ist sich jederzeit nahe, gleichzeitig hat die Bewohnerschaft in ihren jeweiligen Bedürfnissen und Lebensrhythmen durch eigene Wohnungen aber auch ausreichend Privatsphäre. Durch die gemeinschaftliche Nähe kann man sich auf die Unterstützung der Nachbarn verlassen, niedrigschwellige soziale Treffpunkte im Umfeld erleichtern den Alltag. Die historisch wertvollen Vorderhäuser Steinweg 25, 27 und 29 werden denkmalgerecht umgebaut und saniert. Um eine Bandbreite an innovativen Lösungen für die herausfordernde Aufgabe zu finden, wurde 2023 ein zweistufiger Architekturwettbewerb durchgeführt. Das Coburger Architekturbüro Huffer Wenzel gewinnt und setzt sich damit gegen 25 Mitbewerber durch. Ein entsprechender Planungsauftrag wurde erteilt. Damit ist auch der Nutzung der 2016 ins Leben gerufenen und rege genutzten Sanierungswerkstatt Schlick 29, ehemals Metzgerei Schlick, im Herbst ein Ende gesetzt. Bis dahin können neben den bereits geplanten Vorstellungen des Landestheater Coburg aber noch kleinere Veranstaltungen dort stattfinden.

Zuerst werden 2024 die Rückgebäude der ehemaligen Metzgerei Schlick, Lohgraben 4 sowie Lohgraben 6 im Zuge der Lohgrabenumgestaltung abgebrochen. Daneben wird die Planung für die Genehmigung und Ausführung weiterentwickelt und Fördermöglichkeiten geprüft.

 

 

Junges Wohnen

Derzeit erfolgen weitere Detailplanungen für das zukunftsweisende Bauvorhaben „Junges Wohnen“ in der Steinwegvorstadt. Zusammengefasst sind das die Häuser Steinweg 35,37, Lohgraben 12, 14, 16 und die Schenkgasse 2a. Mit dem innovativen Wohn-Projekt, das im Zusammenhang mit den Planungen in der Heiligkreuzstraße 24 / 26 geplant und gedacht wird, will die Wohnbau Stadt Coburg GmbH die Vestestadt schwerpunktmäßig für die Altersgruppe der 18 bis 28-Jährigen attraktiv werden lassen. Zielgruppe sind neben Studierenden vor allem auch Auszubildende und Young Professionals.

Aktuell werden Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten ausgelotet, so dass auch dieses Projekt weiter vorangebracht werden kann, mit ersten Bauabschnitten in 2024. Weichen werden 2024 die Schenkgasse 21 und der rückwertige Teil des Gebäudes Lohgraben 14. 2025 bis 2027 erfolgt dann der Umbau, Sanierung und Neubau.

Ausstellung Städtebaupreis – Eröffnung und Diskussion

Ausstellung Städtebaupreis – Eröffnung und Diskussion

Ausstellung Städtebaupreis – Eröffnung und Diskussion

Save the Date!

Am Dienstag, 07.05.24 um 19.30 Uhr wird in unserem Foyer, Mauer 12, die Ausstellung zum Deutschen Städtebaupreis 2023 eröffnet. Sie zeigt über insgesamt 15 Ausstellungsplakate städtebauliche Projekte, die sich durch nachhaltige und innovative Beiträge zur Stadtbaukultur auszeichnen. Mario Tvrtković, Professor für Städtebau und Entwerfen an der Hochschule Coburg und gleichzeitig wiss. Sekretär des DASL (Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung) konnte die Ausstellung nach Coburg holen.

Alle prämierten Projekte tragen den aktuellen Anforderungen an zeitgemäße Lebensformen ebenso Rechnung wie den Herausforderungen an die Gestaltung des öffentlichen Raums, dem sparsamen Ressourcenverbrauch sowie den Verpflichtungen gegenüber der Orts- und Stadtbildpflege.

Die Ausstellung bleibt bis zum 07. Juni stehen und kann zu den regulären Öffnungszeiten besichtigt werden.

 

Diskussion

Gleichzeitig möchten wir die Gelegenheit nutzen, um anhand der prämierten Beispiele Fragen zu aktuellen städtebaulichen Entwicklungsprojekten in Coburg gemeinsam zu diskutieren. Wie können die Ziele des Integrierten städtebaulichen Konzeptes und des Integrierten Stadtklimakonzeptes Coburg umgesetzt werden und wie gehen wir mit Zielkonflikten um? Wie gelingt es eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung und Ziele des Flächensparens mit einer mehrfachen Innenentwicklung – höhere Dichten und mehr Nutzungsvielfalt, multimodale und nachhaltige Mobilitätsangebote, mehr Raum für Grün und Blau – zu verwirklichen? Wie können intermediäre Akteure wie z.B. die Hochschule mit der Entwicklung am Güterbahnhof mit dem Reallabor „CREAPOLIS Campus“ einen Beitrag für eine nachhaltige Stadtentwicklung und die Transformation zur Nachhaltigkeit beitragen?

Zu den auswärtigen Gästen gehören bisher Jana Melber, langjährige wissenschaftliche Mitarbeiterin bei CREAPOLIS und heute Assoziierte bei asp in Stuttgart, Stephen Reiss-Schmidt, Stadtdirektor Landeshauptstadt München a.D. und Studierende der Hochschule Coburg. Vertreter aus dem Baureferat, der Stadtplanung und der Wohnbau nehmen außerdem teil.

 

Das Foto zeigt das Münchner Werksviertel (Preisträger 2023)

Urheberangabe: © Ivana Bilz

Neue Photovoltaikanlagen

Neue Photovoltaikanlagen

Neue Photovoltaikanlagen

Seit einigen Wochen haben wir auf unseren Häuser im Unteren Pelzhügel 2 und 4 eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert. Nach dem Hochhaus in der Karl-Türk-Straße 59 ist das die dritte Maßnahme, die die Wohnbau Stadt Coburg umgesetzt hat, um Sonnenenergie sinnvoll sammeln zu können und somit einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt zu leisten. „Wir gehen mit der Zeit und möchten künftig noch weitere Standorte zur Gewinnung von Elektrizität aus Licht nutzen“, so Ullrich Pfuhlmann, technischer Leiter und Mitglied der WSCO-Geschäftsleitung. Das Haus Oberer Pelzhügel 5 soll im Rahmen der Modernisierung ebenfalls im kommenden Jahr eine Photovoltaikanlage erhalten. Die umweltfreundliche Nutzung hat einen klaren Vorteil für die Mieterinnen und Mieter: Durch die mit der Photovoltaikanlage verbundene Wärmepumpe kann Strom kostengünstiger für die Wärmeerzeugung in den Häusern gewonnen werden, was sich bei der Stromabrechnung auszahlt.

Girls’Day 2024

Girls’Day 2024

Girls’Day 2024

​Heute war in der Wohnbau wieder besonders junge Frauenpower zu erleben! Vier Mädchen zwischen 13 und 17 Jahren verbrachten ihren Girls’Day mit der Ausführung praktischer Arbeiten, die sonst bei uns im Haus noch überwiegend von männlichen Handwerkern getätigt werden. So durften die Teenager unter Aufsicht selbst mit einem Lötkolben arbeiten, eine Vielzahl von Werkzeugen kennenlernen, elektrische Arbeiten mit ausführen und hinter die spannenden Kulissen unseres Parkhausbetriebs von gleich vier Parkhäusern blicken.

Der deutschlandweit stattfindende Girls’Day macht es sich seit vielen Jahren zur Aufgabe, Mädchen einen Einblick in bislang klassische Männerberufe zu gewähren und somit für Chancengleichheit zu plädieren. „Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder interessierte junge Frauen dafür gewonnen zu haben, einen Tag in das handwerkliche Leben der WSCO einzutauchen“, sagt Evelyn Ebert, Personalreferentin der Wohnbau Stadt Coburg. „Wir dürfen immer mehr beobachten, dass sich die tradierten Geschlechterrollen im Berufsleben aufweichen“. So würde sich die WSCO freuen, zukünftig auch Frauen in ihren gewerblichen Berufen sehen zu dürfen, wie etwa eine Fliesenlegerin, Elektrikerin oder Handwerkerin.

Der diesjährige Girls’Day war jedenfalls wieder ein voller Erfolg und Handwerker-Teamleiter Karsten Wäschenfelder, der die jungen Frauen durch den Tag begleitete, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Interesse und der Leistung der „Girls“, die von der Heiligkreuz Mittelschule und der Realschule Coburg I kamen.  „Die Mädchen haben echt was drauf und brauchen sich vor den Jungs keineswegs zu verstecken“.

Stadtmacher im Netzwerk Zwischennutzung

Stadtmacher im Netzwerk Zwischennutzung

Stadtmacher im Netzwerk Zwischennutzung

Die Stadtmacher und die Wohnbau Stadt Coburg sind Teil des bundesweiten Netzwerks Zwischennutzung (NZN) und nun auch auf der Website des Netzwerks auffindbar:

Das Netzwerk Zwischennutzung verbindet Akteur:innen aus dem Bereich Zwischennutzung aus ganz Deutschland miteinander. Es ermöglicht einen wertvollen Austausch zwischen all den bestehenden Leerstands-Projekten, die unterschiedliche Arbeitsbereiche, Schwerpunkte und Erfahrungshintergründe mitbringen. Das NZN bietet Formate zur Vernetzung und zur Expertisegewinnung. So waren die Stadtmacher am 09. und 10. April 2024 mit ihrem Leerstands-Projekt „Zwischenzeit Steinweg“ zu Besuch bei der Vor-Ort-Werkstatt in Düsseldorf. Gleichzeitig sollen mit den Erfahrungswerten des Netzwerks Änderungsbedarfe und -vorschläge an die Politik kommuniziert werden und die rechtlichen Bedingungen auf struktureller Ebene verbessert werden.

Initiiert und finanziert wird das Netzwerk Zwischennutzung durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen im Rahmen der Nationale Stadtentwicklungspolitik. Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung unterstützt das Netzwerk. Koordiniert wird das NZN durch das Autonome Architektur Atelier Bremen (AAA GmbH).

 

 

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Abschlussprüfung!

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Abschlussprüfung!

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Abschlussprüfung!

Heute gab es Anlass zur Freude, denn unser jetzt ausgelernter Azubi Sebastian Höllein hat seinen Gesellenbrief erhalten. Bereits Ende Februar hat seine letzte Prüfung stattgefunden. Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen, ihm ein kleines Präsent zu überreichen.

Wir freuen uns, dass Sebastian Höllein jetzt als ausgelernter Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik weiterhin mit unserem Handwerker-Team unterwegs ist.

Was Sebastian über seine Ausbildung und seinen Arbeitsalltag sagt, kann im Interview „Was macht eigentlich Sebastian Höllein“ nachgelesen werden.

Zum Bild:
Übergabe des Präsents: (v.l.n.r): Ullrich Pfuhlmann (Mitglied Geschäftsleitung), Sebastian Höllein, Jürgen Dünisch (Leitung Facility Management) und Evelyn Ebert (Personalreferentin).

Tipps für den Frühjahrsputz

Tipps für den Frühjahrsputz

Tipps für den Frühjahrsputz

Fenster Putzen

  • Seien Sie vorsichtig, viele Unfälle ereignen sich im Haushalt! Nicht auf das Fenstersims steigen und nicht aus dem Fenster lehnen
  • Verwenden Sie im Idealfall ein leicht angefeuchtetes Mikrofasertuch zum Säubern und ein Ledertuch zum Abtrocknen
  • Der Zaubertrick: Einen Spritzer Spülmittel ins Putzwasser geben

 

Türen abwischen

  • Wischen Sie mit einem feuchten Tuch mal die kompletten Fronten ihrer Türen auf beiden Seiten ab
  • Versuchen Sie auch, den oberen Türrahmen abzuwischen, hier kann sich viel Staub sammeln
  • Auch die Türklinken glänzen nach der Reinigung wie neu

 

Heizungen Abstauben

  • Befreien Sie im Frühjahr Ihre Heizkörper vom Winterstaub und wischen Sie die Fronten großflächig ab
  • Auch am Regulationsknopf und den Verbindungsteilen sammelt sich gerne Staub

 

Lampen Abwischen

  • An den Leuchtkörpern in der Wohnung, vor allem an den Deckenlampen, sammelt sich Staub an, der mit einem Staubwedel leicht abgetragen werden kann
  • Lampenschirme mit Stoffbezug lassen sich mit einem leicht feuchten Tuch abwischen

 

Angenehme Frische

Genießen Sie Ihre frisch geputzte Wohnung und freuen Sie sich auf den Frühling!

Was macht eigentlich Reiner Wessels

Was macht eigentlich Reiner Wessels

Was macht eigentlich Reiner Wessels

Unter der Rubrik „Was macht eigentlich…?“ stellen wir zukünftig in unregelmäßigen Abständen Mitarbeiter:innen und ihre Tätigkeiten vor.

Heute: Reiner Wessels

Reiner, Du bist der „Mann mit Hut“ der Wohnbau. Für was bist Du zuständig?

Ende der 80er-Jahre war ich viele Jahre lang für die Bauforschung und Bauarchäologie zuständig, auch war ich für die städtebaulichen Voruntersuchungen ganzer Stadtquartiere verantwortlich. Heute kümmere ich mich als Leiter der Sanierungsabteilung um alle von der Stadt übertragenen Aufgaben in den Sanierungsgebieten. Dazu zählen interne Abstimmungen sowie solche mit Stadt, Regierung und weiteren Behörden.

 

Du bist seit 37 Jahren bei der Wohnbau. Was waren Deine Meilensteine?

Die denkmalgerechte Sanierung von historischen Gebäuden in den Sanierungsgebieten haben für mich hohen Stellenwert, etwa der Steinweg 49, Hinterm Marstall 6, Park 4 (Hofgartenhaus) oder Ketschengasse 42 und 46 und Steinweg 62, um nur ein paar zu nennen. Ein herausragendes Projekt in den Sanierungsgebieten war für mich zum Beispiel das Kinderzentrum in der Judengasse.

 

Was waren persönliche Highlights Deiner Karriere?

Um ein aktuelles Beispiel zu nennen: Die Wiederherstellung der Promenade entlang des neugotischen Promenadenrings (vom Albertsplatz über Ernstplatz bis Judentor), den die Coburger Herzöge im frühen 19. Jahrhundert geschaffen haben. Die Fertigstellung ist hier im nächsten Jahr zu erwarten.

 

Was sind Deine nächsten größeren Projekte?

Die Sanierung eines Baudenkmals aus dem 15. Jahrhundert, die Ketschengasse 13. Umsetzung der Freiraumplanung Lohgraben mit dem Projekt Mehrgenerationenwohnen sowie der Abschluss der oben erwähnten Freiraumgestaltung Ernstplatz/Am Viktoriabrunnen. Und bei alledem beginne ich bereits mit der Weitergabe meiner Aufgaben für die Zeit nach meinem Ruhestand.

 

Verrätst Du uns, was Du gerne machst nach Feierabend?

Kunst, Kultur, Reisen. Lesen, Konzerte und natürlich Familie. Zeit haben für die Sanierung meiner eigenen Baudenkmäler.

 

Diese Frage muss noch sein: Warum trägst Du immer Hut?

Weil es mir gefällt – und das mache ich schon seit 40 Jahren so.

In der Zwischenzeit – streetwork:coburg

In der Zwischenzeit – streetwork:coburg

In der Zwischenzeit – streetwork:coburg

Unter der Rubrik „In der Zwischenzeit…“ stellen wir in unregelmäßigen Abständen die Zwischennutzungen des Leerstandsprojekts „Zwischenzeit Steinweg“ vor.

Heute: das Jugendbüro street:work im Steinweg 25

Wer seid ihr?

Wir sind Sophia Hoydem und Fabian Pasewaldt und arbeiten beim Träger Innovative Sozialarbeit gGmbH aus Bamberg als Street:worker:innen in Coburg. Der Träger wurde von der Stadt Coburg mit der Ausführung von Street:work beauftragt.

 

Was macht ihr in euren Räumen im Steinweg 25?

Wir nutzen die Räume für unsere Bürotätigkeiten. Des Weiteren laden wir regelmäßig zu Netzwerktreffen ein oder betreuen unsere Einzelfallhilfen. Zweimal die Woche bieten wir eine offene Sprechstunde an, die gerne ohne Terminvereinbarung genutzt werden kann. Zudem können Jugendliche und junge Erwachsene das Jugendbüro nutzen, um sich auszuruhen oder sich im ruhigen Rahmen miteinander zu treffen.

 

Was ist das Besondere an eurer Arbeit als Streetworker:innen?

Wir sind für die Jugendlichen, die zwischen 14 und 27 Jahren alt sind und sich in der Stadt Coburg aufhalten, zuständig. Unsere Arbeit basiert auf den vier Säulen: Straßengänge, Jugendberatung, Prävention/ Gruppenarbeit und gemeinwesenorientierte Arbeit. Unser erstes Projekt ist die Wiedereinführung des Mitternachtssportes, der sich von Seiten der Jugendlichen gewünscht wurde. Seit November 2023 können in der dunklen Jahreszeit an ausgewählten Samstagen bis Mitternacht verschiedene Sportarten ausprobiert werden.

 

Was macht für euch den Steinweg aus?

Es ist eine ruhige, aber trotzdem belebte Lage. Gerne nutzen wir die Möglichkeit in unserem Schaufenster neue Infos für Veranstaltungen auszuhängen. Rundherum gibt es tolle Nachbar:innen, die sehr hilfsbereit sind.

Bilder: Innovative Sozialarbeit e.V.

Landesausschuss des VdW in Coburg

Landesausschuss des VdW in Coburg

Landesausschuss des VdW in Coburg

Zu Gast in Coburg: der Landesausschuss des VdW Bayern

Bereits seit gestern tauschen sich rund 50 Vertreterinnen und Vertreter der bayerischen Wohnungswirtschaft zu aktuellen Themen aus: Neben den Kollegen aus dem Landkreis referierten u.a. auch Christian Meyer und Anette Vogel von der WSCO. Ihr Thema: Stadtsanierung, Quartiersentwicklung und Stadtmarketing als kooperativen Ansatz. Und Impuls, wie man die Wohnungswirtschaft weiterdenken kann.

Jährlich tagt im März der Landesausschuss, der auch „kleiner“ Verbandstag des VdW Bayern genannt wird. Dabei nehmen die Organmitglieder, die Vorsitzenden der regionalen Arbeitsgemeinschaften, der Fachausschüsse, die Delegierten zum Bundesverbandstag und leitende Mitarbeiter des VdW Bayern teil. In diesem Jahr durfte Coburg Gastgeber-Stadt sein und der VdW lud ins Kongresshaus am Rosengarten.

Die Tagung dient zum einen der Vorbereitung des Tages der Wohnungswirtschaft Bayern, der am Dienstag, 7. Mai 2024, in der Inselhalle Lindau stattfindet und zum anderen werden aktuelle Themen und politische Forderungen, die dem Verbandstag als Entschließung vorgelegt werden, diskutiert. Oberbürgermeister Dominik Sauerteig sprach das Grußwort und berichtete zur Stadtentwicklung und zum Wohnungsbau in Coburg. Im Anschluss zeigte Roland Keich, Geschäftsführer der GSF, Gesellschaft für Strategische- und Finanzierungsberatung mbH aus Hamburg auf, wie Wohnungsunternehmen das wichtige Thema „Green Finance“ angehen können.

Dann ging der Blick in den Landkreis Coburg: Ihre Unternehmen und aktuellen Projekte stellten weiterhin Sven Hauser, Geschäftsführender Vorstand der GWG Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Neustadt bei Coburg eG, und Eric Schüürmann, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises Coburg mbH und Geschäftsführender Vorstand der Baugenossenschaft des Landkreises Coburg eG, vor.

2. Digital Camp in Coburg

2. Digital Camp in Coburg

2. Digital Camp in Coburg

Wir freuen uns, dass wir als WSCO erneut Gastgeber für das zweite Digital Camp sein dürfen, das das Kompetenzzentrum DigiWoh e.V. (DigiWoh) gemeinsam mit uns in Coburg veranstaltet. Vom 24. bis 25.04.2024 findet das innovative Eventformat nach der gelungenen Premiere in 2022 erneut in der Alten Kühlhalle statt. Worum geht’s? Um den Austausch zu Digitalprojekten in der Wohnungswirtschaft, um aktuelle Ideen, neue Ansätze, aber auch Herausforderungen, insbesondere für Mitarbeitende aus dem Digitalisierungsmanagement der Wohnungswirtschaftsunternehmen. Das Besondere: Die Veranstaltung orientiert sich an einem Barcamp, bei dem die Teilnehmer:innen selbst das Konferenzprogramm gestalten. Themen und der Ablauf werden zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet.

Alles zur Veranstaltung gibt es hier: www.digiwoh.de

Acht Ladesäulen im Parkhaus Post

Acht Ladesäulen im Parkhaus Post

Acht Ladesäulen im Parkhaus Post

Neu ans Netz gingen gerade die Wallboxen im Parkhaus Post! Direkt in der Einfahrtsebene können die insgesamt acht Ladepunkte, die eine AC-Ladeleistung von 11-22 kW haben, ab sofort von allen E-Auto-Fahrern genutzt werden. Die SÜC hat somit ihre Ladeinfrastruktur in Coburg noch weiter ausgebaut. Und die Wohnbau (WSCO) freut sich, diesen Service nun außerdem im Parkhaus Post anbieten zu können. Weitere Wallboxen befinden sich im Parkhaus Zinkenwehr und Parkhaus Mauer.

 

​zum Bild:
Freuen sich über das neue Angebot: (v.l.n.r): Christoph Schmidt, Anette Vogel (beide WSCO) und Tobias Barth und Jens Vierneusel, beide SÜC.

Kabelfernseh-Empfang ab 01.07.2024

Kabelfernseh-Empfang ab 01.07.2024

Kabelfernseh-Empfang ab 01.07.2024

​Bisher haben wir uns als WSCO um Ihren Kabelfernseh-Empfang gekümmert und über die Betriebskosten abgerechnet. Ab 01.07.2024 ist das aufgrund des sogenannten Telekommunikationsmodernisierungsgesetz (TKModG) nicht mehr möglich.

Bisher werden alle unsere Häuser vertraglich von der Firma Rehnig BAK Breitbandnetze & Kabelfernsehen GmbH mit TV-Programmen versorgt. Um Ihnen den Übergang zu vereinfachen und Haustürgeschäften vorzubeugen, bei denen oftmals Verträge zu ungünstigen Laufzeiten und steigenden Kosten abgeschlossen werden, haben wir mit der Firma Rehnig BAK für Sie verhandelt.

Damit können Sie als WSCO-Mieter:in den identischen Leistungsumfang direkt mit der Firma Rehnig zum Preis von 9,90 € pro Monat zum 01.07.2024 abschließen. Um lange Laufzeiten zu vermeiden, kann der Vertrag monatlich gekündigt werden. Abschließen können Sie den Vertrag bereits jetzt. Weitere Angebote können Sie online einsehen oder telefonisch bei der Firma Rehnig erfragen. Je nach Verfügbarkeit können Sie natürlich auch einen Vertrag mit einer anderen Firma abschließen.

Wenn Sie einen Kabelinternet- und Telefonvertrag über einen Drittanbieter nutzen möchten, benötigen Sie trotzdem einen TV-Kabelanschluss der Firma Rehnig BAK.

Wichtig: Wenn Sie keinen Einzelvertrag mit einem Anbieter abschließen, können Sie ab Juli 2024 keine TV-Sender mehr über Kabel empfangen.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne direkt an die Firma Rehnig BAK.

Kurz & Knapp: Alles im Überblick

Was ändert sich?

  • ​Bisher haben wir uns als WSCO um Ihren Kabelfernseh-Empfang gekümmert und über die Betriebskosten abgerechnet.
  • Ab dem 01.07.2024 müssen Sie als WSCO-Mieter:in diese Kosten direkt bezahlen.
  • Bewohner:innen können dann selbst entscheiden, ob sie einen Kabelanschluss nutzen möchten oder nicht.

Was bedeutet das für Sie als Bewohner:innen?

  • Bis zum 30.06.2024 zahlen Sie weiterhin die Kosten für den Kabelanschluss über die Nebenkosten.
  • Ab dem 01.07.2024 können Sie den Kabelanschluss weiterhin wie gewohnt nutzen, allerdings müssen Sie hierzu einen Vertrag direkt mit dem Anbieter abschließen.
    Das Entgelt wird dann direkt von Ihnen an den Anbieter gezahlt.
  • Bei dem Anbieter Rehnig BAK beträgt das Entgelt monatlich 9,90 € inkl. Mehrwertsteuer. Wenn Sie Ihren Vertrag vor dem 30.06.2024 abschließen, entfällt für Sie die einmalige Aktivierungsgebühr von 69,90 € inkl. Mehrwertsteuer, da Ihr Vertrag einfach übernommen werden kann. Um lange Vertragslaufzeiten zu vermeiden, ist ihr Vertrag monatlich kündbar. Etwaige Sonderkonditionen und Angebote können Sie online einsehen oder telefonisch erfragen.

Wie können Sie Ihren Vertrag bei der Firma Rehnig abschließen?

  • Auf der Website rehnig.de/bestellung werden Sie direkt durch den Bestellvorgang geführt.
  • Alternativ können Sie bei der Firma Rehnig unter der Telefonnummer 09161/88500 die postalische Zusendung der Vertragsunterlagen zur Unterzeichnung anfordern.

Hinweise

  • Lassen Sie sich nicht zur schnellen Unterzeichnung von Verträgen für die TV-Versorgung an der Haus- oder Wohnungstür überreden.
  • Das Kabelfernsehen wird nicht ohne Vorankündigung abgeschaltet.
  • Wenn Sie einen Kabelinternet- und Telefonvertrag über einen Drittanbieter nutzen, benötigen Sie einen TV-Kabelanschluss der Firma Rehnig

Kontakt

Rehnig BAK Breitbanddienste GmbH

Werner-von-Siemens-Straße 25
91413 Neustadt a. d. Aisch

Telefon: +49 9161 8850-0
E-Mail: service@rehnig.de
www.rehnig.de

Tiefbauarbeiten wegen Schrankenanlage: Laufender Betrieb Am Anger geht weiter

Tiefbauarbeiten wegen Schrankenanlage: Laufender Betrieb Am Anger geht weiter

Tiefbauarbeiten wegen Schrankenanlage: Laufender Betrieb Am Anger geht weiter

Am Großparkplatz Anger tut sich was: Die Bauarbeiten für die Einführung eines neuen Bezahlsystems starten in diesen Tagen. Aktuell sind bereits die ersten zwei Parkreihen – genutzt als Kurzparkzone – mit rot-weißen Flatterbändern abgesperrt. Hintergrund dieser aufwändigen Tiefbaumaßnahmen ist die Errichtung von zwei Schrankenanlagen für die Ein- und Ausfahrt mit jeweils zwei beschrankten Fahrbahnen. Ebenso sollen zwei neue Kassenautomaten aufgestellt werden, an denen weiterhin mit Bargeld und zukünftig auch mit EC-Karte gezahlt werden kann.

Die moderne Schrankenanlage erfasst die Kennzeichen der einfahrenden Autos, so dass zukünftig an einem der beiden Automaten das eigene Kennzeichen eingegeben werden muss, um die Parkgebühren zu entrichten und wieder an der Schranke ausfahren zu können.

„Trotz der Bauarbeiten soll der laufende Parkbetrieb möglichst störungsfrei ablaufen“, so Ullrich Pfuhlmann, technischer Leiter und Mitglied der WSCO-Geschäftsleitung.

Die Tiefbauarbeiten werden bis ca. Ende März andauern. Zahlreiche Rohre, Stromleitungen sowie Glasfaserkabeln müssen verlegt werden. Nach Abschluss der Tiefbauarbeiten werden die Schrankenanlagen installiert. Da der Anger auch häufig als Veranstaltungsfläche genutzt wird, ist die finale Inbetriebnahme der Schrankenanlage auch von diesen Veranstaltungsterminen abhängig.

Was macht eigentlich Sebastian Höllein

Was macht eigentlich Sebastian Höllein

Was macht eigentlich Sebastian Höllein

Unter der Rubrik „Was macht eigentlich…?“ stellen wir zukünftig in unregelmäßigen Abständen Mitarbeiter:innen und ihre Tätigkeiten vor.

Heute: Sebastian Höllein

Sebastian, wie fühlst du dich jetzt mit erfolgreich abgeschlossener Prüfung und der langfristigen Übernahme ins Unternehmen?

Richtig gut natürlich. Als geprüfter Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung und Klimatechnik (SHK) habe ich einen zukunftsorientierten Beruf gewählt. Und hier bei der Wohnbau (WSCO) fühle ich mich richtig wohl, wir sind ein super Handwerker-Team.

 

Du bist jetzt 19 Jahre alt, hast hier mit 16 deine Ausbildung angefangen. Was waren Highlights?

Ich wollte schon immer ins Handwerk und es hat mir hier bei der WSCO Freude bereitet, auch schon im ersten Lehrjahr kleinere Aufgaben auch selbstständig übernehmen zu dürfen. Schon früh diese Verantwortung mittragen zu dürfen, war ein gutes Gefühl. Auch die Betreuung während der Ausbildung hat mir auch als noch jüngerer Mensch immer Sicherheit gegeben.

 

Kannst du uns einen Einblick in deine tägliche Arbeit geben?

Ich bin ständig unterwegs, häufig auch alleine. Mal in Sachen Instandhaltung, mal Modernisierung, mal Neubau. Konkrete Beispiele: Wenn irgendwo die Heizung nicht funktioniert, bin ich vor Ort und schaue, was zu tun ist. Wenn es einen Wasserschaden im Bad gibt, bin ich es, der Abhilfe schafft. Genauso kümmere ich mich aber auch um die Montage von neuen Sanitärgegenständen. Meine Arbeit ist sehr abwechslungsreich, ich komme viel rum.

 

Warum hast du dich bei der Wohnbau beworben?

Ich hatte damals die Stellenanzeige im Internet entdeckt und das klang gut für mich. Ich freue mich, dass es einst geklappt hat mit meiner Bewerbung. Bei der Wohnbau arbeiten zu können, bedeutet für mich eine sichere Zukunft zu haben. In die freie Wirtschaft hätte ich nicht gewollt, das ist mir zu unsicher.

 

Wann beginnt dein Arbeitstag?

Morgens um sieben. Dann gibt es eine kurze Besprechung und dann schwärmen wir Handwerker sozusagen aus. Es passiert jeden Tag was Neues und du bekommst Einblick in viele Lebensverhältnisse. Das macht den Job doppelt interessant.

 

Sebastian, verrätst du uns noch, was du gerne in deiner Freizeit machst?

Ich fahre sehr gerne mit meinem Motorrad durch die Gegend, am liebsten nach Dienstschluss hier in unserer schönen Region. Nach einem bewegten Arbeitstag hilft mir das beim Abschalten.

So schön wird der Ernstplatz

So schön wird der Ernstplatz

So schön wird der Ernstplatz

Das Areal rund um den Ernstplatz sowie der Platz selbst nimmt weiter Gestalt an – und wandelt sich in großen Schritten von einer wenig beachteten Ecke mitten in der Innenstadt zu einem wunderschönen Platz mit angeschlossener Promenade, die vom Albertsplatz kommend nun zum „Am Viktoriabrunnen“ weitergeführt wird. In diesen Tagen gehen die Bauarbeiten weiter.

 

Was ist bisher geschehen?

In den vergangenen Wochen wurden 350 Quadratmeter Asphalt entlang der Goethestraße zurückgebaut. Diese Flächen werden ersetzt durch Grünflächen beziehungsweise Pflasteroberflächen in ungebundener Bauweise, heißt: diese ist wasserdurchlässig durch darunter liegendes Splittbett und versandete Fugen.

Auf der Rasenfläche rund um das Denkmal wurden vier neue Gleditschien gepflanzt sowie sechs Buchenhecken, die im Frühjahr in sattem Grün aufblühen sollen. Acht Bodenleuchten werden zukünftig das Denkmal in ein besonderes Licht tauchen.

 

Wie geht es weiter?

 Diese Bauaktivitäten gehen in diesen Tagen weiter (wetterabhängig) und werden im 1. Quartal 2024 abgeschlossen sein.

Im März 2024 starten die Bauarbeiten dann ab der Einmündung „Am Viktoriabrunnen“. Hier wird sich auch so einiges tun, so wird die Fahrbahn einspurig asphaltiert und angrenzende Gehwege, Stellplätze und die fortgeführte Promenade entstehen in Pflasterbauweise, was bedeutet, dass das Regenwasser gut einsickern kann.

Es wird mehr Grünflächen und für Fußgänger und Fahrräder mehr Platz geben. Für Fahrräder werden 44 Stellplätze geschaffen. Neue Sitzgelegenheiten laden ein zum Verweilen.

Die Bauarbeiten dafür werden abschnittsweise durchgeführt, so dass die Zufahrt für die Anwohner:innen oder auch der Lieferverkehr möglichst ohne Einschränkungen verlaufen kann.

In der Zwischenzeit – Andrea und Peter Schnellhardt

In der Zwischenzeit – Andrea und Peter Schnellhardt

In der Zwischenzeit – Andrea und Peter Schnellhardt

Unter der Rubrik „In der Zwischenzeit…“ stellen wir in unregelmäßigen Abständen Projekte der Aktion „Zwischenzeit Steinweg“ vor.

Heute: Andrea und Peter Schnellhardt im Steinweg 27

Wer sind Sie?

Wir, Andrea und Peter Schnellhardt, arbeiten freiberuflich für verschiedene Firmen und haben eine gemeinsame Werkstatt. Dort arbeiten Sie in den Bereichen Zeichnungen/Karikatur, Textildesign und figürliche Modelle aus Keramik.

 

Was machen Sie in Ihren Räumen im Steinweg 27?

Wir verkaufen dort unsere eigenen Artikel und haben teilweise unsere Werkstatt in den Steinweg verlegt. Dort zeichnet und malt Peter Schnellhardt und Andrea Schnellhardt fertigt ihre textilen Figuren an.

 

Was ist das Besondere an Ihrem Laden?

Dass man uns bei der Arbeit über die Schulter schauen kann.

 

Was macht für Sie den Steinweg aus?

Der Steinweg ist zwar etwas abgelegen von der 1A Lage in Coburg hat aber trotzdem seinen Reiz. Rundherum gibt es tolle Nachbarn und durch die Lage des Parkhauses Post und den Wohnmobilstellplatz am Schwimmbad kommen viele Touristen durch den Steinweg und finden uns.

 

Bild: Peter Schnellhardt

ISEK – Zukunftsgerichtete Leitideen für die Innenstadt

ISEK – Zukunftsgerichtete Leitideen für die Innenstadt

ISEK – Zukunftsgerichtete Leitideen für die Innenstadt

ISEK – sozialfachliche Teilfortschreibung ist abgeschlossen

Die Stadt Coburg führt ihr Integriertes Stadtentwicklungskonzept – kurz ISEK – aus dem Jahr 2008 kontinuierlich weiter. Nun gibt es druckfrisch für die Coburger Innenstadt eine Fortschreibung mit konkreten zukunftsgerichteten Vorschlägen und Leitideen für deren zukunftsfähige Entwicklung, Aufwertung und Belebung. Schwerpunkt der Untersuchung lag auf dem sozialfachlichen Belangen. Eine gute kulturelle, soziale und infrastrukturelle Ausstattung im innerstädtischen Bereich ist und war Maßgabe bei der Formulierung der Entwicklungsziele.

„Mit der ISEK-Teilfortschreibung gibt es jetzt einen weiteren Baustein zur Stärkung unserer Innenstadt“, sagt Oberbürgermeister Dominik Sauerteig. „Gerade mit Blick auf die vielen engagierten und kreativen Innenstadtakteure in Handel, Gastronomie, Dienstleistung und weiteren Branchen können wir nun noch zielgerichteter unseren Beitrag zu einer lebendigen Innenstadt mit hoher Aufenthaltsqualität leisten.“

Die Stadt Coburg hat die WSCO (Wohnbau Stadt Coburg) mit der Betreuung beauftragt. Die Wohnbau Stadt Coburg GmbH übernahm die Projektentwicklung und Projektsteuerung inkl. Koordination und Organisation, Einrichtung einer Lenkungsgruppe, das Beteiligungsmanagement und Abstimmung mit den beteiligten Akteuren. Kompetent begleitet wurde sie dabei durch ein interdisziplinäres Team von Stadtplaner:innen vom Büro UmbauStadt aus Berlin und Sozialwissenschaftler:innen sowie Geograph:innen des Beratungsinstitutes empirica ag.

Die Coburger Innenstadt verändert stetig ihr Gesicht. Vor allem gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen, ein rasanter Struktur- und Klimawandel erfordern die Anpassung von Stadtstrukturen und die Formulierung neuer Leitideen in der ganzheitlichen (Innen)Stadtentwicklung. Die Coburger Innenstadt ist zentraler Ort des Zusammenlebens, der Integration und Wohnstandort für unterschiedliche Bewohnergruppen. Die Fortschreibung berücksichtigt dabei aktuelle Ansprüche an modernes Wohnen und Arbeiten sowie die Bedürfnisse nach sozialer und kultureller Teilhabe der Bürger. Schwerpunkte wurden bei der Untersuchung daher einerseits bei der städtebaulichen Aufwertung, der Verbesserung von Wohn und Arbeitsverhältnissen, der Erhöhung der intergenerativen und intragenerativen Gerechtigkeit sowie bei den sozialen Infrastrukturen und der Stärkung von Beteiligungsstrukturen, ehrenamtlichem und interkulturellem Engagement und einem koordinierendem Innenstadtmanagement gesetzt.

In dem Zeitraum von 2021 bis 2023 wurde die Innenstadt sehr genau und unter der Einbindung von relevanten Akteuren, der Politik und Verwaltung unter die Lupe genommen. Die Coburger Bürgerschaft wurde dabei aktiv mitgenommen, etwa beim Zukunftsforum im Oktober 2021 auf dem Marktplatz, als die Bürger:innen selbst Vorschläge für eine noch attraktivere Innenstadt gemacht haben – oder bei der repräsentativen, schriftlichen Bewohnerumfrage im Untersuchungsgebiet.

Die in der ISEK-Teilfortschreibung neu definierten Maßnahmen zahlen ein auf die stetige Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse im Innenstadtbereich, eine kinder-, familien- und altengerechte Infrastruktur, mehr barrierefreie Wege oder etwa die Schaffung von quartiersgerechten Grün- und Freiräumen. Sie zeigt insgesamt Entwicklungsziele in den Handlungsfeldern städtebauliche und sozialräumliche Struktur, Wohnen, soziale Infrastruktur und Integration auf. Maßnahmen und Projekte sind darin detailliert formuliert und priorisiert: städtebauliche Lückenschlüsse etwa in der Oberen Ketschen- und Rosengasse, Aufwertung von Freiräumen oder die Aufstellung eines Gestaltungs- und Möblierungsleitfadens seien beispielhaft genannt.

Den Bericht gibt es auf Anfrage bei der WSCO oder hier:

Ansprechpartnerin

Silke Neumann
Wohnbau Stadt Coburg GmbH

Mauer 12
96450 Coburg

09561-877-109
Silke.Neumann@wohnbau-coburg.de

Baustellen-Update – Unterer Pelzhügel 2 & 4

Baustellen-Update – Unterer Pelzhügel 2 & 4

Baustellen-Update – Unterer Pelzhügel 2 & 4

Schöne Aussichten am „Unteren Pelzhügel“: Die Häuser 2 und 4 sind in den vergangenen Monaten auf den neuesten Stand gebracht worden. Sämtliche Wände, Türen und Fenster sowie Bäder und Böden wurden neu eingebaut, ebenso werden die Häuser nun komplett über eine Wärmepumpenheizung mit Photovoltaik-Anlage betrieben.

Alle 27 Wohnungen der beiden Häuser haben einen neuen Balkon erhalten. Die 15 Wohnungen in der Nummer 2 werden im Laufe des Februars bezugsfertig sein, in die 12 Wohnungen der Nummer 4 kann man voraussichtlich im Sommer dieses Jahres einziehen. Wir bitten jedoch zu beachten, dass die neuen Wohnungen der Hausnummern 2 und 4 denjenigen WSCO-Mieter:innen vorbehalten sind, die wegen anstehender weiterer geplanter Modernisierungen in den benachbarten Häusern aus ihren bisherigen Wohnungen ausziehen müssen.

Am Unteren und Oberen Pelzhügel sollen nämlich in den kommenden Jahren weitere Häuser modernisiert werden, bei der Nummer 1 wird jetzt im Februar mit den Bauarbeiten begonnen, bei der Nummer 5 geht es Anfang bis Mitte des nächsten Jahres weiter. Das Quartier „auf dem Hügel“ erhält dadurch eine noch höhere Lebensqualität.

Achtung: Für den Einzug in die Häuser 2 und 4 ist ein Wohnberechtigungsschein der Einkommensstufe 1 erforderlich.

10 Ideen für die Coburger Innenstadt! Gründerwettbewerb Ladenstarter

10 Ideen für die Coburger Innenstadt! Gründerwettbewerb Ladenstarter

10 Ideen für die Coburger Innenstadt! Gründerwettbewerb Ladenstarter

Innovative, kreative Geschäftsideen aus den Kernbereichen Einzelhandel, Handwerk, Dienstleistung, Gastronomie oder Mixed-Used-Konzepte waren im Projekt „Ladenstarter“ der Stadtmacher gefragt. Nach Abschluss der Bewerbungsfrist (insgesamt betrug die Laufzeit 3 Monate) haben zehn Konzepte den Weg zu den Stadtmachern gefunden. Es ist ein buntes Portfolio aus Gastronomie, klassischem Handel, Dienstleistung und vielversprechenden Mixed-Used-Konzepten, die mutige Gründer:innen, egal ob junge Start-Ups oder erfahrene Unternehmer:innen für die Innenstadt eingereicht haben. „Wir freuen uns sehr, dass uns am Ende diese zehn Konzepte erreicht haben, die gegebenenfalls schon bald in der Coburger Innenstadt an den Start gehen und damit Leerstand langfristig beleben“, freut sich Anette Vogel von den Stadtmachern.

Aber nicht nur von Teilnehmer-Seite ist der Gründerwettbewerb bisher vielversprechend verlaufen. Auch 22 Netzwerkpartner:innen aus etablierten Coburger Unternehmen, der lokalen Medienlandschaft und öffentlichen Einrichtungen werden sich für die Neugründungen engagieren. Diese geben hilfreiche Sach- und Dienstleistungen im Gesamtwert von über 30.000 Euro und damit Rückendeckung für die drei Gewinner-Konzepte. Das sind neben der Hilfestellung beim Austüfteln eines Businessplans Gratis-Werbespots fürs Radio oder ein Werbefilm für Social Media, inklusive Dreh und Ausstrahlung, attraktive Medienpakte für eine individuell auf das Konzept angepasste Online- und Printwerbung, aber auch Gratis-Beratungsleistungen oder Werbemöglichkeiten bei eigenen Veranstaltungen. Insgesamt bietet das Netzwerk im Hintergrund Rückhalt und Aufmerksamkeit und soll den Impuls geben, die eigene Idee schneller zu realisieren.

 

Wer hat die Nase vorn: Jury und Prämierung im März

Nach Sichtung der Unterlagen und einer persönlichen Kontaktaufnahme der Teilnehmer:innen wird sich eine Jury, bestehend aus Mitgliedern des Unterstützerkreises, mit allen eingereichten Konzepten befassen und daraus im Februar eine erste Vorauswahl treffen. Fünf Teilnehmer:innen werden im März zu einem Pitch geladen, um sich und die eigene Idee dann nochmals prägnant, packend und vor allem persönlich der Jury vorzustellen. “Kriterien wie Innovation, Sortimentsergänzung am Standort Coburg, aber auch die fachliche Einschätzung, wer und was langfristig am Markt etabliert werden kann, spielen bei der Prämierung im März eine Rolle“, erklären Hanna Rancke und Rolf Krebs, die das Projekt federführend von Seiten der Stadtmacher begleiten. Parallel dazu werden die eingereichten Ladenstarter-Konzepte natürlich auch über die Medien und online unter www.coburg.de/ladenstarter vorgestellt.

 

Förderkulisse des Bundes hilfreich!

Mittel aus dem Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ machten dieses Projekt und vor allem dessen crossmediale und überregionale Bewerbung erst möglich. „Mit diesen Mitteln können wir auch in 2024 und ergänzend zu den Sach- und Dienstleistungen aus dem Unterstützerkreis, die Gewinner:innen beim Ladenstart noch unterstützen, zum Beispiel über einen Mietzuschuss über einen begrenzten Zeitraum“, erklären die Stadtmacher weiter. Für die Initiatoren steht aber bereits jetzt schon fest, dass alle Teilnehmer:innen in Sachen Ladenstart nach bester Möglichkeit begleitet werden, unabhängig von der Platzierung und dem Ausgang des Wettbewerbs.

 Alle Infos zum Gründerwettbewerb gibt es unter: www.coburg.de/ladenstarter

Es hat geschneit! – Welche Regeln jetzt gelten!

Es hat geschneit! – Welche Regeln jetzt gelten!

Es hat geschneit! – Welche Regeln jetzt gelten!

Wenn es in der Nacht geschneit hat, dann gilt Folgendes:

 

Regel 1:

Ab 7 Uhr müssen die Gehwege vor dem Haus bzw. die Hauzugangswege befreit sein von Schnee und Eis. An Sonn- und Feiertagen ab 9 Uhr.

 

Regel 2:

Sand oder Kies streuen, um Unfälle auf glattem Gehweg zu verhindern.

 

Regel 3:

Bei andauerndem Schneefall müssen die Wege bis 20 Uhr freigehalten werden. Das gilt auch an Sonn- und Feiertagen.

 

Regel 4:

Halten Sie sich bitte an die Hausordnung! Unterstützen Sie sich gegenseitig, falls eine Person in Ihrer Hausgemeinschaft nicht die erforderliche Kraft zum Schneeschippen haben sollte.

 

Wir wünschen Ihnen einen schönen Winter!

Parkautomaten am Anger funktionieren wieder

Parkautomaten am Anger funktionieren wieder

Parkautomaten am Anger funktionieren wieder

Ab morgen (16.01.2024) sind drei der vier Parkautomaten am Anger wieder funktionstüchtig. Einer der Automaten ist weiterhin defekt. Bitte verwenden Sie stattdessen einen der funktionierenden Automaten.

Gutes Raumklima – Keine Chance dem fiesen Schimmel!

Gutes Raumklima – Keine Chance dem fiesen Schimmel!

Gutes Raumklima – Keine Chance dem fiesen Schimmel!

Wie vermeiden Sie Schimmel in Ihrer Wohnung? Wir geben einfache Tipps für ein Wohlfühl-Wohnen in nasskalten Zeiten:

Gut lüften!

Öffnen Sie mindestens drei Mal am Tag Ihre Fenster, besonders nach dem Duschen, Kochen oder Wäschetrocknen. Frische Luft hilft, Feuchtigkeit abzutransportieren, die Schimmel entstehen lässt.

 

Stoßlüften!

Einige Minuten alle Fenster „auf Durchzug“ zu öffnen ist effektiver als ständig gekippte Fenster. Drehen Sie in der Zeit des Lüftens die Heizung runter.

 

Abtrocknen!

Trocknen Sie nach dem Duschen oder Baden die Oberflächen mit einem Tuch gründlich ab, um Feuchtigkeit zu reduzieren. Öffnen Sie die Fenster und lassen Sie die Badezimmertür offen, damit die Luft zirkulieren kann.

 

Heizung nicht zustellen!

Lassen Sie Vorhänge und Möbel nicht dauerhaft oder möglichst gar nicht vor Heizkörpern stehen. Die Wärme kann so besser zirkulieren und Feuchtigkeit wird reduziert.

 

Richtig heizen!

Halten Sie Ihre Wohnung in den Wintermonaten warm, denn kalte Oberflächen können Feuchtigkeit aus der Luft kondensieren lassen, was Schimmelbildung begünstigt. Wir empfehlen im Wohnraum 20 bis 21 Grad, im Schlafzimmer 18 Grad Celsius.

 

Elektrische Hilfe

In besonders feuchten Räumen können elektrische Luftentfeuchter helfen, überschüssige Feuchtigkeit zu beseitigen.

 

Abstand halten!

Halten Sie Möbel von Außenwänden fern- dadurch kann Luft besser zirkulieren und Feuchtigkeit entweichen.

 

Sauberkeit hilft!

Durch Staubsaugen und Wischen werden Schimmelquellen wie Staub und Schmutz verhindert.

Was macht eigentlich Laura Riedel

Was macht eigentlich Laura Riedel

Was macht eigentlich Laura Riedel

Unter der Rubrik „Was macht eigentlich…?“ stellen wir zukünftig in unregelmäßigen Abständen Mitarbeiter:innen und ihre Tätigkeiten vor.

Heute: Laura Riedel

Laura, was machst du bei der Wohnbau?

Seit ich im Sommer vergangenen Jahres mein duales Bachelorstudium in Immobilienwirtschaft absolviert habe, arbeite ich hier bei der WSCO im Controlling.

 

Seit wann bist du bei der Wohnbau?

Im Oktober 2020 habe ich mein Studium als erste duale Studentin bei der WSCO begonnen. Also jetzt schon über drei Jahre.

 

Wie läuft so ein duales Studium im Unternehmen ab?

Ich war abwechselnd ein Vierteljahr hier im Haus und ein Vierteljahr an der Staatlichen Berufsakademie in Leipzig. Das war eine sehr interessante Erfahrung zwischen der Praxis und der Theorie zu wechseln. In Leipzig habe ich mich sehr wohl gefühlt, mich aber immer wieder auch sehr auf die Praxiserfahrungen sowie auf die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen und Kolleginnen gefreut.

 

Wie kannst du deine Ausbildungszeit bei der WSCO beschreiben?

Ich bin richtig gut aufgenommen worden und mir ist von Anfang an sehr viel zugetraut worden, was mich sehr angespornt hat. Ich habe mir viel selbst erarbeiten dürfen, aber auch immer wieder auf Hilfestellung im Team zurückgreifen können. Ich bin sehr dankbar, dass ich jetzt übernommen worden bin und arbeite gerne hier.

 

Hast du als duale Studentin auch alle Abteilungen durchlaufen können?

Ja, das habe ich, es war sehr vielfältig und abwechslungsreich.

 

Wie würdest du dich selbst beschreiben?

Ich bin zielstrebig und auch sehr familienverbunden.

 

Kannst du uns noch etwas zu deinen Zukunftsplänen sagen?

Ich bin stolz, meinen Bachelor geschafft zu haben, aber ein Master muss jetzt (noch) nicht on top. Ich möchte erstmal in Coburg bleiben, hier in der Region leben meine Familie und Freunde. Zudem freue ich mich auf alle noch anstehenden beruflichen Herausforderungen hier bei der WSCO!

In der Zwischenzeit – Transition Coburg e.V.

In der Zwischenzeit – Transition Coburg e.V.

In der Zwischenzeit – Transition Coburg e.V.

Unter der Rubrik „In der Zwischenzeit…“ stellen wir in unregelmäßigen Abständen Projekte der Aktion „Zwischenzeit Steinweg“ vor.

Heute: Transition e.V. im Steinweg 21

Was macht der Verein Transition?

Transition-Coburg heißt: Treffen von gleichgesinnten Menschen, die den Wandel in unserer Gesellschaft aktiv und positiv gestalten. Ganz freiwillig und ohne kommerziellen Hintergrund – offen für Jeden – mit Blick auf ein Umwelt-Ressourcen schonendes Zusammenleben. Das Motto „Einfach.Jetzt.Machen“ – ist eine Einladung an Alle, die nicht nur reden sondern auch tun möchten.

 

Was macht ihr in euren Räumen im Steinweg 21 und was ist das Besondere am Transition-Laden?

Der Transition Laden ist eine wunderbare Begegnungsstätte geworden. Arm bis Reich, Jung bis Alt.

Die Menschen bringen Übriges in den Laden und reden gerne darüber, erzählen Ihre Geschichten von

den Sachen die Sie bringen. Von Spielsachen die Sie mit Ihren Kindern gespielt haben, von leckerem Essen das Sie mit Ihrem Geschirr gekocht haben. Und dann sind da noch die Menschen die kommen und neugierig stöbern und meistens was Spannendes finden. Gerne erzählen wir dann die Geschichte dazu die der Spender erzählt hat. Oder der Gegenstand erzählt die Geschichte selbst. Unser Laden hat einen barrierefreien Zugang – sowohl physisch als auch psychisch.

 

Wie kann man euch erreichen?

Immer erreichbar per Mail info@transition-coburg.de oder im Laden am Mittwoch und Samstag von 10.00 bis 13.00 Uhr.

 

Was macht für euch den Steinweg aus?

Ich finde der Steinweg ist die wichtigste Zugangsstraße zur Innenstadt. Ohne Anstieg kann man den Steinweg sehr bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen. Es ist immer was los – Im Sommer kann ich am Trinkwasserbrunnen meinen Durst stillen oder auf den vielen Sitzmöglichkeiten Rast machen.

 

Bild: Transition Coburg e.V.

In der Zwischenzeit…

In der Zwischenzeit…

In der Zwischenzeit…

Unter der Rubrik „In der Zwischenzeit…“ stellen wir in unregelmäßigen Abständen Projekte der Aktion „Zwischenzeit Steinweg“ vor.

Heute: die Studierenden im Steinweg 35

Das Projekt „Zwischenzeit“

In den kommenden Jahren wird die Steinwegvorstadt von der Wohnbau Stadt Coburg GmbH als Sanierungsträger der Stadt Coburg @coburg.de umfassend saniert. Damit Leerstände bis zu ihrer Sanierung noch temporär genutzt werden können, wurde das Projekt „Zwischenzeit Steinweg“ ins Leben gerufen. Auf insgesamt 1256 m² Fläche haben Vereine, Start-ups und Kreativschaffende die Möglichkeit, sich gegen ein geringes Nutzungsentgelt ohne weitreichende Risiken auszuprobieren. Studierende zahlen sogar nur die Nebenkosten.

 

Wer seid ihr?

Wir sind eine Gruppe von Studierenden der Hochschule Coburg aus den Studiengängen Architektur, Innenarchitektur und integriertes Produktdesign, durch interdisziplinäre Fächer haben wir zusammengefunden.

 

Was macht ihr in den Räumen im Steinweg 35?

Zusammenkommen, Coworking, viel zeichnen, viel Modellbau, zusammen Essen bestellen oder auch mal Partys oder Filmabende. Die Räume sind ein ideales Workspace für uns: mit dem Erdgeschoss mitten in der Innenstadt sind wir ein Teil des Stadtlebens. Gemeinschaftliches Arbeiten hat uns in den letzten Jahren durch die Pandemie sehr gefehlt, für unsere Projekte bzw. Entwürfe hilft uns der gegenseitige Austausch enorm.

 

Was ist das Besondere an eurem Workspace?

Es ist für uns wie ein zweites Zuhause, da wir auch öfter mal Nachtschichten machen. Jeder hat seinen eigenen Arbeitsplatz wie im Büro, einen gemeinsamen Werkstattraum und eine gemütliche Ecke zum Quatschen oder Entspannen. Wir sind wirklich froh, dass wir im Rahmen des Projekts so günstig diese Räume mieten können.

 

Bild: Noah Schlumberger

Krampuslauf & Aftershow im Schlick!

Krampuslauf & Aftershow im Schlick!

Krampuslauf & Aftershow im Schlick!

Erstmals besuchen die gruseligen Gesellen aus dem Alpenraum am Samstag, 16.12. die Coburger Innenstadt. Auf Einladung von Daniel und Karina Volk von der BBQ-Crew machen die Krampusse mit ihren furchterregenden Masken, zotteligen Fell-Kostümen und lärmenden Glocken die Innenstadt unsicher. Start der wilden Horde ist ab 19:00 Uhr im Steinweg. Obwohl in der Erscheinung eher gruselig, stecken in den Kostümen sehr nette Zeitgenossen. Wer sich davon selbst überzeugen möchte, kann ab 22.00 Uhr dann zur After-Krampus Party in unser Schlick 29 in den Steinweg kommen. Das besondere an der Veranstaltung: es ist ein Spendenlauf und Besucher:innen können mit ihrer Spende einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung der örtlichen „Coburger Tafel“ leisten.

Alle Infos gibt es unter krampusspektakel.de

BIWAQ – Perspektivenbüro im Steinweg eröffnet

BIWAQ – Perspektivenbüro im Steinweg eröffnet

BIWAQ – Perspektivenbüro im Steinweg eröffnet

Wir freuen uns, dass mit BIWAQ Stabi-plus II (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier) ein Projekt der VHS Coburg in unseren Räumen im Steinweg 49 angesiedelt und inzwischen mit viel Elan gestartet ist. Gestern haben 3. Bürgermeister Can Aydin gemeinsam mit Rainer Maier, Geschäftsführer der VHS, Christian Meyer, Geschäftsführer der WSCO und Projektleiter Norbert Pieschel das Büro und die Arbeit offiziell vorgestellt.

Das Büro ist Anlaufstelle für (Langzeit)arbeitslose und Menschen mit Migrationsbiografie, die über individuelle Angebote nachhaltig in den Arbeitsmarkt integriert werden sollen. Im Fokus der Aktivitäten von Norbert Pieschel und Julia Grell stehen die digitale Inklusion, eine zielgruppenzentrierte Chancenberatung und Qualifizierungsangebote, die ganz gezielt die eigenen Potentiale stärken sollen. Die Aktivierung der Teilnehmenden soll gleichzeitig ein lebendiges Miteinander und gemeinsames Handeln in der Nachbarschaft vor allem im Quartier fördern. Das Projekt setzt sich für Toleranz und Verständnis für Menschen unterschiedlicher sozialer und ethnokultureller Herkunft ein und möchte durch Gemeinschaftsaktionen das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Identifikation als Nachbarschaft unter dem Motto „Lebendiges Miteinander!“ stärken.

 

Ausstellung: Glückliche Menschen!

Hochbetagte, glückliche Menschen – darunter viele über 100 Jahre alt. Die Fotoausstellung von René Schwerdtel zeigt eine Weltreise zu den Geheimnissen des Alters. Die ausdrucksstarken schwarz-weiß Portraits können derzeit in den neuen Räumen von BIWAQ Stabi-plus II besichtigt werden. Die Ausstellung ist während der Bürozeiten geöffnet.

 

Eine Anmeldung für Gruppen ist nötig: Tel. 09561 / 4043030 oder unter stabiplus@vhscoburg.onmicrosoft.com

Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag: 07:15 bis 16:00 Uhr
Freitag: 07:15 bis 12:30 Uhr

 

Fördergeber:

BIWAQ (https://www.biwaq.de/BIWAQ/DE) verbessert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen die Chancen von Bewohnerinnen und Bewohnern in benachteiligten Stadtteilen. Das Programm fördert Projekte zur Integration in Arbeit und zur Stärkung der lokalen Ökonomie. Das Projekt in der Steinwegvorstadt ist Bestandteil der inzwischen fünften BIWAQ-Förderrunde (2023-2026).

Dies sind die Kontaktdaten der beiden Projektverantwortlichen im Steinweg 49:

 

Norbert Pieschel
Projektleiter BIWAQ / Stabi-plus II
Steinweg 49, 96450 Coburg
Norbert.pieschel@vhscoburg.onmicrosoft.com
095614043031

 

Julia Grell
Leiterin der Potentialwerkstatt BIWAQ / Stabi-plus II
Steinweg 49, 96450 Coburg
Julia.Grell@vhscoburg.onmicrosoft.com
09561/4043032

Weihnachtsgeschenk gesucht?

Weihnachtsgeschenk gesucht?

Weihnachtsgeschenk gesucht?

Wie wäre es mit einer Parkwertkarte für die Coburger Parkhäuser? Jetzt auch mit Geschenk-Karte erhältlich.

Vorteile:

  • 10% auf die Parkgebühr sparen
  • Kein Gang zum Kassenautomat mehr, sondern direkt zur Ausfahrt (mit genug Guthaben)
  • Es wird nur abgebucht, wenn tatsächlich geparkt wird
  • Karte ist übertragbar
  • Aufladen rund um die Uhr am Kassenautomat möglich

Die Karte ist in den Parkhäusern Mauer, Post und Zinkenwehr sowie in der Tiefgarage Albertsplatz einlösbar.

Erhältlich in der Servicestelle Parkhäuser (Empfang WSCO), Mauer 12 (Öffnungszeiten: Mo-Mi 8-16 Uhr, Do 8-17 Uhr, Fr 8-12 Uhr)

Nikolaus im Parkhaus Mauer

Nikolaus im Parkhaus Mauer

Nikolaus im Parkhaus Mauer

Am 06.12. gab es vormittags eine kleine Überraschung an der Ausfahrt des Parkhaus Mauer. Dort warteten Nikolaus und Knecht Ruprecht auf die Autos und verteilten Schokolade und Äpfel. In den Kostümen steckten WSCO-Mitarbeiter, die zum Nikolaustag in einige Gesichter ein Lächeln zaubern konnten. Wir wünschen schönen Nikolaus-Tag!

Was macht eigentlich Sabrina Tiroch

Was macht eigentlich Sabrina Tiroch

Was macht eigentlich Sabrina Tiroch

Unter der Rubrik „Was macht eigentlich…?“ stellen wir zukünftig in unregelmäßigen Abständen Mitarbeiter:innen und ihre Tätigkeiten vor.

Heute: Sabrina Tiroch

Sabrina, was machst du bei uns in der Wohnbau?

Ich arbeite als Bauzeichnerin mit der Fachrichtung Hochbau. Im Sommer dieses Jahres habe ich hier im Haus meine dreijährige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

 

Du hast deine Ausbildung mit 17 Jahren begonnen. Wie bist du auf die Wohnbau aufmerksam geworden?

Im Rahmen einer einwöchigen Praktikumswoche hier bei der WSCO während meiner Schulzeit. Es hat mir richtig gut gefallen, die Vielfalt der Abteilungen, das angenehme Arbeitsumfeld und die netten Leute haben mich beeindruckt. Nur wenige Tage nach dem Praktikum bot mir die Wohnbau von sich aus diesen Ausbildungsplatz an. In diesem Moment wusste ich: Das mach ich jetzt! Gezeichnet habe ich schließlich schon immer gerne.

 

Was waren deine Highlights?

Oh, das waren viele, denn ich durfte schon früh bei vielen Bauprojekten mitmischen, etwa bei den Häusern Im Grund, dem Neubau in der Von-Mayer-Straße 35 und aktuell bei der Modernisierung unserer Häuser am Pelzhügel und im Kürengrund. Was mir auch Spaß macht, ist die mögliche Farbgebung der Gebäude mit dem Projektleiter abzustimmen.

 

An was arbeitest du gerade?

An der Konzeption neuer nachhaltiger Bauweisen. Die Wohnbau geht mit der Zeit und plant, in den kommenden Jahren bei einzelnen ausgewählten Gebäuden Wohnungen aufzustocken, die komplett aus Holz gefertigt sind. Ich freue mich, dass ich einen Beruf habe, der so zukunftsorientiert ist.

 

Welche Fortbildungsmöglichkeiten hast du?

Ich möchte mich in den nächsten Jahren weiterbilden zur Bautechnikerin, das ist mein großes Ziel.

 

Sabrina, verrätst du uns, was du nach Feierabend machst?

Zeichnen (lächelt). Dann aber weniger Gebäude, sondern mehr Menschen, Tiere und Landschaften.

Flitzer im PH Zinkenwehr

Flitzer im PH Zinkenwehr

Flitzer im PH Zinkenwehr

Wir unterstützen Car-Sharing und Elektromobilität: Seit wenigen Tagen steht in unserem Parkhaus Zinkenwehr ein Opel Combo Elektroauto parat, der zum neuen kleinen „Flitzer-Fuhrpark“ der Stadt Coburg gehört.
Drei E-Autos können ab sofort über die neue App „Meiaudo“ ausgeliehen werden, neben Parkhaus Zinkenwehr sind die beiden weiteren Standorte Hörnleinsgrund und Weimarer Straße. Das Projekt ist von der SÜC im Auftrag der Stadt Coburg umgesetzt worden. Der Gedanke dahinter: Menschen, die sich kein eigenes Auto leisten können oder wollen, sollen dennoch die Möglichkeit bekommen, auch mal ein Auto zu nutzen, wenn es sein muss, so Oberbürgermeister Dominik Sauerteig bei der Vorstellung der App im Parkhaus Zinkenwehr. Mit diesem Projekt leistet die Stadt einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Wie die App funktioniert und was das Car-Sharing kostet, steht hier: www.coburg.de/coburgflitzer

Was macht eigentlich Hanna Rancke?

Was macht eigentlich Hanna Rancke?

Was macht eigentlich Hanna Rancke?

Unter der Rubrik „Was macht eigentlich…?“ stellen wir zukünftig in unregelmäßigen Abständen Mitarbeiter:innen und ihre Tätigkeiten vor.

Heute: Hanna Rancke

Hanna, du arbeitest bei den Stadtmachern. Was haben die eigentlich mit der Wohnbau zu tun?

2021 wurde zur Belebung unserer Innenstadt ein Integriertes Innenstadtmanagement geschaffen – die Projektgruppe Stadtmacher. Seit 2023 bilden die Stadtmacher eine eigene Abteilung der Wohnbau Stadt Coburg (WSCO). Wir sind ein Team aus Kolleg:innen der WSCO, dem Citymanagement und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg (WiföG). Gemeinsam arbeiten wir vernetzt und setzen Projekte zur Belebung der Innenstadt um.

 

Eines deiner aktuellen Projekte ist der Gründerwettbewerb „Ladenstarter“. Was ist das?

Die Stadtmacher haben zur aktiven und langfristigen Belebung von Geschäftsflächen in der Coburger Innenstadt einen Gründerwettbewerb ausgelobt. Gefragt sind Konzepte für die Bereiche Einzelhandel, Handwerk, Dienstleistung und Gastronomie.

 

Kann da jede:r Gründer:in mitmachen?

Bewerben dürfen sich Gründer:innen und bestehende Unternehmen mit innovativen Geschäftskonzepten, die sich langfristig in der Coburger Innenstadt ansiedeln möchten. Die wirtschaftliche und unternehmerische Tätigkeit im Rahmen des eingereichten Geschäftskonzeptes darf zwar auf dem Papier geplant, aber noch nicht begonnen worden sein. Filialisierte Unternehmen oder Franchisenehmer:innen sind vom Wettbewerb ausgeschlossen.

 

Wann ist Bewerbungsschluss?

Bewerbungen können bis zum 14. Januar 2024 eingereicht werden. Alle Infos gibt es hier:  www.coburg.de/ladenstarter

 

Wo ist denn das schöne Blumenfoto entstanden?

Das war im März 2022 bei unserer „Coburg blüht auf“-Aktion. Da haben die Stadtmacher an einem Samstag am Spitaltor in der Innenstadt Blumentöpfchen an Passant:innen verteilt.

 

Hanna, verrätst du uns noch, was du gerne nach Dienstschluss machst?

Ich besuche gerne kulturelle Veranstaltungen, höre Podcasts und mache Yoga. Aber vor allem liebe ich es, draußen in der Natur zu sein.

„Unterwegs-Rollator“

„Unterwegs-Rollator“

„Unterwegs-Rollator“

Schnelle Hilfe für langjährige Mieterin

Eine Rollator-Garage? Wo gibt´s denn sowas? Na klar, bei der Wohnbau!

Zum Hintergrund: Die Wohnbau Stadt Coburg (WSCO) baut neue Wohnungen in der Von-Mayer-Straße 35. Aufgrund des Baustellenverkehrs hat das Nachbarhaus Nr. 39 einen temporären Ersatz-Zugang mit Treppenstufen vom Haus zur Von-Mayer-Straße bekommen, den unsere Mieterin Margit Geese jedoch nicht mit ihrem Rollator begehen kann – wohl aber mit ihren Krücken. Diese jedoch waren nicht gerade dienlich bei längeren Wegstrecken zum Einkaufen oder zu Arztbesuchen. Die Wohnbau hatte schnell eine Lösung parat: An der Ecke des Aufgangs zur von Mayer-Straße stellte sie einen „Unterwegs-Rollator“ zur Verfügung – mit Schloss und Unterstellmöglichkeit.

Margit Geese, die bereits seit 56 Jahren Mieterin der Wohnbau ist, hat sich riesig gefreut: „Was bin ich froh, dass ich jetzt dort oben einen Rollator stehen habe und einfacher von A nach B kommen kann.“

Auszeichnungen für sanierte Gebäude

Auszeichnungen für sanierte Gebäude

Auszeichnungen für sanierte Gebäude

Die Eigentümer:innen von insgesamt sechs historischen Gebäuden haben in dieser Woche eine Auszeichnung für historisch wertvolle Sanierung erhalten, die die Wohnbau Stadt Coburg (WSCO) als Sanierungsträger der Stadt Coburg gemeinsam mit der Stadt Coburg im Auftrag der Regierung von Oberfranken überreicht hat.

Die Auszeichnung wurde in Form einer Plakette für gelungene private Sanierungsmaßnahmen überreicht, die im Rahmen des „Pauschalierungsmodells“ und des „Kommunalen Förderprogramms“ der Stadt Coburg durchgeführt und gefördert wurden. Ausgewählt wurden die Preisträger durch das Landesamt für Denkmalpflege, die Stadt Coburg und durch die Wohnbau Stadt Coburg als Sanierungsträger der Stadt Coburg.

Folgende Häuser wurden ausgezeichnet:

Steinweg 34 (Eva und Heinz-Peter Wiesner)
Gebäudeensemble Ketschengasse 28/30/32 (Weber, Birzer und Kittner GbR)
Obere Salvatorgasse 1 (Sabine und Frank Zeitner)
Goethestraße 11 (Edith und Reiner Landwehr)

Ob. Salvatorgasse 1 vorher

Ob. Salvatorgasse 1 nachher

Goethestraße 11 vorher

Goethestraße 11 nachher

Steinweg 34 vorher

Steinweg 34 nachher

Ketschengasse 28 vorher

Ketschengasse 28 nachher

Ketschengasse 30 vorher

Ketschengasse 30 nachher

Ketschengasse 32 vorher

Ketschengasse 32 nachher

Ladenstarter gesucht!

Ladenstarter gesucht!

Ladenstarter gesucht!

Gründerwettbewerb für die Coburger Innenstadt

Innovative, kreative Geschäftsideen aus den Kernbereichen Einzelhandel, Handwerk, Dienstleistung, Gastronomie oder Mixed-Used Konzepte sind im neuen Projekt der Stadtmacher gefragt! Ab sofort und noch bis Mitte Januar des kommenden Jahres läuft unter dem Titel Ladenstarter ein Gründerwettbewerb und zwar gezielt für die Coburger Innenstadt! Gesucht werden mutige Gründer:innen, egal ob junge Start-Ups oder erfahrene Unternehmer:innen, die der Innenstadt zu neuen Impulsen und einem ergänzenden Angebot verhelfen sollen. „Unser Ziel ist es, gute Nachbarschaften zu stärken, aber vor allem auch den Ladenleerstand mit neuen Ideen langfristig zu beleben“, erklärt Anette Vogel von den Stadtmachern das Vorhaben.

Der Kreativität der möglichen Gründer:innen sind dabei keine Grenzen gesetzt: „Ob ein Café mit Fahrradwerkstatt, weitere Concept-Stores, ein Abhol-Hub oder ein Hundesalon, wir freuen uns über jede umsetzbare Businessidee, die auch langfristig in unserer Stadt etabliert werden möchte“, ergänzt Anette Vogel.

Entstanden ist die Idee während der Teilnahme am Fitnessprogramm „Starke Zentren“, durch das die Stadtmacher zahlreiche Projekte für die Belebung und Attraktivierung der Innenstadt gemeinsam mit vielen Innenstadtakteur:innen entwickelt haben. Im Anschluss konnten erfolgreich Mittel aus dem Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ eingeworben werden. „So können wir crossmedial und vor allem überregional für die Wettbewerbs-Teilnahme werben, aber auch im kommenden Jahr die Gewinner:innen beim Ladenstart unterstützen, zum Beispiel bei der Suche nach geeigneten Gewerbeflächen. Gegebenenfalls ist es durch die Förderkulisse möglich, auch die Mieten für einen gewissen Zeitraum zu bezuschussen“, erklären Hanna Rancke und Rolf Krebs, die die Bewerbungsphase aktiv betreuen.

  

Netzwerk und Sachleistungen geben Rückendeckung

Die besten drei Konzepte und deren Gründer:innen erhalten dabei geballte Unterstützung von einem breit aufgestellten Netzwerk aus etablierten Coburger Unternehmen, der lokalen Medienlandschaft und öffentlichen Einrichtungen. Ein Pool an hilfreichen Sach- und Dienstleistungen mit echtem Mehrwert unterstützt dabei vor und während des Ladenstarts. Das sind neben der Hilfestellung beim Austüfteln eines Businessplans Gratis-Werbespots fürs Radio oder ein Werbefilm für Social Media, inklusive Dreh und Ausstrahlung, attraktive Medienpakte für Online- und Printwerbung, aber auch Gratis-Beratungsleistungen. Insgesamt bietet das Netzwerk im Hintergrund Rückhalt und Aufmerksamkeit und soll den Impuls geben, die eigene Idee schneller zu realisieren.

  

Jetzt bewerben!

Los geht’s mit der Bewerbungsphase, die Mitte Januar endet. Im Anschluss folgt die Sichtung der Konzepte und gegebenenfalls eine Vorauswahl über die Jury, die sich aus dem Unterstützernetzwerk und Experten aus den Bereichen Unternehmensgründung zusammensetzt. Geplant ist außerdem eine Online-Abstimmung unter den Coburger:innen selbst. „Uns interessiert, welches Konzept bei den Coburger:innen und damit den künftigen Kund:innen selbst die Nase vorn hat “, so Anette Vogel weiter. Schließlich erhalten die Teilnehmer im Rahmen eines Pitch die Gelegenheit, sich und ihre Idee nochmals vor der Jury vorzustellen. Die Prämierung ist Mitte des Jahres 2024 geplant.

 

Alles Infos zum Gründerwettbewerb gibt es unter: www.coburg.de/ladenstarter

Das Projekt wird unterstützt aus Mitteln des Bundesprogrammes „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“.​

Was macht eigentlich Lothar Kämpf?

Was macht eigentlich Lothar Kämpf?

Was macht eigentlich Lothar Kämpf?

Unter der Rubrik „Was macht eigentlich…?“ stellen wir zukünftig in unregelmäßigen Abständen Mitarbeiter:innen und ihre Tätigkeiten vor.

Heute: Lothar Kämpf

Lothar, seit wann bist du bei der Wohnbau?

Seit 1.Mai 1986

 

Was waren Meilensteine in deiner Karriere bei der WSCO?

Oh, da gibt es viele. Eine besondere Herausforderung als noch junger Architekt war für mich die Ketschengasse 15, in dem sich heute das Modegeschäft Frind befindet. Diese Sanierung hat mich aus vielerlei Gründen großen Einsatz und Geduld gekostet, aber es hat sich gelohnt, es ist ein wunderschönes Vorzeige-Gebäude geworden. Darauf bin ich noch heute sehr stolz.

 

Und welche Gebäude tragen sonst noch deine Handschrift?

Um nur einige zu erwähnen: Die Eupenstraße 97, 99 und 101 sowie zahlreiche Tiefgaragen, etwa diese in der Leopoldstraße oder auch die am Albertsplatz. Mein neuestes und vor der Rente auch letztes großes Bauwerk ist die von Mayer-Straße 35, da haben wir kürzlich Richtfest feiern können.

 

Was hat sich in deiner Karriere als Architekt im Laufe der Jahre verändert?

Bis etwa 2006 habe ich noch alles mit der Hand gezeichnet. Erst seitdem arbeite ich mit Programmen am Bildschirm. Ich bin meinen Kolleg:innen sehr dankbar, dass sie mir da heute noch gelegentlich bei technischen Fragen hilfreich zur Seite stehen (lächelt).

 

Was machst du nach Feierabend?

Entspannen. Und lesen. Am liebsten wissenschaftliche Literatur.

Danke, Nachbar:in!

Danke, Nachbar:in!

Danke, Nachbar:in!

Wann haben Sie Ihrem Nachbarn oder Ihrer Nachbarin zuletzt Danke gesagt? Anlässlich des Tags der guten Nachbar:innen am Donnerstag, 28. September, haben wir uns eine besondere Aktion ausgedacht: Kommen Sie bei uns im Foyer der Wohnbau vorbei, Mauer 12, in Coburg, und holen Sie sich gratis Dankes-Schokoladen ab – für Ihre netten Nachbar innen und Nachbarn um Sie herum!

Gießt der Nachbar im Urlaub Ihre Blumen? Nimmt die Nachbarin hin und wieder ein Päckchen in Ihrer Abwesenheit entgegen? Oder grüßt er oder sie freundlich jeden Morgen? Das alles hat ein Dankeschön verdient. Machen Sie Ihren Nachbar:innen heute eine Freude und schenken Sie ihm eine kleine Aufmerksamkeit.

Es gilt: So lange der Vorrat reicht!

Coole Truppe am Start

Coole Truppe am Start

Coole Truppe am Start

Ein Dutzend WSCO-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren beim diesjährigen NP-Firmenlauf in Rödental dabei! Neben der sportlichen Anforderung (Fünf Kilometer laufen oder walken) stehen der Spaß und der Teamgeist im Vordergrund. „Schön war´s“, sagte Nicole Hengel, aus dem Büro der WSCO-Geschäftsleitung, die schon ein paar Mal sportlich für die Wohnbau an den Start gegangen ist. Waren es im vergangenen Jahr 1500 Menschen aus der Region, die teilgenommen haben, so kamen in diesem Jahr schon 2000 Sportbegeisterte aus verschiedenen Firmen zusammen. Ein Highlight ist wahrlich immer die Aftershowparty mit DJ Rico Böhme und guter Verpflegung. Der Erlös aus den Eintrittsgeldern, die die jeweiligen Firmen übernehmen, kommt laut dem Veranstalter immer einem guten Zweck zugute. Da ist die Wohnbau doch gerne jedes Jahr aufs Neue dabei – und macht mit ihren roten WSCO-Shirts eine gute Figur.

Fröhlich buntes Mieterfest im Demo

Fröhlich buntes Mieterfest im Demo

Fröhlich buntes Mieterfest im Demo

Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir gemeinsam mit zahlreichen Mieter:innen und Demo-Anwohner:innen unser drittes Mieterfest feiern. Neben einem leckeren Speisen- und Kuchenangebot war auf der Wiese im Baltenweg 6/8 so Einiges für Jung und Alt geboten. Egal ob beim Quartiers-Talk, Torwandschießen, beim Fußball Dart, beim Kinderschminken, Glücksrad-Drehen oder Samenbomben-Basteln: Der Andrang war groß!

Wir sagen Danke für den Besuch und vor allem auch für die tatkräftige Unterstützung unserer Partner: dem HSC 2000 Coburg, dem FC Coburg, dem sozialen Kaufhaus Echt Herzlich, dem Kinder- und Jugendtreff „memo“, der Evangelischen Kindertagesstätte Arche, der Stabstelle Klimaschutz und Nachhaltigkeit der Stadt Coburg und dem Landesbund für Vogel- Naturschutz e.V. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht.

 

Hier gibt’s schöne Eindrücke vom Mieterfest:

Zeugen gesucht – Vandalismus in der Tiefgarage Albertsplatz

Zeugen gesucht – Vandalismus in der Tiefgarage Albertsplatz

Zeugen gesucht – Vandalismus in der Tiefgarage Albertsplatz

In der Nacht von 13.09. auf 14.09.2023 haben Unbekannte in der Herren-Toilette der Tiefgarage Albersplatz vandaliert und einen hohen Sachschaden angerichtet. Die WSCO-Mitarbeiter haben bei ihrem Dienstbeginn am Donnerstag Morgen eine herausgerissene Trennwand, abgerissene Seifenspender und weitere massive Zerstörungen vorgefunden.

Die Toiletten in den Coburger Parkhäusern sind immer wieder Ziel von Zerstörung und Verschmutzung. „Wenn es so weiter geht, können wir die Toiletten nicht mehr rund um die Uhr geöffnet lassen.“, so Anette Vogel, Leitung der WSCO-Öffentlichkeitsarbeit.  „Es wäre sehr schade, für alle anderen Nutzer:innen. Aber personell und finanziell ist es langsam nicht mehr abzubilden“

Wer Hinweise zum Geschehen hat, meldet sich bitte direkt bei der Coburger Polizei oder der WSCO. 

Coburger „Seifenkisten-Revival“ ein Event der Spitzenklasse

Coburger „Seifenkisten-Revival“ ein Event der Spitzenklasse

Coburger „Seifenkisten-Revival“ ein Event der Spitzenklasse

Ursprünglich als Vorprogramm zum Verkaufsoffenen Sonntag gedacht, wurde das „Seifenkisten-Revival“ organisiert von den „Stadtmachern“ zum Event-Highlight des Jahres für die Coburger Innenstadt.

Professionelle Banden, eine schwindelerregende Startrampe, Reifenstapel im Zielauslauf – schon der Aufbau versprach ein spektakuläres Rennen. 

Bereits am Samstagnachmittag beobachteten Schaulustige den routinierten Aufbau des Streckenleitsystem. Ganz nach dem Motto, viele Hände schnelles Ende, schufteten die Helfer Hand in Hand 5 Stunden lang und hatten dabei stets die Sicherheit der Fahrerinnen und Fahrer im Blick. 

Am Sonntag früh um sechs Uhr waren schon die nächsten Helfer vor Ort, um für die Sicherheit der Teilnehmer und Besucher zu sorgen. Die Jugendbereitschaft des BRK, die BRK-Bereitschaft Froschgrund und die Verkehrskadetten der Verkehrswacht postierten ihre Helfer im Fahrerlager, entlang der Rennstrecke und an den Straßensperrungen – es konnte losgehen, alle waren bereit. 

Nach und nach wurden Giraffen, Haie, historische Seifenkisten und zigarrenförmige Boliden abgeladen. Wie „echte“ Autos müssen natürlich auch Seifenkisten zuerst zum „TÜV“. Bei der technischen Abnahme wurden die Kisten von fachkundigen Helfern auf Herz und Nieren und natürlich vor allem auf Renntauglichkeit geprüft. 

Der Start rückt näher und die Nerven der Starterinnen und Starter waren zum Zerreißen gespannt, war es doch für viele die erste Rennerfahrung und dann gleich von einer 2 Meter hohen Rampe.

Ein Probedurchgang brachte zum Vorschein: Nachbesserungsarbeiten an der Startrampe waren nötig – Sicherheit geht vor! Der Coburger Allrounder Alex Reuther zögert nicht lange und springt sofort in die Presche. Mit Werkzeug und Material beladen, schraubt er solange bis die kleinen und großen Seifenkisten sicher starten können! Was für ein Nervenkitzel!

Oberbürgermeister Dominik Sauerteig freut sich, dass er endlich die Rennflagge schwenken darf und gibt mit etwas Verspätung die Rennstrecke offiziell frei.

Als die ersten Kisten von der Rampe rollen, kocht die Stimmung unter den Zuschauern. Hinter den Banden haben sich hunderte Menschen versammelt, um die selbstgebauten Kisten und ihre mutigen Fahrerinnen und Fahrer zu bejubeln. 

Während eines Rennens gibt es natürlich auch immer wieder Pannen und Ausfälle – ob ein außerplanmäßiger Rücktransport zum Start, eine liegengebliebene Seifenkiste, die Anschubhilfe braucht oder ein plötzlicher Achsbruch nach einer Kollision mit dem Reifenstapel. Doch es fand sich immer sofort jemand, der die Situation rettete. Hervorzuheben ist die hervorragende Unterstützung untereinander. Ein Firmenteam half einem kleinen Rennfahrer seine kaputte Kiste zu reparieren. Hier ging es ganz offenbar nicht ums Gewinnen, sondern wirklich um die gemeinsame Sache und den Spaß– Hut ab!

Am Ende kamen alle 21 Starter erfolgreich und wohlbehalten ins Ziel und konnten ihre verdienten Preise in Empfang nehmen. Dank der professionellen Zeitnahme durch den MSC Coburg e.V. konnten alle Rennzeiten schnell ausgewertet und die Sieger ermittelt werden.

Die Erstplatzierten jeder Rennklasse bekamen aufwendig gesteckte Lorbeer-Siegerkränze und wie die Zweit- und Drittplatzierten Pokale und Urkunden. Doch auch alle anderen Starter bekamen Medaillen für ihre großartige Leistung. Und noch mehr Menschen hätten eine Medaille verdient, denn eine Veranstaltung wie diese steht und fällt mit der Manpower und dem Know-How der Unterstützer und Sponsoren.

Die Stadt Coburg und die Stadtmacher freuen sich, dass nach über 30 Jahren das Seifenkisten-Revival mindestens genauso erfolgreich war, wie die Ursprungsveranstaltung in den 90ern.

Ergebnisse des Seifenkisten-Revivals

KIDS Rennklasse
Platz Team Name Lauf 1 Lauf 2 Gesamt Punkte
1 Lightning Mc Queen Lars Hentschel 25,32 24,92 50,24 9,57
2 Sharky Max Schwesig 24,94 26,62 51,56 8,14
3 Co-raffe Louise Meier 28,40 25,79 54,19 6,71
4 Sharky Karl Meier 30,05 27,65 57,70 5,29
5 Der goldene Phönix Kurt Bayer 36,51 33,01 69,52 3,86
6 Der goldene Phönix Muhammad Sanan 35,97 33,62 69,59 2,43
7 Stern Alba Stanitz 52,22 DNF DNF 1,00

 

JUNIOR Rennklasse
Platz Team Name Lauf 1 Lauf 2 Gesamt Punkte
1 Speedy Sarah Brandt 23,66 24,81 48,47 9,75
2 Road Runner Tim Schwesig 25,33 26,63 51,96 8,50
3 Bad Rodacher Saftkiste Ally Gunsenheimer 25,51 27,36 52,87 7,25
4 MSC Blitz Phillip Lohrer 25,66 27,24 52,90 6,00
5 Road Runner Noah Knorr 26,95 25,97 52,92 4,75
6 Die Süße Kiste Moritz Schubart 32,46 29,46 61,92 3,50
7 Der goldene Phönix Nike Bayer 35,44 35,02 70,46 2,25
8 Der goldene Phönix Abdul Hanan 37,24 36,31 73,55 1,00
FIRMEN Renklasse
Platz Team Name Lauf 1 Lauf 2 Gesamt Punkte
1 Waldrich Lukas Martin 23,77 24,04 47,81 9,33
2 Gartenstadt Racing Team Kerstin Braun 24,75 23,82 48,57 7,67
3 Kaeser Kompressoren Celias Schulze 25,53 23,45 48,98 6,00
4 Dietz GmbH Aaron Merbach 24,86 24,53 49,39 4,33
5 Schumacher Packaging Lina Koock 25,54 25,89 51,43 2,67
6 TÜV SÜD AS GmbH Henning Püwert 26,11 27,46 53,57 1,00

Museumsnacht am 09.09.

Museumsnacht am 09.09.

Museumsnacht am 09.09.

​Schönes Coburg-Spezial im Schlick 29!

 

Am Samstag ist erstmals auch die WSCO Gastgeber. In der ehemaligen Hofschlachterei Schlick im Steinweg 29 gibt’s dann jede Menge Coburg zu sehen und zu hören: Zum einen können Besucher die Ausstellung „GESICHTER DEINER INNENSTADT“ ansehen, in der die Stadtmacher inhabergeführte Coburger Geschäfte und die Gesichter dahinter vorstellen. Diese Innenstadtakteure repräsentieren die Vielfalt der Coburger Innenstadt und sind einzigartig und einmalig wie Coburg selbst.

In einem Making-of-Video sowie großformatigen Bildern aus dem Coburg Bildband der drei Fotografen Matthias und Ute Schmidt und Andreas Bruckner werden die schönsten Ecken Coburgs in unglaublicher Leidenschaft und Akribie gezeigt.

Musik machen die „Coburger Schmätzchen“, die es neuerdings in einer limitierten Sonderedition als weibliches Gesangstrio gibt. Joanna Stark, Gabriele Bauer-Rosenthal und Eva Maria Fischer, am Klavier begleitet von Alice Lapasin Zorzit. Die mit Swing und Boogie Woogie verfeinerte Rezeptur beinhaltet Songs aus dem Repertoire der Boswell Sisters, der Andrews Sisters und andere musikalische Leckerbissen der goldenen Swing-Ära. 18.00 Uhr – 23.00 Uhr immer zur vollen Stunde.

Ausbildungsstart bei der WSCO

Ausbildungsstart bei der WSCO

Ausbildungsstart bei der WSCO

Seit Freitag ergänzt unsere neue Auszubildende Lea Lorenz unser WSCO-Team. Ihre erste Arbeitswoche verbringt sie in unserer Abteilung für die Öffentlichkeitsarbeit. Daher haben wir es uns nicht nehmen lassen, Lea mal etwas mit Fragen zu löchern. Das hierbei entstandene Interview gibt es hier zu lesen.

 

Lea, wie lange bist du schon bei der Wohnbau?

„Ich habe erst jetzt am 1. September angefangen“.

 

Was war ausschlaggebend, dich bei der WSCO als Azubi zu bewerben?

„Ich habe im Sommer vergangenes Jahr ein einwöchiges Schülerpraktikum bei euch gemacht, und das hat mir richtig gut gefallen.

 

Und wie kam es dazu, dass du dein Schülerpraktikum bei der WSCO gemacht hast?

Eine Anzeige im Internet hat mich angesprochen und überzeugt. Ehrlich gesagt hatte ich mich vorher noch nie mit Immobilien beschäftigt, aber nach dieser interessanten Praktikums-Woche, in der ich viele Abteilungen im Haus kennenlernen durfte, wusste ich, das möchte ich beruflich machen, das ist ja total vielseitig.

 

Worauf freust du dich jetzt in der nächsten Zeit am meisten?

Das klingt jetzt vielleicht merkwürdig, aber ich freue mich am meisten auf die Abteilung „Betriebskosten“. Merkwürdig deswegen, weil ich in Mathe nicht gut war und gerade deswegen mal schauen möchte, wie ich damit klarkomme.

 

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Wann immer ich kann, bin ich im Reitstall in Triebsdorf anzutreffen, ich reite für mein Leben gerne. Dabei habe ich meistens auch noch meine Fotokamera dabei, mein zweites Hobby.

 

Strom „tanken“ im Parkhaus Mauer

Strom „tanken“ im Parkhaus Mauer

Strom „tanken“ im Parkhaus Mauer

Entspannt das E-Fahrzeug während des Stadtbummels aufladen, geht das?

Seit heute gibt es im Parkhaus Mauer acht neu geschaffene Ladeplätze für E-Autos. Nachdem die SÜC bereits im Mai das Angebot an Ladeplätzen im Parkhaus Zinkenwehr ausgebaut hatte, war nun das Parkhaus Mauer an der Reihe. Die vier neuen Wallboxen mit einer Leistung von jeweils 22 KW befinden sich auf Ebene U1 (Ausfahrtsebene) des Parkhauses. Die Parkplätze sind E-Fahrzeugen während des Ladevorgangs vorbehalten.

Mieterfest im Demo

Mieterfest im Demo

Mieterfest im Demo

17. September 2023
14 – 17 Uhr

Die Wohnbau Stadt Coburg GmbH (WSCO) feiert nach einer dreijährigen Pause endlich wieder ein Mieterfest!
Nach der Premiere im Jahr 2017 in Wüstenahorn und 2019 im Pilgramsroth soll mit diesem Format das Zusammenleben in den Nachbarschaften gefördert und damit der soziale Zusammenhalt gestärkt werden.

Gefeiert wird am Sonntag, 17.09.2023 von 14.00 bis 17.00 Uhr im Heimatring / Demo und dort auf der Grünfläche zwischen den Wohnbaugebäuden Baltenweg 6 und Baltenweg 8 – also mittendrin im Quartier.

Geplante Aktionen

  • Quartierstalk | 14 Uhr
    Radio Eins
  • Glücksrad & Kinderschminken
    WSCO
  • Torwandschießen, Autogrammstunde mit Spielern & Glücksrad
    HSC Coburg
  • Fußball-Dart
    FC Coburg e.V.
  • Bilderausstellung
    Evangelischen Kindertagesstätte Arche
  • Infostände
    Stadt Coburg – Stabstelle Klimaschutz und Nachhaltigkeit
    Landesbund für Vogel- und Naturschutz e.V.
    memo Kinder- und Jugendtreff
  • Basteltische
    Evangelischen Kindertagesstätte Arche
    Memo Kinder und Jugendtreff

  • Kaffee & Kuchen
    Sozialkaufhaus Echt Herzlich

Zusätzlich werden kalte Getränke, Bratwürste & Börek angeboten.

Änderungen des Programms behalten wir uns vor. Während der Veranstaltung werden Film-, Ton- und Fotoaufnahmen gemacht, mit deren Verwendung zum Zweck unserer Öffentlichkeitsarbeit Sie sich durch den Besuch der Veranstaltung einverstanden erklären.

Kleine Solaranlage – ganz groß!

Kleine Solaranlage – ganz groß!

Kleine Solaranlage – ganz groß!

Mittwoch, 23. August
17.00 Uhr
Quartiersbüro Heimatring 49

​Was sind die Vorteile dieses Minikraftwerkes? Welche Anforderungen braucht es für die Montage und welche Fördermöglichkeiten gibt es innerhalb der Stadt Coburg? All diese Fragen bekommen Interessierte am Mittwoch, 23. August um 17.00 Uhr vor Ort im neu eingerichteten Quartiersbüro Heimatring 49 beantwortet. Dann nämlich lädt die Stabsstelle Klimaschutz und Nachhaltigkeit der Stadt Coburg zur Infoveranstaltung und erklärt am frisch montierten Balkonkraftwerk alles Wissenswerte. Tatkräftig unterstütz von Jürgen Heeb von Elektro Albrecht, der die Montage vorgenommen hat.

STADTREDEREI! – Anette Vogel zu Gast im Podcast des isw

STADTREDEREI! – Anette Vogel zu Gast im Podcast des isw

STADTREDEREI! – Anette Vogel zu Gast im Podcast des isw

Eine geballte Ladung Innenstadtentwicklung zum Reinhören gibt es im neuen Podcast des Instituts für Städtebau und Wohnungswesen (isw) aus München. Wie gestalten Innenstädte den vielfach diskutierten Transformationsprozess nachhaltig? Was können Innenstadtakteure temporär tun? Wen braucht man, um den Wandel gemeinsam zu gestalten? Die beiden Gastgeberinnen Dr. Christine Grüger (suedlicht, Freiburg) und Dr. Fee Thissen (Urbane Transformation, Oberhausen) haben sich auf die Suche gemacht nach Stadtmacher:innen, nach konkreten Projekten und Erfolgsfaktoren, aber auch Stolpersteinen für die Umsetzung gelungener Innenstadtprojekte. Anette Vogel, Projektleitung der Stadtmacher hat gemeinsam mit Dr. Daniela Karow-Kluge (Citymanagement, Fachbereich Bürger:innendialog und Verwaltungsleitung der Stadt Aachen) und Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher (Lehrstuhl- und Institutsleitung, Lehrstuhl für Städtebau und Entwerfen und Institut für Städtebau und europäische Urbanistik, RWTH Aachen) mitdiskutieren dürfen. Es entstand eine spannende Podcast-Folge mit dem bezeichnenden Titel: „INNENSTÄDTE ORGANISIEREN: WENIGER SHOPPEN, MEHR LEBEN“.

Wer mag, kann hier reinhören: STADTREDEREI Podcast – isw

Balkonkraftwerk beantragen

Balkonkraftwerk beantragen

Balkonkraftwerk beantragen

Klimaschutz für eine nachhaltige Welt von morgen liegt uns am Herzen. Möchten auch Sie mithelfen und Ihre Wohnung verfügt über einen Balkon oder eine kleine Terrasse? Dann ist ein sogenanntes Balkonkraftwerk vielleicht das Richtige für Sie! Mit einer solchen Mini-Solaranlage können Sie Ihre eigenen Stromkosten senken und damit Ihren persönlichen Beitrag zur Energiewende leisten!
Was Sie dazu beachten müssen, lesen Sie hier:

Was macht eigentlich …?

Was macht eigentlich …?

Was macht eigentlich …?

Unter der Rubrik „Was macht eigentlich…?“ stellen wir zukünftig in unregelmäßigen Abständen Mitarbeiter:innen und ihre Tätigkeiten vor.

Heute: Uwe Langbein aus dem Gartenteam

Uwe, wie lange bist du schon bei der Wohnbau?

Ich bin jetzt bereits 31 Jahre im Haus, und von Anfang an tätig im insgesamt zwölfköpfigen Gartenteam.

 

Wie sieht so ein Gärtneralltag aus?

Das ist abhängig von Wetter und Jahreszeit. Im Frühjahr entfernen wir Laub und schneiden Hecken und Sträucher. Im Sommer sind wir damit beschäftigt, in unseren Anlagen das Gras zu mähen, im Winter schippen wir Schnee und befreien Wege und Treppen von Eis. Das ganze Jahr über tragen wir dazu bei, das „Gesicht“ der Wohnbau, also die Grünanlagen, zu pflegen. Meine Arbeit als Gartenmitarbeiter ist vielfältig und serviceorientiert, auch Sondermüll habe ich schon abtransportiert.

 

Was macht ihr eigentlich bei einem so Schietwetter?

Raus geht’s an jedem Tag, das hält uns gesund (lacht). Allerdings können wir natürlich bei so viel Regen keinen Rasen mähen, stattdessen schneiden wir bei Bedarf Bäume und Sträucher, um Lichtraum zu schaffen. Außerdem sind durch den Wind gerade viele Äste abgeknickt.

 

Was macht Uwe nach Feierabend?

Ich bin als Sänger Mitglied in zwei Bands und gehe zweimal in der Woche zur Probe. Wir spielen Coversongs von Fleetwood Mac bis Queen. Das macht mir großen Spaß und ist ein super Ausgleich zu meinem täglichen körperlichen Einsatz.

Ehre für Reiner Wessels

Ehre für Reiner Wessels

Ehre für Reiner Wessels

Reiner Wessels ist kürzlich mit dem Denkmalpreis 2022 des Bezirks Oberfranken geehrt worden. Der langjährige Leiter der WSCO-Sanierungsabteilung hat diese Auszeichnung für seine private Immobilie, den Bahnhof in Meeder, Sulzdorfer Straße 8, erhalten.

Nicht nur der Bahnhof in Meeder erstrahlt in neuem Glanz und wurde behutsam und mit viel Herzblut nachhaltig saniert, auch viele historische Gebäude und Denkmäler in Coburg tragen die Handschrift von Reiner Wessels. „Durch Ihre Sorgfalt, Ihr Knowhow und Ihr außergewöhnlich hohes persönliches Engagement konnten schon viele Gebäude für die Nachwelt erhalten bleiben und bieten vielen unserer Mieter ein schönes Zuhause“, sagte WSCO-Geschäftsführer Christian Meyer bei der hausinternen Feierlichkeit und ergänzte: „Wir sind sehr stolz, Sie in unserem Team der Wohnbau zu haben, und möchten Ihnen nochmals unseren aufrichtigen Glückwunsch aussprechen“.

Richtfest in der Von-Mayer-Straße

Richtfest in der Von-Mayer-Straße

Richtfest in der Von-Mayer-Straße

Auf einer Gesamtfläche von über 2000 Quadratmetern errichtet die Wohnbau Stadt Coburg (WSCO) in der Von-Mayer-Straße 27 neue sozialgebundene 2-5-Zimmer-Wohnungen. Im September 2022 wurde mit dem Bau begonnen – nun ist mit dem Richtfest ein großer Meilenstein erreicht. Bezugsfertig sollen die Wohnungen im Herbst 2024 sein.

Im Angebot hat die WSCO nach Fertigstellung dann:
8 x Zweizimmerwohnungen mit 55m²
8x Drei-Zimmerwohnungen mit 75m²
7 x Vierzimmerwohnungen mit jeweils 89m²
4 x Fünfzimmerwohnungen von ca. 100m².

Bevor es mit dem Neubau losgehen konnte, mussten die alten, nicht mehr sanierungsfähigen Gebäude Nr. 35 und 37 in der von Mayer-Straße weichen. Der Abbruch dauerte von September 2021 bis Mai 2022. Die ersten Mauersteine für den Neubau wurden im September 2022 gesetzt.

Zur Maximierung der Klimaneutralität läuft die energetische Versorgung des Neubaus künftig über eine moderne Pellet-Heizung. Eine weitere energieeffiziente Maßnahme ist die Begrünung des Daches.

Auch die Grünflächen im Umgriff werden neugestaltet und es entsteht ein Kinderspielplatz. Insgesamt werden sieben Bäume (Säuleneichen und Eschen) neu gepflanzt, außerdem Sträucher wie Zierquitten, Felsenbirnen etc. Der Altbestand an Bäumen blieb erhalten.

Außerdem werden 27 PKW Stellplätze entstehen.

Der Neubau wird ermöglicht durch die sogenannte „Einkommensorientierte Förderung“ (EOF) des Landes Bayern. Die einkommensorientierte Förderung in Bayern ist ein Programm, das darauf abzielt, Menschen mit niedrigem Einkommen bei der Finanzierung von Wohnraum zu unterstützen. Es bietet finanzielle Unterstützung in Form von zinsgünstigen Darlehen oder Zuschüssen, um den Neubau, den Erwerb oder die Modernisierung von Wohnimmobilien zu erleichtern.

Außerdem erhalten künftige Mieter eine Zusatzförderung für die Miete, die sich nach dem Gesamteinkommen des jeweiligen Haushalts (vgl. Art. 5 BayWoFG) und seine Zuordnung in drei Einkommensstufen richtet. (weitere Infos unter www.wohnen.bayern.de)

Insgesamt hält die WSCO 722 sozialgeförderte Wohnungen ihrer 3.100 Wohneinheiten im Bestand. Der Durchschnittspreis liegt derzeit bei 5,089€ je m².

Seifenkisten-Revival

Seifenkisten-Revival

Seifenkisten-Revival

Am 03.09.2023
von 9 – 13 Uhr
in der Mohrenstraße

 

In den 80er und 90er Jahren war es eine der TOP-Veranstaltungen in Coburg. Das legendäre Seifenkistenrennen in der Mohrenstraße – von professionellen Meisterschaftsläufen bis hin zur JUX-Klasse war für jeden etwas dabei. Nach über 10 Jahren in der Mohrenstraße, war es leider vorbei.

Nun, nach fast 30 Jahren, möchten die Stadtmacher dieses beliebte Event aufleben lassen und starten ein kleines, feines „Seifenkisten-Revival“ in der Mohrenstraße – also genau dort, wo alles begann.

In diesem Jahr als Vorprogramm zum Sonntagsspektakel und auch nur für Kinder und Firmen, um das Interesse abzuwarten und es als kleines Format auszuprobieren.

Da so ein Seifenkistenrennen mit all den notwendigen Sicherheitsmaßnahmen einiges kostet, unterstützen wir ­– die WSCO – unsere Stadtmacher Kolleginnen als einer der Hauptsponsoren.

Kinder auf dem Chefsessel

Kinder auf dem Chefsessel

Kinder auf dem Chefsessel

WSCO-Geschäftsbericht in neuem Gewand:

Rund um Daten und Fakten spielt der Nachwuchs die Hauptrolle – als Zeichen für die Zukunft und die Verantwortung für die nachfolgende Generation.

Für die neue Aufmachung des WSCO-Geschäftsberichts räumten sogar Dominik Sauerteig, Oberbürgermeister der Stadt Coburg, und WSCO-Geschäftsführer Christian Meyer kurzzeitig ihre Chefsessel, damit zwei vierjährige Kinder aus dem Coburger Kinderhaus sich schon einmal vorstellen konnten, wie es sich in einigen Jahrzehnten anfühlen könnte, Chefin oder Chef zu sein.

Im gesamten diesjährigen Geschäftsbericht wurden Kinder mit einer besonderen Fotoserie in den Fokus gestellt: als zukünftige Bewohner:innen, Mitarbeiter:innen, Nachbar:innen und Coburger:innen. Der Geschäftsbericht ist daher nicht nur Rückschau und Bilanz des Jahres 2022, sondern auch Wegweiser für die Zukunft und Erinnerung an den Auftrag der Wohnbau Stadt Coburg als soziale Wohnungsgeberin.

 „Kinder sind es, die morgen schon unsere wirtschaftliche Entwicklung in der Hand haben“, so Christian Meyer, „und wir Erwachsene sind es, die heute dafür verantwortlich sind, das Morgen unserer Kinder bestmöglich zu gestalten.“

Spielerische Leichtigkeit zwischen Bilanzzahlen

Weil der Geschäftsführer der Wohnbau Stadt Coburg als selbst dreifacher Vater seine Aufgabe darin sieht, jeden Tag aufs Neue im Sinne der nachfolgenden Generation zu handeln, hat er entschieden, den Geschäftsbericht einmal ganz anders zu gestalten: unkonventionell, ungezwungen und voller spielerischer Leichtigkeit. So war es dem Wohnbau-Chef eine Ehre, seinen Bürostuhl für den Zeitraum des Fotoshootings der vierjährigen Pelin zur Verfügung zu stellen.

Auch Oberbürgermeister Dominik Sauerteig hat bei diesem Vorhaben gerne „mitgespielt“ und den vierjährigen Oskar auf seinem Chefsessel Probe sitzen lassen. „Die nachwachsende Generation hat nicht nur ein Grundrecht auf Wohnen, sie hat auch das Recht darauf, dass wir uns heute damit beschäftigen, wie Coburg für sie lebenswert bleibt“, schreibt der OB in seinem Grußwort des WSCO-Geschäftsberichts.

WSCO-Chef Christian Meyer ergänzt mit Blick auf die Bilanz des Jahresabschlusses: „Unser Geschäftsbericht ist nicht nur eine Momentaufnahme der guten wirtschaftlichen Situation unseres Unternehmens, sondern soll im gleichen Maße verdeutlichen, dass wir Umwelt- und Sozialziele verfolgen und damit einen positiven Beitrag für die Zukunft leisten.“​

Für ein halbes Stündchen OB: Oskar (4) macht eine sichtlich gute Figur auf dem Chefsessel des Stadtoberhaupts Dominik Sauerteig

Ist Pelin (4) möglicherweise in einigen Jahrzehnten die neue Chefin der Wohnbau?

Fotos: Rainer Brabec

Streetwork im Steinweg

Streetwork im Steinweg

Streetwork im Steinweg

Wir begrüßen die Aufsuchende Jugendarbeit von iSo e.V. in unserer Zwischenzeit-Fläche im Steinweg 25, die wir als Sanierungstreuhänder der Stadt Coburg verwalten. Den beiden Streetworker:innen Sophia Hoydem und Fabian Pasewaldt wünschen wir einen guten Start im neunen Jugendbüro. Mit viel Gespür leistet iSo e.V. künftig einen wertvollen Beitrag für die Belange junger Menschen im Alter von 14 – 27 Jahre in Coburg und für die Entwicklung des Quartiers. Der Verein wurde im März 2023 vom Jugendhilfesenat mit der Trägerschaft der aufsuchenden Jugendarbeit der Stadt Coburg beauftragt und wird künftig mit Streetwork in der Innenstadt unterwegs sein.

Viel Neues beim Projekt „Zwischenzeit Steinweg“

Viel Neues beim Projekt „Zwischenzeit Steinweg“

Viel Neues beim Projekt „Zwischenzeit Steinweg“

Der Steinwegvorstadt steht ein bedeutender Wandel bevor: Das Quartier ist das aktuelle Sanierungsgebiet der Stadt Coburg und wird von der Wohnbau Stadt Coburg GmbH als Sanierungsträger in den kommenden Jahren umfassend saniert. Doch schon jetzt ist der Steinweg lebendig und vielseitig, was jüngst auch beim Tag der Städtebauförderung und Steinwegfest am 13. Mai für die Innenstadtbesucher:innen sichtbar wurde. Vor allem das Leerstandsprojekt der Stadtmacher „Zwischenzeit Steinweg“ lockt die Kreativszene in die nördliche Innenstadt.

Kostenfreie Zwischennutzungen für Studierende und Schüler:innen

Obgleich das Nutzungsentgelt bei den sanierungsbedürftigen Zwischenzeit-Objekten ohnehin schon äußerst kostengünstig ist, hat der Aufsichtsrat der WSCO – die Wohnbau Stadt Coburg GmbH ist Sanierungstreuhänder in diesem Gebiet – kürzlich beschlossen, jungen Menschen noch mehr entgegenzukommen und somit festgelegt, dass Studierende und Schüler:innen überhaupt nichts mehr zahlen müssen, wenn sie einen Raum in einem Zwischenzeit-Objekt für Projektpräsentationen oder studentisches Arbeiten nutzen möchten. Lediglich die laufenden Strom- und Wärmekosten müssen übernommen werden. Hintergrund der Entscheidung ist, dass es für diese Zielgruppe immer problematischer wurde, die gestiegenen Nebenkosten zu finanzieren und die Anmietung aufrechtzuerhalten.

Wer ist gerade wo?

Drei der zehn Sanierungsflächen werden gerade von studentischen Gruppen genutzt. Die Mitglieder von Wirgestalten e.V. sind vergangenes Jahr mit ihrem Vereinsheim in die Zwischenzeit-Fläche Schenkgasse 3 gezogen und bieten mit Events wie Drink & Draw, Workshops, Vorträge und PopUp-Designshops ein attraktives Angebot für die junge Generation.

Im Lohgraben 16 und im Steinweg 35 haben sich zwei weitere Studierendengruppen von der Fakultät Design der Hochschule Coburg mit Workspaces eingerichtet. Durch die Zwischennutzungen erfahren die jungen Leute ihre Studentenstadt auf eine andere Art und Weise. „Für uns ist das Leben in der Stadt unheimlich inspirierend, weshalb wir es sehr schätzen, zentral zu leben und zu arbeiten“, sagt Sebastian Blüml vom studentischen Kollektiv atelier35. Die öffentliche Wirksamkeit und direkte Beteiligung am Stadtgeschehen, zum Beispiel durch Workshops, ermöglicht den Studierenden den Ort in Eigenregie zu aktivieren.

Auch Studentin Esmanur Üstün vom Workspace im Steinweg 35 betont, dass das gemeinschaftliche Arbeiten den Studierenden in den letzten Jahren durch die Pandemie sehr gefehlt habe, da für Projekte und Entwürfe der gegenseitige Austausch sehr wichtig sei. „Unser Workspace ist für uns wie ein zweites Zuhause, da wir auch öfters mal Nachtschichten machen. Jeder hat seinen eigenen Arbeitsplatz wie im Büro, es gibt einen gemeinsamen Werkstattraum und eine gemütliche Ecke zum Quatschen oder Entspannen“, erzählt Esmanur Üstün voller Begeisterung.

Die innerstädtischen Workspaces sind konsumfreie, sogenannte Dritte Orte für die jungen Menschen: Räume um zusammenzukommen, zu zeichnen, Modelle zu bauen, Essen zu bestellen oder Filme zu schauen.

Handwerk sehr beliebt

Auch das Handwerk ist bei „Zwischenzeit Steinweg“ willkommen: Vor kurzem hat sich eine Korbmacherei in Coburgs Innenstadt angesiedelt. Wäschekörbe, Einkaufskörbe – es ist das traditionelle Korbmacherhandwerk, das den Korbmacher Lefteris Philippidis fasziniert. „In den letzten Jahren stieg die Nachfrage nach echter handwerklicher Qualität aus der Region“, sagt er. So kam die Idee von Lefteris Philippidis, sich selbständig zu machen. Das probiert der Wahl-Coburger jetzt in seiner neuen Werkstatt mit Ladengeschäft im Lohgraben aus. Der gelernte Zimmermann kam über Dresden und München vor 25 Jahren an die Korbfachschule nach Lichtenfels und ist seither Korbmacher aus Leidenschaft. In Coburg ist er kein Unbekannter, zeigte er sein Können früher schon einmal auf der Ernstfarm. Die Korbmacherei im Lohgraben 14 hat samstags von 9-16 Uhr und nach Vereinbarung (Kontakt: kontakt@k-lp.de) geöffnet.

Wie breit gefächert das Mieter:innen-Spektrum in der Steinwegvorstadt ist, zeigt auch die Ansiedlung der Jugendkunstschule Regenbogentanz e.V., die im Steinweg 37 kulturpädagogische Projekte mit Kindern und Jugendlichen umsetzt. Die Jugendkunstschule verbindet bildende und darstellende Kunst mit Nachhaltigkeit und Natur.

Auf sozialfachlicher Ebene entsteht für Jugendliche im Steinweg 25 ein neuer Anker mittendrin im Quartier. Der Verein iSo – Innovative Sozialarbeit aus Bamberg – ist im Juli mit einem Büro für die aufsuchende Jugendarbeit in die Sanierungsfläche eingezogen. Der Verein wurde im März 2023 vom Jugendhilfesenat mit der Trägerschaft der aufsuchenden Jugendarbeit in der Stadt Coburg beauftragt und wird künftig mit Streetwork in der Innenstadt unterwegs sein.

Hintergrundinfos

Mit dem Leerstandsprojekt werden sanierungsbedürftige Gewerbeflächen in der Steinwegvorstadt, welche sich im Besitz der Stadt Coburg befinden und vor der Sanierung stehen, temporär vermietet. Seit Dezember 2019 bespielen wechselnde Zwischennutzer:innen die Ladenflächen – z.B. als Kreativraum, studentisches Co-Working, Umsonstladen oder Theaterspielstätte. Insgesamt 22 Zwischennutzungen wurden seither in den zehn Zwischenzeit-Objekten auf 1256 m² Fläche initiiert. Die Zwischennutzungen dauern in der Regel drei bis zwölf Monate, vereinzelt auch länger. Die Nachfrage an temporären Pop-Up-Nutzungen ist hoch – aktuell sind alle Flächen belegt. Wichtige Akteure bei der Vermittlung von Interessierten an leerstehende Läden privater Eigentümer:innen sind die Wifög und das Coburger Designforum Oberfranken e.V., die kreativen Nachwuchskräften ein „Schaufenster“ und eine „Spielfläche“ für künstlerische Aktivitäten bieten.

Die Zwischenzeit-Leerstände werden von der Wohnbau Stadt Coburg GmbH als Sanierungstreuhänder niederschwellig gegen ein sehr geringes Nutzungsentgelt zur Verfügung gestellt. Vereine, Startups oder Akteur:innen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft haben so die Möglichkeit, sich ohne weitreichende wirtschaftliche Risiken auszuprobieren.

„Zwischenzeit Steinweg“ zeigt neue Potentiale für langfristige Ladennutzungen in der Innenstadt auf und ist zukunftsweisend für die Entwicklung rund um den Steinweg.
Ansprechpartnerin für das Projekt „Zwischenzeit Steinweg“ ist Hanna Rancke von den Stadtmachern, Wohnbau Stadt Coburg GmbH.

Einfach mehr Grün – Event am Ernstplatz

Einfach mehr Grün – Event am Ernstplatz

Einfach mehr Grün – Event am Ernstplatz

So schön war das Event am Ernstplatz

Event am Ernstplatz

Leben ist Veränderung, auch Städte haben sich im Laufe der Zeit immer verändert und sich den Lebensbedingungen der Menschen angepasst. Den Wandel ihrer Stadt begleiten aktuell Schülerinnen und Schüler aus Coburg. Im Rahmen ihres P-Seminars “Lebenswerte Stadt”, das die WSCO und die Stadtmacher als Projektpartner begleiten, organisieren die Schüler der Q11 des Gymnasiums Ernestinum Coburg das Event EINFACH.MEHR.GRÜN

am Freitag, den 21.07.2023 von 16:00 – 19:00 Uhr am Ernstplatz,

um auf das derzeit laufende Sanierungsprojekt der Stadtentwicklung hinzuweisen und zu informieren. Veranstalter des Events ist die Wohnbau Stadt Coburg GmbH.

Die Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler war es, eine Idee für ein Baustellenmarketing zu entwickeln. Denn bei jeder Baumaßnahme gibt es diverse Anliegen, Bedenken, Wünsche und Erwartungen der betroffenen Anlieger. Gerade bei besonders umfänglichen und längeren Bauvorhaben besitzt eine ganzheitliche, proaktive und strategisch geplante Kommunikation einen hohen Nutzen für Bauherren wie bei diesem Beispiel die WSCO, Gewerbetreibende vor Ort aber auch für die kritische Öffentlichkeit. Ziel ist es also, die Anwohner bei dieser Maßnahme mitzunehmen, das Projekt transparent zu machen und so die Akzeptanz für das Vorhaben zu steigern. Den Bürgerinnen und Bürgern wird durch diese Veranstaltung auch die Möglichkeit gegeben sich mit Verantwortlichen des Projekts auszutauschen. Allein die Durchführung eines solchen Events zeigt, wie wichtig der Stadtentwicklungsgesellschaft die Teilhabe der Bevölkerung an Projekten dieser Art ist.

Auf der Grünfläche des Ernstplatzes, rund um das Kriegerdenkmal werden Biergarnituren und Liegestühle aufgestellt, die zum Verweilen einladen. Die Schülerinnen und Schüler werden sich um das leibliche Wohl der Besucher:innen kümmern und haben einen Eisverkauf sowie die Velo.Bar für den Getränkeausschank organisiert. Die Unterhaltung kommt ebenfalls nicht zu kurz: vor Allem für die Kinder. Von den Schüler:innen wird ein Bastelworkshop angeboten, bei dem die Kinder unterschiedliche Baustellenmotive gestalten können.

Hintergrund: Ernstplatz wird umgestaltet

Die städtische Lebensweise ist meist von Verkehr, Lärm und Schnelllebigkeit geprägt. Auch der Ernstplatz ist, zentral in Coburg gelegen, bisher kein Ort zum Verweilen gewesen.

Bei einem Besuch des Kurses bei der WSCO vor einigen Wochen, erläuterte der Landschaftsarchitekt Sandro Schaffner vom durchführenden Planungsbüro RSP Freiraum GmbH, welche Ziele er mit der Umgestaltung des Ernstplatzes verfolgt und wie er diese erreichen möchte. Ein wesentliches Ziel, welches in der Vergangenheit häufig vernachlässigt wurde, ist die Inklusion. Weil alle Menschen leichten Zugang zum Platz haben sollen, wurde auf Barrierefreiheit, ein taktiles Blindenleitsystem und Fußgängerfreundlichkeit großen Wert gelegt.

Seit mehreren Jahren wird in Coburg ein Stadtentwicklungskonzept verfolgt, welches verstärkt auf die Entsiegelung von Flächen setzt. Dies soll sich auch am Ernstplatz fortführen. Hier sollen Grünflächen erweitert, der Baumbestand erhalten bzw. ergänzt werden und ein Platz mit Aufenthaltsqualität entstehen. 

Bei der Umgestaltung des Ernstplatzes spielt Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit eine zentrale Rolle. Auch das Verkehrskonzept der Stadt Coburg setzt immer mehr auf eine fahrradfreundliche Stadtentwicklung.  

 

Zusammenarbeit mit dem Bildungshaus

Passend zu einem guten Event, gehört natürlich immer eine schöne Außendarstellung mit entsprechender Dekoration. Darum kümmern sich die Kinder des Bildungshaus Coburgs in Zusammenarbeit mit dem Kurs des Ernestinums. Die Schüler werden miteinander Bastelarbeiten mit Baustellenmotive anfertigen.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlichst zum Event EINFACH.MEHR.GRÜN am 21.07.2023 von 16:00 – 19:00 Uhr eingeladen, um sich dort über das Bauvorhaben zu informieren oder sich auf den neuen Ernstplatz bei Eis und leckeren Getränken einzustimmen. Die Organisatoren des Events freuen sich darauf, möglichst viele Besucher zu begrüßen. Die Veranstaltung wird im Städtebauförderungsprogramm „Lebendige Zentren“ mit Mitteln des Bundes und des Freistaates Bayern gefördert.

 

 

Gedenktafel – Verein erinnert an ehemaliges Gesellschaftshaus

Gedenktafel – Verein erinnert an ehemaliges Gesellschaftshaus

Gedenktafel – Verein erinnert an ehemaliges Gesellschaftshaus

Anlässlich des 150. Jahrestags seiner Gründung am 7. Juli 1873 initiierte der VEREIN e. V. COBURG die Enthüllung einer Gedenktafel am Gebäude der Sparkasse Coburg, Am Viktoriabrunnen 4. Dort stand das Coburger Gesellschaftshaus. Im Jahr 1873 hatten es engagierte, kulturinteressierte Bürger erbaut. Für etwa 60 Jahre wurde es unter der Führung des „VEREIN für gesellige Vergnügungen“ eine Heimstätte für hochkarätige Konzerte, rauschende Bälle und gesellschaftliches Leben. Ab 1934 wurde das Coburger Gesellschaftshaus jedoch für verachtenswerte politische Zwecke missbraucht. Dies hatte am 8. April 1945 seine Zerstörung bei einem Fliegerangriff zur Folge. Die Ideen der Gründerväter, hochkarätige Konzerte zu veranstalten und damit das Coburger Kulturleben zu bereichern, leben heute weiter in den Aktivitäten des VEREIN e. V. COBURG. Am Donnerstag, 6. Juli 2023, wurde die Gedenktafel feierlich enthüllt. Sie erinnert an markanter Stelle am Gebäudeeingang an die historischen Ereignisse an diesem Ort. Anwesend waren neben dem ersten Vorsitzenden Uwe Friedrich und weiteren Vertretern des VEREIN e. V. COBURG, Coburgs dritter Bürgermeister Can Aydin, Vertreter der Sparkasse Coburg – Lichtenfels sowie der Wohnbau Coburg. Die Anwesenden begrüßten die Anbringung der Gedenktafel und würdigten das tatkräftige Engagement aller Beteiligten, um die Erinnerung an diesem geschichtsträchtigen Ort aufrechtzuerhalten.

WSCO beim WohnZukunftsTag in Berlin

WSCO beim WohnZukunftsTag in Berlin

WSCO beim WohnZukunftsTag in Berlin

Am 28. Juni lud der GdW zum jährlichen WohnZukunftsTag auf das EUREF-Gelände nach Berlin. Unter dem Titel „Innovation- mit weniger mehr schaffen“ trafen sich Branchenführer:innen aus der Wohnungswirtschaft, Kolleg:innen, Wissenschaftler:innen, Praktiker:innen und Expert:innen zum Austausch über wichtige Zukunftsthemen. Die WSCO war mit Begeisterung dabei, Geschäftsleitung und Mitarbeiterinnen informierten sich in spannenden Panels zu Themen wie kreative Partizipationsansätze in der Quartiersentwicklung, Technisch-Energetische ERP-Systeme oder etwa die Anwendung von KI und Software-Roboter in der Wohnungswirtschaft. Wertvoll war vor allem auch der Austausch mit Kolleg:innen aus ganz Deutschland. Und so kehrten die Teilnehmer:innen mit vielen Impulsen für neue, innovative Wege für eine sozial orientierte Wohnungswirtschaft zurück nach Coburg.

Zu Gast in der WSCO: die Kanneh-Mason-Family

Zu Gast in der WSCO: die Kanneh-Mason-Family

Zu Gast in der WSCO: die Kanneh-Mason-Family

Bevor sie am Abend des 19. Junis im Foyer der HUK-COBURG auf der Bertelsdorfer Höhe ein fulminantes klassisches Konzert gegeben haben, besuchte die musikalisch äußerst talentierte Familie Kanneh-Mason aus der englischen Stadt Nottingham am Mittag das Foyer der Wohnbau Stadt Coburg. Gemeinsam mit ihrer Mutter (auf dem Foto in der Mitte sitzend) waren fünf (auf dem Foto sind vier zu sehen) der insgesamt sieben berühmten Musiker-Geschwister auf Einladung des VEREIN e.V. Coburg in die Vestestadt gekommen – Vorstand Uwe Friedrich ist ja bekannt dafür, immer wieder außergewöhnliche Künstler:innen für die Konzerte des VEREIN zu engagieren.

Franziska und Uwe Friedrich (auf dem Foto links stehend) nutzten die Gelegenheit, der Familie im Vorfeld des Konzerts die aktuelle Jubiläums-Ausstellung des VEREIN im Foyer der Wohnbau zu zeigen, die noch bis Freitag 7.Juli zu den WSCO-Öffnungszeiten zu sehen ist. Auch Anette Vogel, Mitglied der WSCO-Geschäftsleitung und WSCO-Mitarbeiterin Andrea Wank (beide Mitte hintere Reihe) sowie Michael Zemke vom VEREIN freuten sich sichtlich über die inspirierende Begegnung mit den englischsprachigen Gästen, die im Anschluss – wie könnte es anders sein – eine Coburger Bratwurst auf dem Marktplatz genießen durften.

In Gedenken an unsere verstorbene Kollegin Petra Buchner

In Gedenken an unsere verstorbene Kollegin Petra Buchner

In Gedenken an unsere verstorbene Kollegin Petra Buchner

Unsere Kollegin Petra Buchner ist in der Nacht des 19. Dezembers 2022 während ihres Dienstes ganz plötzlich verstorben. Mit ihr hat unser Unternehmen und vor allem das Parkhausteam eine äußerst kompetente Kollegin, die ihren Beruf mit Leidenschaft mehr als 30 Jahre ausgeübt hat, verloren. Wir alle waren über den plötzlichen Tod von Petra Buchner zutiefst erschüttert. Um sie in Erinnerung zu behalten wurde an der Stelle, an der sie am 19.12.2022 vom Wachdienst im Parkhaus gefunden wurde, ein Gedenkschild für sie angebracht. Viele Kolleginnen und Kollegen, die an dieser Stelle täglich vorbeikommen, werden nun an sie denken. Wir haben sie als einen tollen Menschen kennengelernt und werden sie immer in Erinnerung behalten.

Wohnbau bei den 35. Coburger Designtagen

Wohnbau bei den 35. Coburger Designtagen

Wohnbau bei den 35. Coburger Designtagen

vom 6. bis 11. Juni 2023

Die Coburger Designtage finden dieses Jahr an einem neuen Ort statt – der Startschuss für die ehemalige Porzellanfabrik Griesbach in Coburg-Cortendorf auf ihrem Weg zur Kulturfabrik.

Design schafft Möglichkeiten. Damit stehen die Designtage ganz im Zeichen der spürbaren Wandelzeit – mit nachhaltigen Impulsen für die Wirtschaft, Kommunen und für Kreativschaffende. Die Coburger Designtage mit ihrem etablierten Inspirations- und Vernetzungsformat sind wie geschaffen, um die Zukunft zu entwickeln und zu gestalten, in der man selbst leben und wirtschaften möchte.

„Denken und agieren wir in Möglichkeiten und fangen ganz konkret an, mit Design eine Vision zu entwickeln, die emotional berührt und Menschen bewegt und verbindet“ sagt Sylvia Endres, Geschäftsführerin des CDO. Die Gestaltung des neuen Veranstaltungsortes ist Teil des Konzeptes der diesjährigen Designtage. Diese zeigt spannende Aussteller und ihren Zugang zu Design, aber auch den Design-Prozess, die Design-Story und damit den Blick hinter die Kulissen.

Der lebendige Austausch über Design und Zukunft benötigt natürlich eine inspirierende Umgebung mit Aufenthaltsqualität. Dafür wird, wie immer bei den Coburger Designtagen, mit Gastronomie und Unterhaltung gesorgt. Gemeinsam mit starken Partnern wird, neben allen fachlichen Aspekten, eine tolle Atmosphäre direkt an der Itz geschaffen, die zum Verweilen einlädt. Es wird im Innen- und Außenbereich viel zu Erleben und Entdecken geben. „Uns ist der Austausch wichtig – die junge Design-Generation kann sich hier ausprobieren, Experten werden ihr Wissen und Können vermitteln“, so Sylvia Endres.

Ein umfangreiches Programm mit Workshops, Musik-Acts und Referenten ist geplant. Es treffen also auch dieses Jahr wieder DesignerInnen, Designinteressierte, Unternehmen und Ausbildungsstätten aufeinander, um aus Möglichkeiten erste Umsetzungen zu machen.

Auch die Wohnbau ist über ein Ausstellungsformat zum Thema Junges Leben bei den Designtagen vertreten.

Kontaktdaten:

Coburger Designforum Oberfranken e.V.
Schillerplatz 1, 96450 Coburg

Für weitere Fragen:

Sylvia Endres, Geschäftsführung

endres@c-d-o.de
Tel.: 0160/97791002

Prof. Auwi Stübbe

stuebbe@c-d-o.de

Theater im Schlick 29. Die Sanierungswerkstatt

Theater im Schlick 29. Die Sanierungswerkstatt

Theater im Schlick 29. Die Sanierungswerkstatt

Seit 2019 finden im „Schlick 29. Die Sanierungswerkstatt“ immer wieder Auftritte des Landestheaters statt. In der Spielzeit Sommer 2023 startet das Landestheater eine neue Reihe mit dem Namen TIS – „Theater im Schlick“. Mit einem monatlich wechselnden Programm verwandelt sich die ehemalige Fleischerei in einen Performance-Ort mit Clubatmosphäre für junge Kreative aus den Reihen des Theaters.
Die erste TIS-Ausgabe mit dem Musiktheater findet am 13. und 16. Juni 2023 statt. Aufgeführt wird eine gekürzte Opernfassung von Antonín Dvořáks „Rusalka“ – „Fishing for Rusalka“.

Strom „tanken“ im Parkhaus Zinkenwehr

Strom „tanken“ im Parkhaus Zinkenwehr

Strom „tanken“ im Parkhaus Zinkenwehr

​Nachdem die SÜC bereits ein umfangreiches E-Ladenetz in ihrem Versorgungsgebiet errichtet hat, hat sie nun auch Ladeplätze im Parkhaus Zinkenwehr geschaffen. Insgesamt acht Ladepunkte an vier Wallboxen mit einer Leistung von jeweils 22 KW befinden sich ab sofort auf Ebene 1 des innerstädtischen Parkhauses. Die Parkplätze sind E-Fahrzeugen während des Ladevorgangs vorbehalten. Bei entsprechender Nachfrage können kurzfristig fünf weitere Ladepunkte angeschlossen werden.

Oberbürgermeister Dominik Sauerteig zeigte sich erfreut über die neuen Wallboxen. „Wir werden die Ladeinfrastruktur in Coburg weiter ausbauen, um unsere Stadt fit für die elektrische Mobilität zu machen.“

„Die Nachfrage nach E-Ladestationen in unseren Parkhäusern ist zuletzt enorm gestiegen. Umso mehr freut es uns, dass wir gemeinsam mit der SÜC unseren

Parkhaus-Nutzer:innen dieses Angebot nun machen können“, betont Christian Meyer, Geschäftsführer der WSCO.

Demnächst wird die SÜC auch im Parkhaus Mauer E-Ladesäulen in Betrieb nehmen. „Den Ausbau der Parkhäuser Post und Albertsplatz haben wir bereits in Planung“, kündigte SÜC-Geschäftsführer Wilhelm Austen gegenüber der WSCO als Parkhausbetreiber an.

 

zum Bild:
Freuen sich über neue E-Ladesäulen im Parkhaus Zinkenwehr: (von links) Ullrich Pfuhlmann, Mitglied der WSCO-Geschäftsleitung, Oberbürgermeister Dominik Sauerteig, Dietmar Benkert, Hauptabteilungsleiter Strom SÜC Coburg, Wilhelm Austen, Geschäftsführer SÜC Coburg.

Open Air-Ausstellung und Walk’n Talk zum Mehrgenerationenwohnen im Steinweg

Open Air-Ausstellung und Walk’n Talk zum Mehrgenerationenwohnen im Steinweg

Open Air-Ausstellung und Walk’n Talk zum Mehrgenerationenwohnen im Steinweg

Wie geht es im Steinweg  weiter? Wie könnte das geplante Mehrgenerationenwohnen aussehen? Aus 26 Entwürfen – eingereicht von Architekt:innen aus ganz Deutschland – konnte kürzlich ein Sieger ermittelt werden, der erfreulicherweise aus Coburg kommt: das Atelier Huffer Wenzel. Aktuell sind alle Entwürfe des Architekten-Wettbewerbs noch bis zum 11. Juni in verschiedenen Schaufenstern im Steinweg ausgestellt (Startpunkt: „Schlick“ – vor Steinweg 29).

Am Mittwoch, 24. Mai um 18 Uhr lädt die WSCO zum „Walk’n talk“ – eine kostenlose Führung durch die Open-Air-Ausstellung und zu den geplanten Standorten. Preisträger Johannes Wenzel wird persönlich vor Ort sein und für Gespräche zur Verfügung stehen. Start ist vor dem Steinweg 29.

Um Anmeldung wird gebeten: aktuelles@wohnbau-coburg.de oder unter Telefon 09561-877-109.

Weitere Informationen zum Projekt und zum Wettbewerb gibt es hier: https://www.wohnen-coburg.de/mehrgenerationenwohnen/

Buntes Steinwegfest zum Tag der Städtebauförderung

Buntes Steinwegfest zum Tag der Städtebauförderung

Buntes Steinwegfest zum Tag der Städtebauförderung

13.05.23 10-15 Uhr

Anlässlich des bundesweiten Tags der Städtebauförderung kommt der Steinweg am Samstag, 13. Mai 2023, ganz groß raus. Neben Informationsveranstaltungen zu neuen städtebaulichen Entwicklungen findet an diesem Tag auch wieder das bunte Steinwegfest mit vielen Attraktionen für die ganze Familie statt.

 

Wohnraum für verschiedene Generationen

Der diesjährige Tag der Städtebauförderung steht ganz im Zeichen des Projekts „Mehrgenerationenwohnen“, das im Steinweg entstehen soll. Um innovative Lösungen zu finden, wurde ein Architektur-Wettbewerb ausgelobt. Neben der Preisverleihung werden die Ergebnisse des Wettbewerbs in einer Open Air-Ausstellung in Schaufenstern im Steinweg präsentiert. Auch eine Diskussionsrunde beschäftigt sich mit dem Projekt. Hauptveranstaltungsort ist auch in diesem Jahr wieder das Schlick29. Die Sanierungswerkstatt im Steinweg 29. Ein weiteres Highlight ist ein Hubsteiger, von dem man das Quartier aus einer ganz anderen Perspektive erleben kann.   

 

Musik, Spiel und Spaß beim Steinwegfest

Begleitend zum Tag der Städtebauförderung gibt es ein buntes Steinwegfest mit Händler-Flohmarkt, Live-Musik, Torwandschießen und vielem mehr. Gerade auch für die Kleinsten ist viel geboten: Der Club „Monkeys“ öffnet seine Tür für eine Kinderdisco und bei einem Bau-Pavillon der WSCO können Kinder mit verschiedenen Riesen-Bausteinen experimentieren.

Tag der Städtebauförderung
1. Steinweg 29 – Schlick 29 – Die Sanierungswerkstatt
10 Uhr Offizielle Eröffnung
10.15 Uhr Impulsvortrag, Preisverleihung & ­Eröffnung der Ausstellung „Wettbewerb Mehrgenerationenwohnen Steinweg“
11 Uhr „Walk n‘ Talk“ Mehrgenerationenwohnen
Ein Spaziergang durch die Ausstellung und zu den vorgesehenen Sanierungs­standorten
Zusätzlicher Termin:
24.05.23 um 18 Uhr, Anmeldung: aktuelles@wohnbau-coburg.de
10-15 Uhr Ausstellung Planungen ­Wohnprojekt ­„Junges Leben“ Steinweg & ­Heiligkreuzstraße
10-15 Uhr Infostand WSCO zu Städtebau-­Maßnahmen und zum „Kommunalen ­Förderprogramm“
13-14 Uhr Offene Diskussionsrunde mit Radio Eins „Die Zukunft des Steinwegs – neue ­Wohnformen für Jung und Alt: Chancen & ­Herausforderungen“
13.05.-11.06.23 Ausstellung der Entwürfe des „­Realisierungswettbewerbs Mehrgenerationenwohnen Steinwegvorstadt“
Sieben Schaufenster im Steinweg – Startpunkt am ­Steinweg 29

 

2. Steinweg 25
10-15 Uhr Schüler- Ausstellung „Wie lebt es sich in einem Mehrgenerationen-Wohnprojekt?“
Ergebnisse eines P-Seminars des ­Gymnasium Alexandrinum

 

3. Platz hinter Parkhaus Post (Schenkgasse)
11-14 Uhr Das Sanierungsgebiet von oben
Eine Fahrt mit der Hebebühne (ab Körpergröße 1,10 m)
Aktionen

Händler-Flohmarkt, Live-Musik, Torwandschießen und vieles mehr – von 10-15 Uhr ist im Steinweg für jeden etwas geboten.

 

1 Steinweg 6
Bürgerbüro PRO Coburg
Interessierte Bürger:innen haben die Möglichkeit mit Vorstand und Fraktion der Wählergemeinschaft ins Gespräch zu kommen, das Büro zu begehen und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.
2 Steinweg 14
Showroom 14
12.30 Uhr: Modenschau
Selfie Station: Fotografiere Dich auf dem Laufsteg mit Deinem Lieblingsoutfit
3 Steinweg 18
Optik Busch
Bis zu 50 Prozent Rabatt auf Markenfassungen
4 Vor Steinweg 18
Treffpunkt Bunte Palette
Malen an der Staffelei rund ums Thema Jung und Alt
5 Ecke Steinweg 18 / Unterer Bürglaß
WSCO
Kinder-Baupavillon – Stein auf Stein mit Chili-Events
6 Ecke Steinweg 18 / Unterer Bürglaß
BBC
Gewinnspiel Basketball-Werfen mit Profis von der ­1. Mannschaft
7 Steinweg 19
Zauberberg Mode
Sonderangebote zum Steinwegfest
8 Steinweg 21
Transition Coburg e.V.
Alles rund ums nachhaltige Leben: Sirup, Bier ­brauen und Brot backen – leckeres Brot aus dem Treber, ­Lastenrad, Tombola, Rübenretter und vieles mehr
9 Vor Steinweg 27
Peter Schnellhardt Kunstatelier
Flohmarkt
10 Steinweg 28
Sonnenklar.TV Reisebüro
10-jähriges Firmenjubiläum, Gewinnspiel mit Autos & Luftballons; Eisfahrrad mit Trompete; Ballonsportclub ­Hildburghausen mit kleinem Ballonkorb
11 Steinweg 31
ASCO Sprachenschule Coburg
Tag der offenen Tür in der ASCO Sprachenschule Außencafé mit selbstgebackenem Kuchen
12 Steinweg 32
Secondo Engelservice
Spiel & Spaß für Groß & Klein – Die Football Abteilung der Coburger Turnerschaft lädt zum Mitmachen ein!
13 Steinweg 34
Foto Wiesner
bis 13 Uhr: Flohmarkt
14 Steinweg 36
Monkeys
12-15 Uhr: Kinderdisco mit den DJs Lisa & Natalja alias „Wu-C“, freier Eintritt

Tolle Musik zum Tanzen, Leckere Kindercocktails, Neongesichtsbemalung
Zielgruppe: ca. 3-14 Jahre, ggf. natürlich in Begleitung der Eltern. Die Musikanlage wird nicht voll aufgedreht, bei kleinen Kindern aber bitte evtl. trotzdem für Gehörschutz sorgen!

15 Steinweg 37
Jugendkunstschule ­Regenbogentanz e.V.
Auftakt „Feuerfarben“ Kunst-, Kultur-, Natur-Projekt
16 Steinweg 43
Weltbasar
30 Prozent Rabatt auf alle Shishas/Wasserpfeifen
17 Vor Steinweg 44
Tanzraum Melanie Unger
12 Uhr: Auftritt Tanzgruppen
18 Steinweg 51
Neue Presse
Die Redaktion ist für Gespräche vor Ort, Torwand­schießen, Kinderschminken, Livemusik: Band „Taktlos“
19 Steinweg 66
BilderWerkstatt Kausch KG
Sofort-Bildausdrucke am Terminal an diesem Tag im Format 10×15 cm für 0,10 € pro Bild
Drogerie Naturkost Zimmermann Verkostung von Brotaufstrichen und Erfrischungsgetränken
Gemeinsame Aktion Fotobox-Aktion: Sofort-Spaß-Bilder im Format 10×15 cm mit unterschiedlichen Hintergründen und Accessoires. Bis 2 Bilder pro Person gratis
Gastronomie
1 Steinweg 26
Wohnzimmer Bar Coburg
ab 11 Uhr: Pizza und Getränke
2 Steinweg 40
Ribollita
„Hut-Samstag“ – Angebote rund um den Hut (in ­Erinnerung an das ehemalige Geschäft ­Hut-Escherich)
3 Wechselnde Standorte
VELO.BAR
leider entfällt das Angebot der VELO.BAR am Steinwegfest

Während der Veranstaltung werden Film- und Tonaufnahmen sowie Fotos gemacht, mit deren auch ­späteren Verwendung (u. a. für den Internetauftritt und die Social Media Kanäle der Veranstalter) Sie sich durch den Besuch der Veranstaltung einverstanden erklären.

So schön war der Tag der Städtebauförderung:

Girls‘ Day 2023

Girls‘ Day 2023

Girls‘ Day 2023

Ganz junge Frauenpower war am Donnerstag, 27. April in der WSCO angesagt: Drei Schülerinnen aus Stadt- und Landkreis im Alter zwischen zehn bis zwölf Jahren haben einen Blick hinter die Kulissen der Wohnbau gewagt.

Im Rahmen des Girls‘ Days haben die Mädchen in Berufe hineinschnuppern können, die bislang überwiegend von Männern ausgeübt werden. Bei der WSCO sind das Berufe wie Handwerker, Elektriker oder Anlagenmechaniker.

Nach einer kurzen Einführung zum Thema Frauen in der Technik und einer anschließenden Vorstellung der WSCO durften die Mädchen auch schon selbst mit anpacken. Bei Arbeiten im Bereich Elektro durften die Teilnehmerinnen unter Anleitung von Karsten Wäschenfelder, Ausbildungsleiter im Bereich Elektro, ihre eigene Taschenlampe bauen.

In der Mittagspause, die im WSCO-eigenen Pausen- und Seminarraum „Sonnenhof“ stattfand, hatten die Schülerinnen die Gelegenheit, den Wohnbau-Auszubildenden Fragen zu stellen: Welche Möglichkeiten und Vorteile bietet eigentlich eine Ausbildung bei der Wohnbau?

Frisch gestärkt durch Brezeln und Softgetränke ging es dann weiter in zwei unserer Parkhäuser. Dort konnten die Schülerinnen aus nächster Nähe erleben, wie ein Parkhaus hinter den Kulissen funktioniert.

Mit vielen neuen Eindrücken, einer selbstgefertigten Taschenlampe und einem kleinen Präsentpaket gingen die Mädchen am Nachmittag wieder nach Hause – zufrieden und gleichzeitig ein wenig erschöpft von all den neuen Eindrücken eines Arbeitsalltags.

Anmerkung in eigener Sache:
Ihr habt das toll gemacht, liebe Girls! Ihr habt bewiesen, dass sich Frauen auch in einer vermeintlichen Männerdomäne durchaus nicht verstecken müssen. Schön, dass ihr da wart!

Der VEREIN und die WSCO: eine besondere Verbindung

Der VEREIN und die WSCO: eine besondere Verbindung

Der VEREIN und die WSCO: eine besondere Verbindung

Im Gespräch mit: Uwe Friedrich, Studiendirektor a.D., Vorsitzender und Musikvorstand des VEREIN.

Der VEREIN feiert in diesen Wochen sein 150-jähriges Bestehen mit zwei Jubiläums-Veranstaltungen im Foyer der WSCO. In der Zeit vom 5. Mai bis 7. Juli 2023 wird es außerdem im WSCO-Foyer eine für alle Bürger:innen zugängliche Ausstellung zur Geschichte des VEREIN zu entdecken geben. Warum der VEREIN und die Wohnbau der Stadt Coburg eine gemeinsame Geschichte und Bindung haben, erfahren Sie im Interview mit Uwe Friedrich, Studiendirektor a.D., Vorsitzender und Musikvorstand des VEREIN.

Herr Friedrich, wo liegen die gemeinsamen Wurzeln des VEREIN e.V. und der Wohnbau Stadt Coburg?
Der VEREIN ist seit 1950 Gründungsmitglied und Gesellschafter der Wohnbau Stadt Coburg.

Wie passt das zusammen? Musik und Kultur trifft auf sozialen Wohnungsbau?
Es klingt zunächst ungewöhnlich, aber genau das macht unsere gemeinsame Geschichte ja so interessant. Ich hole kurz aus: Seit 1873 gab es in Coburg am Viktoriabrunnen ein Gesellschaftshaus für die Coburger „High Society“. Hier konnte man niveauvolle Abendgestaltung pflegen mit einem abwechslungsreichen, breit gefächerten Programm, was sich die Coburger immer gewünscht hatten. Konzerte, Lesungen und Bälle der folgenden Jahrzehnte des VEREIN sind geradezu legendär und hatten für damalige Verhältnisse beinahe mondänen Charakter. Bis 1934, dann kamen die Nazis.

Das war dann das Aus?
Ja, das Gesellschaftshaus musste von der Gesellschaft „Verein“ 1934 an die NSDAP verkauft werden, so dass aus dem Gesellschaftshaus ab Oktober 1934 das Adolf-Hitler-Haus wurde. In dessen großem Saal fanden fortan überwiegend parteipolitische Veranstaltungen statt, bis das Gebäude kurz vor Kriegsende am 8. April 1945 durch einen Luftangriff der Amerikaner vollständig ausbrannte und nur noch die Außenmauern stehen blieben. Nach Kriegsende erhielt der VEREIN 1947 quasi als Wiedergutmachung das Haus zurück. Die Kriegsruine hätte man aber nur mit enormem finanziellen Aufwand wieder aufbauen können.

Wie hat man sich entschieden?
Der Gesellschaft VEREIN blieb nichts anderes übrig, als dieses Grundstück zu verkaufen. Aufgrund der nach Kriegsende herrschenden Wohnungsnot in Coburg trafen die Verantwortlichen aus dem Vorstand, allen voran Rechtsanwalt Dr. Leo Beck, die Entscheidung, sich mit nahezu dem gesamten Vermögen des VEREIN am sozialen Wohnungsbau in Coburg zu beteiligen. Das war dann 1950 die Geburtsstunde der Wohnbau.

Ein sehr sozialer Akt für eine eher elitäre Gesellschaft?
Die Gesellschaft VEREIN hatte sich schon immer auch sozial engagiert, so gab es bereits 1873 ein Benefiz-Konzert „zum Besten einiger bedrängter Familien“.

Wer den VEREIN e.V. noch nicht kennen sollte, können Sie uns erklären, was das Besondere am VEREIN ist?
Bei uns ist nicht nur die Schreibweise und der Name an sich einzigartig, bei uns sind es auch die Vielfalt und die Qualität unserer Veranstaltungen. Wir wollen für unser Publikum einzigartige musikalische Erlebnismomente kreieren, besondere Akzente in der Coburger Kulturlandschaft setzen und Raum schaffen für vielfältige kulturelle Begegnungen. Wir sind keine elitäre Gesellschaft mehr, heute freuen wir uns über jedes interessierte Mitglied. Hinter unseren mittlerweile 425 Mitgliedern steht ein multiprofessionelles, ehrenamtlich engagiertes Team, das für Weltoffenheit und Toleranz steht. Der VEREIN ist ein Garant für kulturelle und gesellschaftliche Events auf höchstem Niveau.

Als Gesellschafter der WSCO nutzen Sie als Zeichen der engen Verbundenheit auch regelmäßig das Foyer der WSCO für ein ganz besonderes Musik-Format: Music & Dine. Was hat es damit auf sich?
Diese Veranstaltungen bei der Wohnbau erfreuen sich seit vielen Jahren größter Beliebtheit. Es ist unser musikalisch-kulinarischer Donnerstag, der alle paar Monate erlesenen Genuss für alle Sinne bereitet, denn neben einem Musikprogramm auf höchstem Niveau gibt es auch Köstliches für den Gaumen. Für diese Veranstaltungen sind ebenso wie für unsere Montagskonzerte im Foyer der HUK-COBURG auf der Bertelsdorfer Höhe mit Künstlerinnen und Künstlern von internationalem Rang Karten im freien Verkauf erhältlich.

Jetzt aber zu den Feierlichkeiten des Jubiläums. Wo wird wann gefeiert?
Unsere erste Geburtstags-Revue feiern wir am Donnerstag, 4. Mai, im Foyer der WSCO mit der Entertainerin Julia Kempken, künstlerische Leiterin des „Theaters rote Bühne“. Dieser Abend wird für geladene Gäste sein. Das gleiche wird es aber nochmal ein paar Wochen später geben, und zwar am 15. Juni unter dem Motto „Revue & Dine“ ebenfalls im Foyer der WSCO und auch mit Julia Kempken. Für diese Veranstaltung mit musikalischen sowie kulinarischen Genüssen sind Reservierungen über musicvision-coburg.de möglich. Für die Fans von gedruckten Karten liegen Tickets bei Riemann am Markt bereit. Zusätzlich haben wir anlässlich unserer Jubiläumsfeierlichkeiten eine sehr interessante Ausstellung über unsere lange Geschichte des VEREIN zu bieten: Auch im Foyer der WSCO anzuschauen – zu den üblichen Öffnungszeiten in der Zeit vom 5. Mai bis 7. Juli 2023.

Was macht eine Mitgliedschaft im VEREIN aus?
Ein toller Zusammenhalt und höchste musikalische und kulturelle Genüsse, denn wir veranstalten einmal jährlich auch sehr besondere Kulturfahrten in ganz Europa. Und der unschlagbare Mitgliedsbeitrag muss hier auch mal erwähnt werden: 50 Euro im Jahr, und dafür darf man sogar kostenlos die Montagskonzerte im HUK-Foyer besuchen.

Wie geht es weiter für den VEREIN?
Wir haben viele Ideen und viele Pläne: So viel sei verraten, wir geben alles, um immer am Puls der Zeit zu bleiben und bringen außergewöhnliche Künstlerinnen und Künstler nach Coburg, die nicht nur durch ihre Musik begeistern, sondern auch durch ihre Persönlichkeit. Der Wohnbau sind wir dankbar, dass sich die Verantwortlichen, allen voran Geschäftsführer Christian Meyer, der Geschichte des VEREIN bis heute verpflichtet und verbunden fühlen. Das sieht man auch daran, dass wir seit 2018 eine eigene Geschäftsstelle an der Mauer 14 haben, im Gebäudekomplex des Wohnbau-Geschäftshauses. Das freut uns sehr, denn einen festen Sitz fürs Archiv und für Besprechungen hatte der VEREIN zuvor noch nicht. Es ist sozusagen alles gut unter Dach und Fach, wir sind bereit für die nächsten 150 Jahre.

Wir freuen uns auf die Feierlichkeiten. Danke für das Interview.

Das Gespräch führte Christina Hauptmann aus der WSCO-Abteilung Öffentlichkeitsarbeit. ​

Fahr Rad Tag! 2023

Fahr Rad Tag! 2023

Fahr Rad Tag! 2023

Mit einem Aktionstag rund um das Fahrrad startet Coburg am Samstag, 22. April, ganz offiziell in die Radfahr-Saison. Zwischen 10 und 15 Uhr heißt es in der Innenstadt: Mitmachen und Ausprobieren ausdrücklich erwünscht. Zwischen Ketschengasse und Steinweg ist allerhand für Groß und Klein geboten: Händler bieten Rabatte, Wagemutige lockt der Pump Track, Ideen für das Coburg von Morgen werden präsentiert, und und und.

Ab 10 Uhr wird die gesamte Fußgängerzone vom Steinweg bis einschließlich zum Ketschentor zur Veranstaltungsfläche – private Autofahrten sind nicht möglich. Bei Bedarf nutzen Sie bitte die Parkhäuser. Busse werden weiterhin auf gewohnter Strecke unterwegs sein. Die Fahrten mit dem Stadtbus sind am Fahr Rad! Tag kostenfrei.

Neben den bekannten festinstallierten Radständern wird es in Zukunft bei Veranstaltungen auch mobile Radständer geben. Diese werden am Fahr Rad! Tag um 11.15 Uhr in der Ketschengasse offiziell übergeben.

Am Fahr Rad! Tag bringen Sie zwei Rikschas und zwei Conference-Bikes von A nach B. Die mobile Velo-Bar von Hopfen & Malz bietet Wasser, hausgemachte Limonaden, Spritz-Variationen und Bier.

Eine Übersicht über alle Aktionen finden Sie auf www.coburg.de/fahrradtag.

 

Foto: Aufnahme auf dem Fahr Rad! Tag 2022 © Rainer Brabec

So schön war der Fahr Rad! Tag 2023

Nachhaltigkeitstage: WSCO mit dabei

Nachhaltigkeitstage: WSCO mit dabei

Nachhaltigkeitstage: WSCO mit dabei

Was braucht es für eine lebenswerte Zukunft auf unserem Planeten? Um diese zentrale Frage dreht sich alles bei den Coburger Nachhaltigkeitstagen von Montag, 24. April, bis Donnerstag, 27. April, täglich von 17 bis 21.30 Uhr in der Alten Pakethalle, Am Güterbahnhof 15 in Coburg.

Schwerpunkte der Vorträge und Workshops sind Globale Gesundheit – regionale Bedeutung; Stadtentwicklung, Bauen und Mobilität; Sichere Energieversorgung sowie Kreislaufwirtschaft und Konsum.

Das Thema Stadtentwicklung ist ein ganz entscheidendes auf der Agenda, daher wird auch Anette Vogel, Mitglied der Geschäftsleitung der WSCO, am Dienstag, 25. April, um 18 Uhr beim Diskussionsforum 1 dabei sein, das von Prof. Mario Tvrtkovic moderiert wird.

Die Nachhaltigkeitstage werden zusammen mit dem Verein Making Culture organisiert. Neben spannenden Fachvorträgen, Impulsen aus der Praxis und gemeinsamen Diskussionsrunden werden sich auch wieder regionale Akteur:innen präsentieren und darüber hinaus Forschungsaktivitäten und Projekte der Hochschule Coburg ausgestellt werden.

Parallel findet für Studierende am Campus Friedrich Streib das Nachhaltigkeits-und Innovationsfestival statt. Hier entwickeln Studierende Lösungsideen für Themen, die von Menschen und Institutionen der Region vorgeschlagen wurden.

Alle Veranstaltungsteile sind öffentlich. Der Eintritt ist frei.

Wer läuft mit durchs Demo?

Wer läuft mit durchs Demo?

Wer läuft mit durchs Demo?

Das Demo am Heimatring soll zum klimaneutralen und zukunftsweisenden Quartier der Zukunft gestaltet werden: Quartiersbewohner:innen, Eigentümer:innen und weitere Akteur:innen dürfen dabei aktiv mitwirken. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Dominik Sauerteig gibt es am Donnerstag, 20. April, um 18 Uhr die Möglichkeit, einen Rundgang durchs Quartier zu machen.

Dabei soll allen Interessierten eine Vision für das Wohnquartier der Zukunft gegeben werden. Im Anschluss an den etwa einstündigen Spaziergang gibt es in der Aula der Grundschule am Heimatring die Möglichkeit, weitere Informationen zu erhalten. Ullrich Pfuhlmann, Mitglied der Geschäftsleitung der Wohnbau Stadt Coburg, wird ebenfalls vor Ort sein und Fragen beantworten können

Treffpunkt für den Rundgang ist um 18 Uhr am Haupteingang der Grundschule am Heimatring.

Die Möglichkeit zur Anreise besteht mit den Linien 6 und 66. Parkmöglichkeiten gibt es auf dem Parkplatz der Grundschule (Zufahrt über Hörnleinsgrund, kurz vor dem Abzweig Heimatring) oder auf dem Pausenhof (Zufahrt über Alte Poststraße, bis zum Ende durchfahren).

Ausstellung soll Lust auf Klimaschutz machen

Ausstellung soll Lust auf Klimaschutz machen

Ausstellung soll Lust auf Klimaschutz machen

Hat der Klimawandel unsere Heimat schon verändert? Was erwartet uns in Zukunft? Können wir den CO2-Ausstoß bremsen?

Diese und viele andere Fragen stellt die Wanderausstellung KLIMA FAKTOR MENSCH des Bayerischen Landesamts für Umwelt, die in der Zeit von Dienstag, 4. April, bis einschließlich Donnerstag, 27. April 2023 im Foyer der Wohnbau Stadt Coburg zu sehen sein wird.

Die Ausstellung, die zu den üblichen Öffnungszeiten der WSCO besichtigt werden kann, gibt Antworten, regt zu Diskussionen an und ermöglicht Besucher:innen neue Einsichten und interessante Ausblicke zu Alltagsthemen wie Ernährung, Konsum, Energie und Mobilität. An den Schautischen werden die abstrakten Fragen zum Klimawandel im wahrsten Sinne des Wortes „begreifbar“. Außerdem gibt die Ausstellung Tipps für einen klimafreundlicheren Alltag.

Welche Folgen für das Klima jetzt schon spürbar sind und wie die nahe Zukunft in unserer Heimat aussehen könnte, das wird an interaktiven Stationen gezeigt, die die Ausstellung entdeckungsreich und erlebbar machen.

Da KLIMA FAKTOR MENSCH auch für Schulklassen ab der 6. Jahrgangsstufe konzipiert ist, sind Schülerinnen und Schüler herzlich willkommen. Für Klassen und größere Gruppen ist eine Anmeldung unter der Telefonnummer 09561-89-2015 oder per mail an greendeal@coburg.de gewünscht.

Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos.

 

Foto © Stadt Coburg
vlnr. Karin Engelhardt, Katharina Probst, Sophie Zeiser (alle Green Deal Team), Kirsten Köhn (Leiterin Stabsstelle Klimaschutz und Nachhaltigkeit), Andrea Wank (Wohnbau Stadt Coburg)

Sie schwärmen wieder aus

Sie schwärmen wieder aus

Sie schwärmen wieder aus

Wenn die Vögel kommen, dann kann auch der Frühling kommen: Der beliebte Vogelschwarm ziert ab diesen Tagen wieder den Steinweg. Bereits zum vierten Mal nun wurden die bunten Plexiglas-Tiere hoch oben zwischen den Häusern der Fußgängerzone aufgehängt. Sie verkörpern Lebensfreude und Einkaufsspaß und sind ein Symbol dafür, Coburg zur „Schwarmstadt“ zu machen – als attraktiven Wohnort mit hoher Lebensqualität speziell für junge Menschen. Die Vögel werden uns jetzt bis zur Weihnachtsbeleuchtung flatternd begleiten – und uns hoffentlich einen schönen Sommer bescheren. Die Chancen dafür stehen jedenfalls gut: Wenn Schwalben tief fliegen, soll zufolge einer Bauernregel schlechtes Wetter auf uns zukommen…wie gut also, dass die Vögel im Steinweg so hoch fliegen.

Staatsminister Christian Bernreiter zu Besuch im Schlick 29

Staatsminister Christian Bernreiter zu Besuch im Schlick 29

Staatsminister Christian Bernreiter zu Besuch im Schlick 29

Voll besetzte Stuhlreihen gab es am Montag, 06.03.2023 im ehemaligen Schlick 29. Der Sanierungswerkstatt. Anlass war ein Besuch von Christian Bernreiter, dem Bayerischen Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr. Vertreter aus Politik, Stadtverwaltung und Wohnbau Stadt Coburg GmbH (WSCO) haben dies zum Anlass genommen, um über den aktuellen Planungsstand im Projekt Junges Leben zu sprechen, aber auch über die allgemein schwierigen Voraussetzungen im Bereich Neubau, Sanierung und Modernisierung in der Wohnungswirtschaft.

Christian Bernreiter betonte, dass der Freistaat Bayern seit Jahrzehnten ein verlässlicher Partner in Sachen Wohnraumfinanzierung sei und investive Maßnahmen in Bayerischen Kommunen unterstützt und voranbringt. Dies betreffe sowohl Neubauten, etwa über einkommensorientierte Förderung (EOF), als auch die Sanierung und Modernisierung im Bestand. Neben diesen EOF-Förderungen seien seit 1971 aus Mitteln der Städtebauförderung alleine über 50 Millionen Euro nach Coburg geflossen. Kontinuierlich haben sich Fördergegenstände und Voraussetzungen mit Blick auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen gewandelt. Er betonte deshalb außerdem, dass es neue Lösungen zur Stärkung des Wohnungsbaus – trotz gestiegener Baukosten und hoher Energiepreise – brauche.

Gute Nachrichten gibt es mit Blick auf das Thema „Junges Wohnen“. Auf Bundesebene wird aktuell ein neues Förderprogramm hierfür aufgelegt- 500 Millionen schwer. Nach Aussagen von Christian Bernreiter fließen davon rund 77 Millionen Euro nach Bayern.

„Mit zehn Prozent von 77 Millionen sind wir gerne dabei“, sagte Christian Meyer mit einem Augenzwinkern in Richtung Staatsminister, „wir sind da sehr bescheiden“. Der Geschäftsführer der WSCO warb passgenau im Anschluss an die Begrüßungsrede Bernreiters für das Coburger Wohn- und Lebensweltkonzept „Junges Leben“ und stellte Hintergründe zum Vorhaben und den aktuellen Planungstand vor.

Die WSCO hat sich gemeinsam mit der Stadt Coburg das Ziel gesetzt, Coburg attraktiver zu machen für junge Menschen. Das Projekt Junges Leben hat dabei eine Schlüsselrolle inne, mit Strahlkraft und Vorbildcharakter für die Steuerung demographischer Entwicklungen in vielen bayerischen Mittelstädten. Städte, in vergleichbarer Größe wie Coburg, nehmen im geographischen Gesamtgefüge eine neue, bedeutende Rolle ein. Zugezogene Studierende, Young Professionals und Auszubildende profitieren enorm von der Lebensqualität und den Gestaltungsfreiräumen in der Mittelstadt. Gleichzeitig kann dem steigenden Druck des Bevölkerungswachstums in den Metropolen entschieden entgegengewirkt werden und überfüllte Ballungsräume werden entlastet.

Das geplante Wohnraumangebot richtet sich an Auszubildende, Berufseinsteigende und Studierende. Es umfasst vor allem viel mehr als nur das Thema Wohnen und rückt die grundlegenden Bedürfnisse junger Menschen ganzheitlich in den Fokus. An den Standorten Heiligkreuzstraße 24 und 26 sollen 46 Wohneinheiten entstehen. Nur wenige Gehminuten davon entfernt sind für die Steinwegvorstadt 32 Wohneinheiten geplant.

Energieeffizienz, Nachhaltigkeit bei der Planung sowie Klimaschutz in Bau und Betrieb sind beim Jungen Leben von größter Bedeutung. Verwirklichen lässt sich das Vorhaben, das bereits von Seiten der WSCO in der Entwurfs- und Genehmigungsplanung wäre, allerdings nur mit einer zielgerichteten Förderung. Dem gab Christian Meyer nochmals Nachdruck.

In der anschließenden Diskussion wurde abseits vom Thema Junges Leben außerdem eine gerechtere Verteilung der Förderkulissen in kleineren Kommunen angesprochen. Aber auch die steigenden Baukosten in Neubau, Klimaneutralität, Nachhaltigkeit, graue Energie und Fachkräftemangel wurden im Publikum diskutiert.

„Sobald die finalen Förderrichtlinien feststehen, erwarten wir den Förderantrag“, sagte der aus München mitgereiste Roman Dienersberger, Ministerialrat und Leiter des Referats „Wohnraumförderung und Sonderförderprogramme“ im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr. Die WSCO wird sich nicht zweimal bitten lassen, denn das Projekt „Junges Leben“ verspricht eine große Strahlkraft und die damit verbundene Hoffnung, viele junge Menschen aus den Ballungsgebieten in die Mittelstadt Coburg locken zu können, vergleichbar mit einem Vogelschwarm. Auch fürs Marketing müsse Geld da sein, wünschte sich WSCO-Chef Meyer abschließend: „Ich stelle mir vor, wie Influencer auf unseren Leuchtturm Junges Leben aufmerksam machen.“

Was jetzt noch Zukunftsmusik ist, kann hoffentlich schon bald Realität werden.

Für einen Tag Handwerkerin bei der WSCO

Für einen Tag Handwerkerin bei der WSCO

Für einen Tag Handwerkerin bei der WSCO

Wir sind als WSCO auch in diesem Jahr wieder dabei, wenn am Donnerstag, 27. April, im ganzen Bundesgebiet der Girls‘Day stattfindet. Dann dürfen junge Frauen ab der fünften Klasse in Berufe hereinschnuppern, in denen bisher meistens ausschließlich Männer arbeiten. Bei der WSCO sind das Berufe wie Handwerker:in, Elektriker:in oder Anlagenmechaniker:in.

Hast du dich schon mal gefragt, wie die Technik eines Parkhauses funktioniert? Oder wie der Tagesablauf eines Handwerkers/ einer Handwerkerin aussieht? Am Girls’Day zeigen wir dir genau das.

 

Haben wir dein Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns, wenn du dich online über die Gils’Day Seite anmeldest.

Wir sehen uns am 27. April!!!

10 Jahre Meyer bei der WSCO

10 Jahre Meyer bei der WSCO

10 Jahre Meyer bei der WSCO

Er steht seit einem Jahrzehnt an der Spitze der Wohnbau: Am 1. März 2013 trat Christian Meyer als Geschäftsführer der Wohnbau Stadt Coburg (WSCO) die Nachfolge von Willibald Fehn an. Zu seinem Ehrentag am 1. März 2023 übergaben ihm seine Geschäftsleitungskolleg:innen Ullrich Pfuhlmann und Anette Vogel ein ganz besonderes Jubiläumsgeschenk: Meyers erreichte Meilensteine, die in Worten die Jubiläumszahl 10 ergeben. In zehn Jahren hat Meyer vieles für die Wohnbau auf den Weg gebracht, er konnte alleine die Mitarbeiterzahl um fast 40 erhöhen, so dass heute knapp über 100 Menschen bei der WSCO beschäftigt sind. In Meyers bisheriger Amtszeit fand 2018 der Umzug aus der Heiligkreuzstraße in die neuen Räumlichkeiten an der Mauer statt, ebenso durfte er stolz im Jahr 2020 mit allen Wohnbau-Mitarbeiter:innen und vielen weiteren Gästen das 70-jährige Bestehen der WSCO feiern. Auch wurden durch Christian Meyer Mieterfeste etabliert, die nun nach Corona auch wieder durchgeführt werden sollen. Die Liste der Meilensteine ist lang – wir halten es hier kurz: Herzlichen Glückwunsch, Herr Meyer!

Förderungen für Junges Wohnen möglich

Förderungen für Junges Wohnen möglich

Förderungen für Junges Wohnen möglich

Oberbürgermeister und Wohnbau sprechen mit Bundesbauministerin Geywitz

In einer gemeinsamen Videokonferenz hatten Stadt und wir, die Wohnbau Stadt Coburg am Montag, den 20.02.2023 die Möglichkeit der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Klara Geywitz, die Coburger Bauprojekte zum Jungen Wohnen vorzustellen und dabei für die Stadt bei der Vergabe von Fördermitteln zu werben.

„Wir müssen bestehende Infrastruktur in den Mittelstädten nutzen, anstatt immer neue in den Ballungsräumen zu schaffen“, eröffnete Christian Meyer, Geschäftsführer der Wohnbau, das Gespräch. Durch den Umbau des ehemaligen Wohnbau-Gebäudes nahe der Heiligkreuzkirche in Junges Wohnen sowie die Entwicklung am Lohgraben und im Steinweg zum Quartier für junges Leben habe Coburg die Chance auch für die Altersgruppe 18 bis 28 attraktiver zu werden. Dafür sei aber eine Förderung notwendig.

Die Ministerin hatte für die Vorhaben nicht nur einige mögliche Förderungen im virtuellen Gepäck, sondern auch das Versprechen, sich gemeinsam mit Bundestagsabgeordneten Andreas Schwarz beim Freistaat Bayern für eine Förderung der Coburger Projekte einzusetzen. Das insgesamt 500 Millionen schwere Förderprogramm 2023 für Junges Wohnen wird zwar vom Bund aufgelegt, verteilt werden die Gelder allerdings von den Ländern. Am 6. März besucht deshalb der Bayerische Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, Coburg, um sich selbst von den beiden Projekten zu überzeugen.

Während der Videokonferenz ergab sich für uns aber auch noch die Möglichkeit, auf Herausforderungen beim Jungen Wohnen sowie anderen aktuellen Projekten hinzuweisen. Sorgen bereitet Christian Meyer zum Beispiel eine mögliche Verwässerung des Jungen Wohnens, sofern es nicht gelingt, befristete Mietverträge schließen zu können wie zum Beispiel in Studentenwohnheimen.

Abseits des Jungen Wohnens warb Wohnbau-Geschäftsführer Meyer gemeinsam mit Oberbürgermeister Dominik Sauerteig für eine gerechtere Verteilung von Fördermitteln zugunsten kleinerer Städte. Gleiches gelte für die Mietpreis-Kappungsgrenze: Bestraft werden die Kommunen mit besonders niedrigen Mieten im sozialen Wohnungsbau, denn ihnen sind strengere Grenzen zur Mieterhöhung nach Sanierung gesetzt: Eine Sanierung von Gebäuden, die dies dringend nötig haben, ist für die Wohnbau deshalb trotz großzügiger Unterstützung der Stadt wirtschaftlich nicht möglich.

Dass wichtige Projekte nicht angepackt werden wegen der Kappungsgrenze passiert nicht nur in Coburg, sondern in vielen Städten. „Wir haben unser Tafelsilber nicht verscherbelt und können deshalb aktuell als Stadt günstigen Lebensraum zur Verfügung stellen und müssen unsere Wohnungen nicht teuer zurückkaufen wie andere Städte“, sagt Oberbürgermeister Dominik Sauerteig. Damit dies so bleiben könne, braucht es die Möglichkeit rentabler Sanierungsvorhaben. Die Ministerin stellte daraufhin die Möglichkeit einer Förderung auch durch weitere Töpfe z. B. aus dem sozialen Wohnungsbau in Aussicht. Versprechen freilich konnte sie nicht – außer dass sie die Themen mitnehme. Sie stellte aber auch klar, dass es eine gießkannenartige Förderung mit ihr als Ministerin nicht mehr geben werde – dafür aber weiterhin Förderprogramme für Junges Wohnen und sozialen Wohnungsbau.

Viel Neues rund um den Ernstplatz

Viel Neues rund um den Ernstplatz

Viel Neues rund um den Ernstplatz

Schon entdeckt? Rund um das Denkmal am Ernstplatz informieren jetzt vier Bauplanen, was künftig dort in diesem Areal des Sanierungsgebietes VI entstehen wird. Straßen, Plätze und Fußgängerbereiche werden um den Ernstplatz herum ein neues Gesicht erhalten. Dabei ist der prägende Entwurfsgedanke bei der Planung die Errichtung einer Promenade entlang der Stadtmauer vom Albertsplatz zum Judentor. Der Bauabschnitt 1 – die Promenade vom Albertsplatz zum Ernstplatz – wurde im Sommer 2022 bereits fertiggestellt. Die Bauabschnitte 2 und 3 folgen nun im Jahr 2023. Die Bauplanen informieren detailliert in Fotos und Text über die nächsten Schritte der Sanierungsmaßnahmen.

Der Ernstplatz selbst soll wieder ein Ort der Begegnung werden: mit einem denkmalgerecht gestalteten Freiraum, altem und neuem Baumbestand, barrierefreien, breiteren Wegen und geringerem motorisierten Durchgangsverkehr. Der Verkehr wird in diesem Bereich neu geordnet, es wird zukünftig weniger Verkehrsflächen für motorisierte Fahrzeuge geben. So entsteht am nördlichen Ende des Ernstplatzes ein neuer Freiraum mit hoher Aufenthaltsqualität. Der neue Ernstplatz mit Baumbestand stellt das nördliche Ende des grünen Platzes dar und ist zugleich der Auftakt der Straße Am Viktoriabrunnen.

Erleben Sie Coburg mit uns

Erleben Sie Coburg mit uns

Erleben Sie Coburg mit uns

Alle Infos und Services rund um Coburg auf einem Blick, das gibt es in der neuen „Coburg erLeben“ App der SÜC.

Mit dem kostenlosen Begleiter für Coburg und die Region hat man alle Infos und viele praktische Services jederzeit griffbereit auf dem Handy: vom Busfahrplan, über Parkmöglichkeiten bis hin zu Neuigkeiten über anstehende Events oder Shoppingnews aus der Innenstadt.

Auch wir, die Wohnbau und die Stadtmacher sind mit dabei. Über die App können Sie direkt sehen, was es Neues von der WSCO und den Stadtmachern gibt. Am besten gleich aufs Handy laden und selbst ausprobieren!

Zwischenzeit Steinweg darf Vorbild sein

Zwischenzeit Steinweg darf Vorbild sein

Zwischenzeit Steinweg darf Vorbild sein

Nicht nur Coburgs Innenstadt hat mit Leerständen zu kämpfen, sondern auch andere Innenstädte in ganz Deutschland. Um dem entgegenzuwirken, hat das Netzwerk Innenstadt NRW eine Handreichung entwickelt, die die Umgangsmöglichkeiten mit Leerständen in der Innenstadt aufzeigen soll.
 
Und hier kommen wir ins Spiel. Wir konnten mit unserem Projekt Zwischenzeit Steinweg und dem Showroom 14 so begeistern, dass uns das Netzwerk darum gebeten hat, ihnen Informationen über diese Projekte zukommen zu lassen, damit sie diese in ihrer Handreichung verwenden können.
 
Die Handreichung finden Sie auf der Internetseite des Netzwerks Innenstadt NRW. Das Projekt Zwischenzeit Steinweg finden Sie hierbei auf Seite 62 und den Showroom 14 auf Seite 90.

Rebellinnen in der WSCO

Rebellinnen in der WSCO

Rebellinnen in der WSCO

​„Rebellinen – Frauen verändern die Welt“ ist das diesjährige Thema des Internationalen Frauentags, veranstaltet durch die Stadt Coburg. Die Wohnbau der Stadt Coburg (WSCO) ist erstmals eine der Kooperationspartner:innen der begleitenden vielfältigen Veranstaltungen in der Zeit vom 1. Februar bis 15. März.

Das Foyer der Wohnbau Stadt Coburg (WSCO) wird sich in dieser Zeit in einen Ausstellungs- und Veranstaltungsort verwandeln. Im Rahmen der Plakat-Ausstellung „Rebellinnnen: Damals und Heute“ werden in der Stadtbücherei, in Leerständen im Steinweg sowie im Foyer der Wohnbau bekannte und weniger bekannte Mädchen und Frauen gezeigt, die die Gesellschaft prägten und sie ein Stückchen besser machen wollten. Ab Mittwoch, 1. Februar, wird im Foyer der Wohnbau Marlene Dietrichs Leben anschaulich präsentiert – im ehemaligen Sex-Shop im Lohgraben 14 etwa das freiheitliche Denken und Wirken der Beate Uhse. Auch in weiteren Leerständen im Steinweg sowie in der Stadtbücherei sind bis einschließlich Mittwoch, 15. Februar, „Rebellinnen“ zu entdecken: Frauen, deren Lebenswege Mut machen sollen, um eigene Ziele nicht aus den Augen zu verlieren“.

Am Samstag, 4. März, startet um 14 Uhr bei der Wohnbau, Mauer 12, ein etwa einstündiger Stadtspaziergang mit Kunsthistorikerin und Journalistin Dr. Rieke C. Harmsen, die dabei inspirierende Geschichten von Margarethe Steiff, Aenne Burda und vielen anderen weiblichen Persönlichkeiten zum Besten geben wird. Dabei werden Frauen sichtbar, die Grenzen überwunden, ihre Klugheit bewiesen und mit dem Mut ihres Herzens gehandelt haben.

Am Samstag, 11. März, wird es um 19 Uhr im Foyer der WSCO ein Konzert geben, was reine „Frauensache“ ist. Die aus Coburg stammende Sängerin Laura Mann wird sich an diesem Abend unerschrockenen Frauen widmen, die die Welt verändert und Widerstände überwunden haben. Ihre mitreißende Musik von Marlene Dietrich über Fleetwood Mac bis hin zu Lady Gaga ist eine kraftvolle Hommage an den Mut, die Liebe, den Respekt, die Unabhängigkeit und die Hoffnung aller Frauen.

Beide Veranstaltungen sind kostenlos.

„Wir sind gerne Kooperationspartner der diesjährigen Veranstaltungen der Stadt Coburg anlässlich des Internationalen Frauentags, weil wir als Unternehmen echte Gleichberechtigung und damit die Rechte von Frauen ganz groß schreiben“, erklärt Anette Vogel, Mitglied der Geschäftsleitung. „Wir setzen uns für Frauen in Führungspositionen ein und ermöglichen Teilzeitmodelle, um Frauen sowie Männern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen“.

Bildquelle: Evang. Presseverband für Bayern e. V.

Wirgestalten e.V. in neuem Vereinsheim

Wirgestalten e.V. in neuem Vereinsheim

Wirgestalten e.V. in neuem Vereinsheim

Der studentische Verein Wirgestalten e.V. hat ein neues temporäres Zuhause gefunden. Im Herbst 2022 sind die Studierenden in die Zwischenzeit-Fläche Schenkgasse 3 gezogen. Die Räumlichkeiten gehören zum WSCO-Sanierungsprojekt „Junges Leben“ und werden von den jungen „Gestalten“ bis zur Umsetzung der Baumaßnahme zwischengenutzt. Auch das vorherige Vereinsheim von Wirgestalten in der Heiligkreuzstraße 26 gehört zum Zukunftsprojekt „Junges Leben“. Hier schreiten die Planungen bereits voran: Derzeit wird das Gebäude entkernt, weshalb die Student:innen nun in einem anderen Wohnbau-Leerstand unterkommen. Seit mehreren Jahren hält sich der Verein über die Generationen der Hochschuljahrgänge hinweg. Mit ihrem wandernden Vereinssitz schaffen sich die Mitglieder so ihren kreativen Freiraum in der Coburger Innenstadt.

Die Student:innen organisieren Workshops, Events und Vorträge zu zeitgenössischen Themen und gestalten Coburg aktiv mit. Der Verein sieht sich als Plattform für Studierende. Zu ihren Zielen gehören soziale und soziokulturelle Projekte in den Bereichen Ökologie, Kunst, Kultur und Bildung und Stadtentwicklung. Dazu gehören größere Projekte wie die Fassadeninstallation „Wie willst du leben?“ rund ums „Junge Leben“ in der Heiligkreuzstraße 26 und regelmäßige Austauschabende, wie „Drink & Draw“ und „Food for Thought“. Letzteres ist ein Format, bei dem Studierende Input zu neuen Themen bekommen und anschließend beim Abendessen diskutieren können. Also ein Event für Kopf und Magen. Bisher wurden Themen behandelt wie: „Die endlose Welt des Scrollens: Wie Medien um unsere Aufmerksamkeit kämpfen und was das mit uns macht“ und „Neurodivergenz: Wie unser Gehirn Informationen verarbeitet und warum das bei allen unterschiedlich ist“. Weitere Infos zu den Veranstaltungen des Vereins gibt es hier auf Instagram (@wirgestalten).

Bildquelle: Wirgestalten e.V.

30.12.2022→ Angerparkplatz: Stadtentwicklungsgesellschaft übernimmt Bewirtschaftung

30.12.2022→ Angerparkplatz: Stadtentwicklungsgesellschaft übernimmt Bewirtschaftung

30.12.2022→ Angerparkplatz: Stadtentwicklungsgesellschaft übernimmt Bewirtschaftung

​Die Stadtentwicklungsgesellschaft Coburg mbH wird ab Januar 2023 den Angerparkplatz bewirtschaften und den Parkplatz mit insgesamt rund 500 Stellplätzen vom Kommunalunternehmen CEB übernehmen. Mit dem Stadtratsbeschluss vom 17.11.2023 sind damit Synergien bei der generellen Parkraumbewirtschaftung geschaffen worden und ein wichtiger Schritt für einen effektiven Einsatz des Parkleitsystems ist getan. Die Stadtentwicklungsgesellschaft bewirtschaftet ebenfalls alle vier innenstadtnahen Parkhäuser Mauer, Zinkenwehr, Post und die Tiefgarage Albertsplatz und kann nun den Parksuchverkehr zentral steuern. Vor allem auch mit Blick auf die Parkraumbewirtschaftung am ehemaligen Güterbahnhofgelände ist das künftig von Bedeutung.

 

Was ändert sich zum Jahreswechsel 2023?

Zunächst bleibt alles beim Alten: alle Parkplätze bleiben zum innenstadtnahen Parken erhalten und der Parkplatz hat 24 Stunden geöffnet. Entscheidende Veränderung im Betrieb wird der Einbau einer Schrankenanlage sein. Die Einfahrts- und Ausfahrtsschranken werden über den Sommer 2023 eingebaut und außerdem neue Kassenautomaten gestellt.

Voraussichtlich Mitte Januar wird die Tarifstruktur etwas angepasst, aufgrund einer gesetzlichen Vorgabe zur Umsatzsteuer. Dann kostet die halbe Stunde nicht mehr 50 Cent, sondern 60 Cent. Für den ganzen Tag bezahlt man dann als Nutzer nicht mehr 2,50 Euro, sondern 3,00 Euro.

 

Kurzzeitparken und Sondererlaubnisse

Im vorderen Bereich des Angers wird es nach wie vor die Möglichkeit zum Kurzzeitparken geben. Auf den gekennzeichneten Parkplätzen können Kurzparker:innen und Menschen mit Beeinträchtigung nach den bisherigen Tarifen parken. Auch Eltern, die ihre Kinder in eine der Coburger Schulen im Süden fahren, können dort kurz anhalten.

Für die Coburger Marktbeschicker:innen, die an den Markttagen am Anger ihre Fahrzeuge abstellen, behalten diese Möglichkeit und vertragliche Änderungen werden direkt über die WSCO abgestimmt. Außerdem behalten ausgestellte Jahresparkscheine ihre Gültigkeit. Reisebusse und Wohnmobile können im dafür markierten Bereich außerdem abgestellt werden.

 

Zahlen, Daten, Fakten zum Angerparkplatz:

Fläche: ca. 14.000 m²

Stellplätze: 500

Kurzzeitparkplätze: 18

Behindertenstellplätze im Bereich der Kurzzeitparker: 6

Wohnmobilstellplätze: 8 Stück

Reisebusse 14

 

Aktuelle Tarife (noch aktuell bis ca. Mitte Januar):

0,50 Euro für jede angefangenen halbe Stunde

2,50 Euro für 24 Stunden

 

Weitere Informationen / Ansprechpartner:

Wohnbau Stadt Coburg GmbH
Mauer 12
96450 Coburg

Anette Vogel
Tel. 09561-877-128
anette.vogel@wohnbau-coburg.de

29.12.2022→ Energiekrise soll keine soziale Krise werden

29.12.2022→ Energiekrise soll keine soziale Krise werden

29.12.2022→ Energiekrise soll keine soziale Krise werden

Was ist zu tun, damit aus der Energiekrise keine soziale Krise wird?

Wie viele Städte hat auch die Stadt Coburg Szenarien entworfen, wie sie ihre Bürgerinnen und Bürger in Zeiten enorm steigender Energiepreise unterstützen kann. Bereits in seiner Oktober-Sitzung hat der Stadtrat zu Coburg einen Antrag zur Einrichtung eines Härtefallfonds verabschiedet – noch bevor Details zu den Unterstützungspaketen auf Bundes- und Landesebene bekannt waren. Die Fraktionen und Gruppierungen von SPD, Grünen, FPD, Pro Coburg, CSU/JC und CSB verfolgen mit dem Härtefallfonds das Ziel, zu helfen, wo es am nötigsten ist.

Da man an der richtigen Stelle helfen möchte, gibt es nun die Lenkungsgruppe „Härtefallfonds“ aus Vertreter:innen des Stadtrats, der Wohnbau Stadt Coburg, der SÜC GmbH, dem Sozialamt, dem Jobcenter, und der Stabsstelle „Bündnis Coburg – Die Familienstadt“ unter der Leitung des 3. Bürgermeisters und Sozialreferenten Can Aydin. „Wir beschäftigen uns intensiv mit den unterschiedlichen Möglichkeiten, an der richtigen Stelle anzusetzen. Ob wir tatsächlich einen Härtefallfonds aufstellen müssen und wie dieser genau aussieht, wissen wir erst, wenn feststeht, wo die Hilfen von Bund und Ländern nicht greifen“, so der 3. Bürgermeister.

Neben der Einrichtung des Härtefallfonds ging es auch um den transparenten Informationsaustausch von Stadt und Wohlfahrtsverbänden: „Es ist dringend notwendig, dass wir unseren Bürgerinnen und Bürgern schnell und barrierefrei Informationen zur Verfügung stellen, damit diese erfahren, wo sie wie und wann Hilfe erhalten“, erläutert Aydin. „Wir werden stringent weiter daran arbeiten, um schnellstmöglich gezielte Lösungen zu finden“, so der Sozialreferent weiter. Dies ist aber erst dann möglich, wenn Detailregelungen zu den jeweiligen Hilfspaketen auf Bundes- und auf Landesebene vorliegen, um unzulässige Doppelförderungen zu vermeiden.

Weitere Informationen: Unter www.coburg.de wurden bereits viele Informationen rund um bereits gültige Regelungen und die Energieversorgung zusammengestellt.

28.12.2022→ Repair-Station für die Fahrradscheune

28.12.2022→ Repair-Station für die Fahrradscheune

28.12.2022→ Repair-Station für die Fahrradscheune

Die Fahrrad-Reparatur-Station beim Makerspace von Creapolis bei der Alten Kühlhalle in Coburg hat sich gut bewährt und nun Verstärkung erhalten – und das mitten in der Innenstadt.

Beim Radfahren kann es schnell mal zu einem platten Reifen kommen oder die Gangschaltung gibt ihren Geist auf. Wer mit dem Fahrrad in die Innenstadt kommt und in der Fahrradscheune (Schenkgasse 1, 96450 Coburg) parkt, hat fortan die Möglichkeit sein Rad an der neuen Self-Service-Station eigenständig zu reparieren. Pannen können vor Ort behoben oder präventiv vorgebeugt werden. Für kleinere Radpannen können sich Nutzer:innen der Fahrradgarage also künftig den Weg zur Werkstatt sparen.

Welche Funktionen hat die neue Reparatur-Station?

  • Versenkbare Haltekabel aus geflochtenem Edelstahl
  • Luftpumpe aus Edelstahl mit Manometer
  • Werkzeug: Sechskant-Schlüsselset, Torx, Reifenheber, Schraubenschlüssel, Schraubenzieher, Konusschlüssel

Die Fahrradscheune ist die erste umgesetzte Maßnahme im aktuellen Sanierungsgebiet II/VII Steinwegvorstadt/ Nördliche Innenstadt, wo in den kommenden Jahren viele Gebäude und auch der Freiraum neu gestaltet und entwickelt werden. 

Die Repair-Station wird vom Freistaat Bayern aus Mitteln des Sonderfonds „Innenstädte beleben“ im Bayerischen Städtebauförderungsprogramm gefördert.

21.12.2022→ Gut für uns und fürs Klima: der WSCO-Klima-Kalender

21.12.2022→ Gut für uns und fürs Klima: der WSCO-Klima-Kalender

21.12.2022→ Gut für uns und fürs Klima: der WSCO-Klima-Kalender

Druckfrisch zum Jahreswechsel haben wir für unsere Kolleg:innen und Geschäftspartner:innen unseren ganz neuen WSCO Klimakalender aufgelegt. Monat für Monat begleiten uns dabei zwei neue Gesichter der WSCO – Wilma und Wotan – mit einfachen, aber dennoch wertvollen Tipps rund um ein umweltbewusstes Alltagsleben. Denn mit Blick auf die großen Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind wir der Meinung: ein bisschen mehr geht immer und jeder kleine Schritt zählt in Richtung lebenswerte Zukunft.

06.12.2022→ Energieversorgung – Entlastung durch Soforthilfe (Gas und Fernwärme)

06.12.2022→ Energieversorgung – Entlastung durch Soforthilfe (Gas und Fernwärme)

06.12.2022→ Energieversorgung – Entlastung durch Soforthilfe (Gas und Fernwärme)

Wärme-Soforthilfegesetz beschlossen. Der Bund übernimmt die Kosten für den Dezember-Abschlag für Gas und Wärme. Damit entlastet er Gas- und Fernwärmekundinnen und -kunden spürbar, um den Zeitraum bis zur Gaspreisbremse zu überbrücken. Das Gesetz über die Dezember-Soforthilfe ist am 19. November in Kraft getreten. Alle wichtigen Informationen zur Soforthilfe für Haushalte und Unternehmen finden Sie zusammengefasst auf der Homepage der Bundesregierung:

Mieter:innen der WSCO sollten nun folgendes wissen und beachten:

Durch die Regierung wurde mit dem Gesetz vom 19. November 2022 geregelt, dass Vermieter die Erstattung über die Heizkostenabrechnung 2022 an die Mieter weitergeben. Der Entlastungsbetrag (1/12 des Jahresverbrauchs) wird auf der Jahresverbrauchsrechnung in Abzug gebracht. Die Gas- bzw. Fernwärmekosten reduzieren sich somit um diesen Betrag. Der Entlastungsbetrag fließt automatisch in die Heiz- und Warmwasserkostenabrechnung 2022 ein. Die Betriebskostenabrechnung erhalten Mieter:innen im Laufe des Jahres 2023.

Eine verringerte Zahlung bzw. Aussetzung der Zahlung im Monat Dezember wird bei den Mieter:innen somit nicht umgesetzt. Die Mieter:innen profitieren von der Entlastung zu dem Zeitpunkt, wo sie besonders intensiv belastet werden – also mit der Betriebskostenabrechnung 2022.

Außerdem erhalten die Mieter:innen die Möglichkeit, den Erhöhungsbetrag aus dem Jahr 2022, der aufgrund der gestiegenen Energiekosten entstanden ist, einmalig im Dezember 2022 auszulassen. Wir möchten aber darauf hinweisen, dass dieser Betrag NICHT erlassen wird. Der Nachzahlungsbetrag wird sich stattdessen in der Abrechnung entsprechend um diesen Betrag erhöhen. Wir raten daher von der einmaligen Kürzung des Erhöhungsbetrages ab.

Preisbremsen für Strom und Gas

Wie funktioniert die geplante Gaspreisbremse?

Der Gaspreis soll für private Haushalte bei 12 Cent pro Kilowattstunde gedeckelt werden. Für Fernwärme beträgt der gedeckelte Preis 9,5 Cent je Kilowattstunde.  Diese gedeckelten Preise gelten für 80% des im September 2022 prognostizierten Jahresverbrauchs. Für den restlichen Verbrauch muss der normale Marktpreis gezahlt werden. Daher empfehlen wir Ihnen auch weiterhin Energie zu sparen.

Von den Entlastungen profitieren Sie automatisch, über die Betriebs- und Heizkostenabrechnung.

Wie funktioniert die geplante Strompreisbremse?

Der Strompreis soll für private Verbraucher bei 40 Cent pro Kilowattstunde gedeckelt werden. Diese Preise gelten für 80% des historischen Verbrauchs – in der Regel gemessen am Vorjahr. Für den darüber hinausgehenden Verbrauch muss dann der reguläre Marktpreis gezahlt werden.

Dies wird zwischen Ihnen und ihren Stromanbieter direkt geregelt.

Ab wann gelten die Preisbremsen?

Die Strompreisbremse gilt zu Beginn des Jahres 2023. Die Auszahlung der Entlastungsbeträge für Januar und Februar 2023 erfolgt mit Rücksicht auf die Versorgungsunternehmen aber erst im März 2023.

Die Gas- und Wärmepreisbremse startet ab März 2023 und umfasst auch rückwirkend die Monate Januar und Februar.

Ansprechpartner WSCO Betriebskosten/ Mietberechnung:

Frau N. Hoffmann – Tel. 877-121 – nina.hoffmann@wohnbau-coburg.de
Frau M. Hoffmann – Tel. 877-113 – mandy.hoffmann@wohnbau-coburg.de
Frau Kremer – Tel. 877-120 – lara.kremer@wohnbau-coburg.de
Frau Kolb – Tel. 877-126 – petra.kolb@wohnbau-coburg.de

30.11.2022→ Herzlich Willkommen Stadtmacher!

30.11.2022→ Herzlich Willkommen Stadtmacher!

30.11.2022→ Herzlich Willkommen Stadtmacher!

Seit Januar 2021 gibt es nun die Projektgruppe Stadtmacher, welche zunächst auf 2 Jahre befristet war. Jetzt ist sicher: Die Stadtmacher wird es weiterhin geben. Die Projektgruppe wird nun zu einer Abteilung, die in der Wohnbau angesiedelt ist. Diesem Vorhaben hat der Stadtrat in der Novembersitzung zugestimmt.

In den letzten 2 Jahren wurden von den Stadtmachern schon einige Projekte umgesetzt. Wodurch man auch außerhalb von Coburg als Trendsetter wahrgenommen wird. Und auch in München ist das Coburger Engagement aufgefallen. Ein Beispiel hierfür ist die Aufnahme als eine von fünf Modellkommunen für das Fitness-Programm „Starke Zentren“.

An diesen Ergebnissen wird nun angeknüpft und viele neue Ideen und Projekte stehen schon in den Startlöchern. Bereits für den Anfang des Jahres ist ein gemeinsamer Workshop von Händlern, Innenstadtakteuren und Ämtern geplant.

Ende Oktober kam außerdem der Förderbescheid aus dem Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ (ZIZ). Somit stehen 290.000 Euro für neue Projekte der Stadtmacher sowie Coburg Marketing bereit. Diese sollen unter anderem für die Gastronomie eingesetzt werden. Außerdem sollen die Coburger Märkte weiterentwickelt und durch die Plakataktion „Cobürger“ die Sicht der Einheimischen auf ihre Stadt verbessert werden. Damit Leerständen wieder etwas Leben eingehaucht wird, soll zusätzlich ein Gründerwettbewerb ausgelobt werden. Gesucht sind hierbei Akteure, die Dienstleistungen anbieten. Aus einem größeren Bewerberpool werden dann drei bis fünf Händler ausgesucht, denen geholfen wird, neu zu gründen oder zu eröffnen.

Auch für den Handel soll etwas getan werden. Denn mit der Innenstadtkampagne „Gesichter des Handels“ sollen die inhabergeführten Geschäfte in Coburg sichtbar gemacht werden.

Allerdings sind nicht nur viele neue Ideen und Projekte geplant, sondern auch einige bereits bekannte Veranstaltungen sollen im nächsten Jahr wieder stattfinden. So zum Beispiel die Schultütenparty, der Brunnenmarkt, die Winterzaubernacht und ein verkaufsoffener Sonntag.

 

In diesem Sinne heißen wir, die WSCO, die Stadtmacher ganz herzlich bei uns willkommen.